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Donnerstag, 7. Mai 2009
hach!
kelef, 05:43h
schon klar, eigenlob stinkt.
aber ich darf mich doch freuen, und zwar sehr, wenn ich zum geburtstag:
ein gedicht gedichtet und mit einem virtuellen strauss roter rosen per elektropost bekomme
sich trotz arbeitstechnischer trennung menschen an meinen geburtstag erinnern und gratulieren
eine menge anderer leute sich auch erinnern und kondolieren, äh, glückwünschen
einer der lieblings-exkollegen auch eine sms schickt: VON DEN MALEDIVEN!
überdies schlagen die medizinen bei frau hunt immer weiter sehr gut an, und sie hat einen neuen freund: einen mittelgrossen igel, der in einer riesigen blumen-rabatte in der fussgängerzone des nächtens auf der jagd ist und immer freundlich grüsst, wenn ich KEINEN fotoapparat mithabe.
den katzetieren geht es auch gut, und den piepkis sowieso.
die orchideen blühen im fenster.
und langsam weiss ich auch, was ich an die stelle des aquarium an die wand mache, der maler ist schon bestellt.
als festessen habe ich für heute hühnerfilet für alle vorgesehen, für trio haarial aus der mikrowelle, für mich aus der grillpfanne. mit spargel dazu (für mich), mit nix dazu (für das trio). der katz hat ja am 1. mai geburtstag, und bei der katz vermuten wir einmal den 15. april, oder so, da gab es schon einmal hühnchen, frau hunt kam am 20. juni 1994 ins haus, das wird dann extra zelebriert.
friede, freude, eierkuchen. dass der augenarzt meint, zum grünen habe sich nun auch ein grauer star geschlagen, konnte mich nicht wirklich aus der bahn werfen - war zu erwarten, aufgrund familiärer disposition.
aber ich darf mich doch freuen, und zwar sehr, wenn ich zum geburtstag:
ein gedicht gedichtet und mit einem virtuellen strauss roter rosen per elektropost bekomme
sich trotz arbeitstechnischer trennung menschen an meinen geburtstag erinnern und gratulieren
eine menge anderer leute sich auch erinnern und kondolieren, äh, glückwünschen
einer der lieblings-exkollegen auch eine sms schickt: VON DEN MALEDIVEN!
überdies schlagen die medizinen bei frau hunt immer weiter sehr gut an, und sie hat einen neuen freund: einen mittelgrossen igel, der in einer riesigen blumen-rabatte in der fussgängerzone des nächtens auf der jagd ist und immer freundlich grüsst, wenn ich KEINEN fotoapparat mithabe.
den katzetieren geht es auch gut, und den piepkis sowieso.
die orchideen blühen im fenster.
und langsam weiss ich auch, was ich an die stelle des aquarium an die wand mache, der maler ist schon bestellt.
als festessen habe ich für heute hühnerfilet für alle vorgesehen, für trio haarial aus der mikrowelle, für mich aus der grillpfanne. mit spargel dazu (für mich), mit nix dazu (für das trio). der katz hat ja am 1. mai geburtstag, und bei der katz vermuten wir einmal den 15. april, oder so, da gab es schon einmal hühnchen, frau hunt kam am 20. juni 1994 ins haus, das wird dann extra zelebriert.
friede, freude, eierkuchen. dass der augenarzt meint, zum grünen habe sich nun auch ein grauer star geschlagen, konnte mich nicht wirklich aus der bahn werfen - war zu erwarten, aufgrund familiärer disposition.
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Dienstag, 28. April 2009
schweinegrippe beim orf und anderswo
kelef, 19:27h
also, in der berichterstattung, nicht dass sie mich falsch verstehen.
die schlagzeile: http://wien.orf.at/stories/358478/
Wie Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) heute bei einer Pressekonferenz in Wien bekanntgab, liegt zur Schweinegrippe wahrscheinlich einen positiver Befund in einem Wiener Krankenhaus vor.
Die Person wird in einem Spital isoliert behandelt und bekommt alle notwendigen Medikamente. Der Gesundheitszustand sei einer Grippe entsprechend gut.
die person bekommt alle notwendigen medikamente. alles andere wäre, meine ich in unkenntnis der gesetzlichen lage, aber vielleicht irre ich mich ja, eigentlich nicht nur gegen den hippokratischen eid, sondern quasi auch so was wie vorsätzliche körperverletzung bis totschlag.
natürlich geht es aber noch viel besser weiter, aber lesen sie doch selbst, der eintrag wurde wegen des erstellens dieses beitrags verändert, also hauen sie mich nicht wenn sie was anderes lesen als ich da oben reinkopiert hab.
