Sonntag, 1. Februar 2009
I cannot resist:
vielleicht sollte man sich auf die herstellung von t-shirts mit passendem aufdruck spezialisieren, wenn man vertrieb, marketing etc. mit einberechnet könnten da eine menge der geschassten pharma-mitarbeiter einen Job finden. zum beispiel wieder einmal:

http://www.zazzle.com/wyeth_pfired_shirt-235958650814887341

ich hätte da ja noch ein paar ideen: dart-scheiben mit den gesichtern unliebsamer ex-vorgesetzter, flaschen mit entsprechendem aufdruck als abschiedsgeschenke (mit hochprozentigem inhalt), auch urkunden oder schlichte und ergreifende hauspatschen (findet eh nie wieder einen job) könnte man sich vorstellen.

oder ein konvolut an vorgedruckten bewerbungsschreiben mit entsprechendem briefkopf und passendem aktenordner sowie schreibstift, gerne auch einen kalender in dem die tage arbeitslosenunterstützung- notstandshilfe-sozialamtsbezüge/hartz 4 schon voraus markiert sind.

für besonders depressive ex-mitarbeiter: ein totenhemd im neckischen ex-corporate-design oder gutscheine für 10% nachlass bei einer massenbeerdigung, wenn gar nichts mehr geht und alles fort ist. wäre manchen firmen durchaus zuzutrauen.

sweat-shirts mit entsprechenden aufdrucken wären auch nett, könnte man einen wettbewerb starten, jeder der an einem Tag zehn ex-pharma-mitarbeiter trifft und von denen auf einem entsprechenden formular eine unterschrift erhält kriegt dann von den betreffenden unternehmen ein mittagessen.

auch angedacht werden könnten vorgefasste schreiben an die diversen betroffenen banken - viele der jüngeren, nunmehr als arbeitssuchend zu bezeichnenden ex-mitarbeiter haben sich ja möglicherweise auf die angaben in den annoncen verlassen, international tätiges pharmaunternehmen und zukunftsweisend und expandierend und so, die leut' haben sich dann einen kredit aufgenommen und eine wohnung gekauft oder bauen ein haus, ahben kinder in die welt gesetzt die ernährt und zumindest im winter gekleidet werden wollen ich meine, die banken müssen ja dann wissen dass da keine kohle mehr kommt.

in ny, wird berichtet, gibt es derzeit den job der financial risk assessors quasi nicht mehr. da wäre mit sicherheit auch ein reiches betätigungsfeld zu finden. oder derlei für die autoindustrie, die banken, etc.

hach. wenn es mich nicht gäbe, müsste man mich erfinden. beim arbeitsamttermin am 06.02.2009 werde ich also einmal fragen, ob das amt mich bei der umsetzung einer derartigen kreativen und vor allem derzeit weltweit umsetzbaren geschäftsidee unterstützen tun taten täterte.

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nach den ergaunerten sechzig millionen aus dem ams, wird für derartige kostspieligen betätigungswiesen kein geld mehr im topf sein ...

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man weiss es nicht. aber was weiss man schon? die 60 millionen sind ja per se schon so unglaublich, dass ich alles mögliche für möglich halte, und möglicherweise auch noch recht habe damit.

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by the way
ich hab für Fasching ein "Supermama" - Kostüm gesucht, so in Heldinnen-Blau mit rotem Umhang, aber leider keines gefunden.

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