es geht um die besprechung der einrichtung von unter umständen notwendigen hotlines damit die kapazunder sich untereinander updaten können, und ähnlichen kokolores mehr. da die mobilen telephone mit den konferenzschaltungen ja erst erfunden werden müssen, legen die fachleute jetzt vermutlich eigene kabel quer durch die lande für eine engmaschige kommunikation, oder so.
ein gutes aber hat die sache, für eine anzahl von bislang kritisierten personen: die tamiflu-vorräte, die schon fast im gulli gelandet wären, die werden jetzt wieder hervorgeholt, abgestaubt, und verteilt. den hersteller, roche, wird es auch freuen: erstens kostenlose werbung weltweit, und zweitens wird die produktion in erwartung des verwievielfachten absatzes schon hochgefahren. weiss zwar noch keiner, wie die neuen viren überhaupt reagieren auf das zeug, aber was soll's. bei den meisten patienten weiss man ja noch nicht einmal, ob die nicht schnupfen und hsuten weil sie sich im flugzeug verkühlt haben. also rein mit dem zeug, sicherheitshalber.
irgendwie muss diesen viren mit menschlicher, schweinischer und vogeliger dna gleichzeitig ja beizukommen sein.
wenigstens weiss ich jetzt, warum frau hunt kein schweinefleisch mag: die hat vorahnungen von einer schweinischen influenza gehabt. so.
edit: sehr gefällt mir ja auch die formulierung in der aufstellung der getroffenen massnahmen, veröffentlicht auf der homepage unseres gesundheitsministeriums:
"Sämtliche Verdächtige sind daher zur Labordiagnostik an das Virologische Institut der Medizinischen Universität Wien einzusenden."
allerdings erscheint mir der versand von patienten in zeiten einer potentiellen pandemie doch ein wenig risikobehaftet. und was macht das virologische institut mit den vielen verdächtigen? wie sehen das die postpartner, und gibt es überhaupt passende versandbehältnisse, mit der aufschrift vielleicht "cave, verdächtige person inside?" omg.
die schlagzeile: http://wien.orf.at/stories/358478/
Wie Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) heute bei einer Pressekonferenz in Wien bekanntgab, liegt zur Schweinegrippe wahrscheinlich einen positiver Befund in einem Wiener Krankenhaus vor.
Die Person wird in einem Spital isoliert behandelt und bekommt alle notwendigen Medikamente. Der Gesundheitszustand sei einer Grippe entsprechend gut.
die person bekommt alle notwendigen medikamente. alles andere wäre, meine ich in unkenntnis der gesetzlichen lage, aber vielleicht irre ich mich ja, eigentlich nicht nur gegen den hippokratischen eid, sondern quasi auch so was wie vorsätzliche körperverletzung bis totschlag.
natürlich geht es aber noch viel besser weiter, aber lesen sie doch selbst, der eintrag wurde wegen des erstellens dieses beitrags verändert, also hauen sie mich nicht wenn sie was anderes lesen als ich da oben reinkopiert hab.
es geht um die besprechung der einrichtung von unter umständen notwendigen hotlines damit die kapazunder sich untereinander updaten können, und ähnlichen kokolores mehr. da die mobilen telephone mit den konferenzschaltungen ja erst erfunden werden müssen, legen die fachleute jetzt vermutlich eigene kabel quer durch die lande für eine engmaschige kommunikation, oder so.
ein gutes aber hat die sache, für eine anzahl von bislang kritisierten personen: die tamiflu-vorräte, die schon fast im gulli gelandet wären, die werden jetzt wieder hervorgeholt, abgestaubt, und verteilt. den hersteller, roche, wird es auch freuen: erstens kostenlose werbung weltweit, und zweitens wird die produktion in erwartung des verwievielfachten absatzes schon hochgefahren. weiss zwar noch keiner, wie die neuen viren überhaupt reagieren auf das zeug, aber was soll's. bei den meisten patienten weiss man ja noch nicht einmal, ob die nicht schnupfen und hsuten weil sie sich im flugzeug verkühlt haben. also rein mit dem zeug, sicherheitshalber.
irgendwie muss diesen viren mit menschlicher, schweinischer und vogeliger dna gleichzeitig ja beizukommen sein.
wenigstens weiss ich jetzt, warum frau hunt kein schweinefleisch mag: die hat vorahnungen von einer schweinischen influenza gehabt. so.
edit: sehr gefällt mir ja auch die formulierung in der aufstellung der getroffenen massnahmen, veröffentlicht auf der homepage unseres gesundheitsministeriums:
"Sämtliche Verdächtige sind daher zur Labordiagnostik an das Virologische Institut der Medizinischen Universität Wien einzusenden."
allerdings erscheint mir der versand von patienten in zeiten einer potentiellen pandemie doch ein wenig risikobehaftet. und was macht das virologische institut mit den vielen verdächtigen? wie sehen das die postpartner, und gibt es überhaupt passende versandbehältnisse, mit der aufschrift vielleicht "cave, verdächtige person inside?" omg.
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Sonntag, 26. April 2009
leadership behaviour III
kelef, 08:02h
wenn man sich so umhört auf dem arbeitsmarkt, dann hört man ja vielerlei und mancherlei, das man, hätte man ähnliches nicht schon erlebt, keinesfalls zu glauben geneigt ist.
und wenn dann das arbeitsamt so lustige ideen hat wie: man könne sich ja überlegen was man denn selber an wissen weiterzugeben willens und imstande sei, dann ist man, ich gestehe es ehrlich, ab und an doch wahrlich versucht sich das ernsthaft zu überlegen.
was ginge zum beispiel mit, sagen wir einmal, benimm-dich für leitende angestellte und solche, die es gerne werden wollen? die leidige sache mit den tischsitten (grundkurs: essen mit messer und gabel ohne sich und das servicepersonal allzusehr zu verletzen) wäre schon einmal ein anfang. hätte auch den vorteil dass man sich auf fremdkosten tagelang exquisit den bauch füllen könnte. andererseits stellt sich ja aber die frage ob es in solcher gesellschaft denn auch schmecken tät. hm.
wer wen wann warum wo wie vor- und wieder wegstellt wäre eine beschäftigung für weitere sechs oder acht monate, bevor wir dann zu der schwierigen sache mit dem grüssen voranschreiten könnten.
warum mir das gerade wieder einfällt? nun, zum einen wegen des arbeitsamtes, in dem es ja auch leitende beamte gibt.
zum andernen aber hatte ich, als ich die letzte fabrick offiziell verliess, noch ein abschiedsfest geschmissen mit geselchten würsteln und brot und senf und kren und gemüse.
irgendwie ward dann das bedauern ausgedrückt, dass dieser beliebte brauch de facto sein ende fand - bis dato hatte das einmal jährlich stattgefunden.
ach, meinte ich, ich komm halt wieder einmal mit ein paar würsteln vorbei für euch würsteln, das kann ja nicht das problem sein. also wurden würsteln bestellt, durch eine anzahl von umständen wurden selbige just am wochenende vor ostern geliefert, es waren also die meisten auf urlaub, aber gut, ich ruf die eine kollegin an und sag sie soll einmal herumerzählen in der engsten ex-kollegenschaft, und ich ruf das kleine wirtshaus im hintergrund des narrenturms an und frag, ob sie brot und senf haben und die würsteln wärmen täten. passte alles.
man trifft sich - waren dann eh nur sieben leut - alles frisst und freut sich. die vereinbarung war: ich zahl die würstl und zubehör, getränk zahlt jeder selber.
zwei der ex-kolleginnen hatten so viel arbeit, dass sie die halbe stunde mittagspause, die ihnen sowieso von der zeit abgezogen wird, nicht erübrigen konnten, interessantes benehmen, sagen wir einmal. aber das nur am rande.
der ex-chef - ich bin ja ein lieber mensch, den hatte ich auch eingeladen, er hatte sich sehr gefreut, und überhaupt, so eine nette idee von mir, blablabla, mampf, mampf, mampf - war dann nach etwas über einer stunde der erste, der "zahlen" schrie. Er hatte einen gespritzten apfelsaft getrunken, machte dann die unsumme von 1.30, sagt er generös zur lokalbesitzerin, die dort auch gleichzeitig kellnerin und hilfsköchen und überhaupt alles und ausserdem noch eine ganz liebe ist - "oh, bitte, 1.50!!!", zahlt und geht. die beiden kolleginnen aus der unmittelbaren ex-abteilung liess er einfach sitzen.
meine bierchen (ich brauchte dann allerdings einen schnaps auch noch) hat dann der eine lieblingskollege von mir mitbezahlt.
jetzt verstehen sie mich bitte nicht falsch: ich bin sicherlich alles andere als neidig oder geizig, und ich hab die würsteln gern bestellt und bezahlt und an das andere ende von wien geschleppt, die chefin des gasthauses angerufen und bekniet, mein stoppelgeld bezahlt und meinen obulus geleistet. und es haben sich alle gefreut, sogar die, die auf urlaub waren, einfach über die idee. so sollte das auch sein.
aber bei einer derartig grossen gesellschaft, noch dazu, wenn man mit denen, die nicht aus der eigenen abteilung sind, schon zeimlich sehr eng zusammenarbeiten muss, als ranghöchster anwesender bei einer zeche von 1.30 ganze 20 cent trinkgeld zu geben und alle anderen selber zahlen lassen - die gesamtgetränkerechnung hätte keine 25 euro ausgemacht - das muss dem kerl erst einmal jemand nachmachen.
da kann man sich dann unschwer vorstellen, mit welcher gewandtheit und generosität da auch ansonsten gedacht und gehandelt und entschieden wird. erschreckend.
und wenn dann das arbeitsamt so lustige ideen hat wie: man könne sich ja überlegen was man denn selber an wissen weiterzugeben willens und imstande sei, dann ist man, ich gestehe es ehrlich, ab und an doch wahrlich versucht sich das ernsthaft zu überlegen.
was ginge zum beispiel mit, sagen wir einmal, benimm-dich für leitende angestellte und solche, die es gerne werden wollen? die leidige sache mit den tischsitten (grundkurs: essen mit messer und gabel ohne sich und das servicepersonal allzusehr zu verletzen) wäre schon einmal ein anfang. hätte auch den vorteil dass man sich auf fremdkosten tagelang exquisit den bauch füllen könnte. andererseits stellt sich ja aber die frage ob es in solcher gesellschaft denn auch schmecken tät. hm.
wer wen wann warum wo wie vor- und wieder wegstellt wäre eine beschäftigung für weitere sechs oder acht monate, bevor wir dann zu der schwierigen sache mit dem grüssen voranschreiten könnten.
warum mir das gerade wieder einfällt? nun, zum einen wegen des arbeitsamtes, in dem es ja auch leitende beamte gibt.
zum andernen aber hatte ich, als ich die letzte fabrick offiziell verliess, noch ein abschiedsfest geschmissen mit geselchten würsteln und brot und senf und kren und gemüse.
irgendwie ward dann das bedauern ausgedrückt, dass dieser beliebte brauch de facto sein ende fand - bis dato hatte das einmal jährlich stattgefunden.
ach, meinte ich, ich komm halt wieder einmal mit ein paar würsteln vorbei für euch würsteln, das kann ja nicht das problem sein. also wurden würsteln bestellt, durch eine anzahl von umständen wurden selbige just am wochenende vor ostern geliefert, es waren also die meisten auf urlaub, aber gut, ich ruf die eine kollegin an und sag sie soll einmal herumerzählen in der engsten ex-kollegenschaft, und ich ruf das kleine wirtshaus im hintergrund des narrenturms an und frag, ob sie brot und senf haben und die würsteln wärmen täten. passte alles.
man trifft sich - waren dann eh nur sieben leut - alles frisst und freut sich. die vereinbarung war: ich zahl die würstl und zubehör, getränk zahlt jeder selber.
zwei der ex-kolleginnen hatten so viel arbeit, dass sie die halbe stunde mittagspause, die ihnen sowieso von der zeit abgezogen wird, nicht erübrigen konnten, interessantes benehmen, sagen wir einmal. aber das nur am rande.
der ex-chef - ich bin ja ein lieber mensch, den hatte ich auch eingeladen, er hatte sich sehr gefreut, und überhaupt, so eine nette idee von mir, blablabla, mampf, mampf, mampf - war dann nach etwas über einer stunde der erste, der "zahlen" schrie. Er hatte einen gespritzten apfelsaft getrunken, machte dann die unsumme von 1.30, sagt er generös zur lokalbesitzerin, die dort auch gleichzeitig kellnerin und hilfsköchen und überhaupt alles und ausserdem noch eine ganz liebe ist - "oh, bitte, 1.50!!!", zahlt und geht. die beiden kolleginnen aus der unmittelbaren ex-abteilung liess er einfach sitzen.
meine bierchen (ich brauchte dann allerdings einen schnaps auch noch) hat dann der eine lieblingskollege von mir mitbezahlt.
jetzt verstehen sie mich bitte nicht falsch: ich bin sicherlich alles andere als neidig oder geizig, und ich hab die würsteln gern bestellt und bezahlt und an das andere ende von wien geschleppt, die chefin des gasthauses angerufen und bekniet, mein stoppelgeld bezahlt und meinen obulus geleistet. und es haben sich alle gefreut, sogar die, die auf urlaub waren, einfach über die idee. so sollte das auch sein.
aber bei einer derartig grossen gesellschaft, noch dazu, wenn man mit denen, die nicht aus der eigenen abteilung sind, schon zeimlich sehr eng zusammenarbeiten muss, als ranghöchster anwesender bei einer zeche von 1.30 ganze 20 cent trinkgeld zu geben und alle anderen selber zahlen lassen - die gesamtgetränkerechnung hätte keine 25 euro ausgemacht - das muss dem kerl erst einmal jemand nachmachen.
da kann man sich dann unschwer vorstellen, mit welcher gewandtheit und generosität da auch ansonsten gedacht und gehandelt und entschieden wird. erschreckend.
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