Freitag, 23. Februar 2018
und manchmal
ist das schicksal dann doch gerecht.

die pipkis müssen doch aus ihrem angestammten revier aka der riesen-voliere raus, weil diese konstruktion sich nicht dazu eignet bewegt zu werden oder gar auf rädern zu stehen. der alte käfig ist sowieso zu klein, also: es musste ein neuer vogelknast her.

nach langen überlegungen - man kann hier ja auch nix planen - entschied sich frau kelef für ein modell. die lieb- und hilfreiche tochter bot an, frau kelef in die shopping city zu karren (man weiss gar nicht, wer von uns beiden sowas mehr hasst), aber es wär halt schön wenn man wissert ob die voliere vorrätig sei.

angerufen, und wie es der teufel haben will: ja, eine ist da, fertig aufgebaut, aber irgendein arschloch hat eine türe geklaut. nun misst das monstrum 60x60x170, das geht so einfach nicht in ein auto hinein ohne umbauarbeiten, und mit ohne tür gibt es da eine extra-einladung für freiflug der steinalten piepkis und hineinlangen seitens der gadse, wer will das schon.

aber, so meinte die sehr nette dame am telefon, im online-shop gäbe es die voliere, sehe sie gerade, und auch noch um ~120.-- statt um ~150.--. hurra! reingetippselt, und schon teilt die firma mit wenn man den newsletter abonniert (was in diesem fall gar kein fehler ist) dann kriegt man auch noch eine gutschrift von 10.--. also bestellt. am 16.02., dann wochenende. kreditkartenzahlung muss überprüft werden, nachricht am montag: alles gut, das ding geht auf diese reise von augsburg über regensburg nach wien. mit dhl. frau kelef schwante böses, weil das mit der post und dhl ist hier derzeit ein wenig kompliiziert, vorsichtig ausgedrückt.

am dienstag war das paket unterwegs, am mittwoch sollte es eintreffen.

am abend teilte die nachverfolgungselektrik mit, das paket sei falsch einsortiert worden und habe daher nicht zugestellt werden können, also alles auf ein neues.

nun hatte sich frau kelef aber den mittwoch extra freigehalten resp. so eingeteilt, dass sie sicher anwesend sein könne wenn - aber wie es der teufel halt haben will.

am donnerstag: "das paket wird vermutlich heute zugestellt.".

manche sachen kann man sich nun aber nicht einteilen, also mit ein wenig bauchweh hunderunde, und noch ein paar sachen erledigen, und dazwischen herumhüpfen im stiegenhaus wegen der grobmotoriker und deren umtriebe, und dann, während frau kelef auf dem sessel in der hinteren ecke des zimmers kurz vor dem termin bei der physiotherapeutin am anderen ende der stadt die blumen ganz oben im fenster goss, läutete es an der gegensprechanlage ganz kurz.

bis eine alte frau vom sessel runter ohne das giesswasser zu vergiessen über drei möbelstücke (hier ist kein wohnzimmer, sondern rumpelkammerwerkstatt) gehüpft ist, da vergehen kostbare sekunden, ergo: an der gegensprechanlage war keiner. panikartig (das zeug ist ja sauschwer) ins stiegenhaus geschaut, dort nur grobmotoriker vorrätig, frau kelef atmete tief ein und durch und:

herauf über die stiegen schritten zwei junge männer mit einem riesenpaket, sie hatten dhl-jacken an und grinsten ein wenig, und schüppelten den karton brav in die wohnung. sie hätten eh gleich wieder fahren wollen, aber die arbeiter hätten gesagt, frau kelef sei sicher da und warte auf die sendung, das sei ja der vogelkäfig, so gross, so fein, so liebe vögelchen, jedenfalls, die herren sollten das paket rauftragen, subito: "frau da, frau warten käfig!".

dass frau kelef sowas noch erleben darf auf ihre alten tage. zehn minuten später verliess frau kelef übrigens das haus richtung therapie, und die arbeiter grinsten und zeigten "daumen hoch!". besser hätt sich das nicht ausgehen können.

nächste woche wird es saukalt, da kriegen die hackler, meint frau kelef, wohl was wärmendes spendiert. und die wochenendgestaltung ist auch gesichert. fotos folgen, wenn alles zusammengeschraubt ist.

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Mittwoch, 5. Juli 2006
die habibis, aka zebrafinken,
haben übrigens wieder einmal kinder.

wenn die gerade ganz neu sind, bestechen sie - wie früher schon erwähnt - nicht eben durch schönheit, aber die mama-bibis und die papa-bibis sind immer ganz stolz auf die kleinen.

die ganze geschichte hier:

die eltern richten ein schönes, gemütliches nest ein, vorzugsweise gepolstert mit reiner baumwolle, hunde- und katzehaaren, und die mutter legt innerhalb von ein paar tagen vier bis fünf eier. vater und mutter beginnen aber oft schon am zweiten oder dritten tag zu brüten. daher sind im nest neben den eiern manchmal auch schon kleine babies.



bei guter ernährung - beide elterntiere füttern eifrig - wachsen die jungen sehr schnell



und können im alter von acht tagen schon ganz schön lärm machen:



mit elf tagen:



14 tage. man kann schon erkennen, dass das kleine vögelchen sein sollen:





wenn es dunkel wird in der stadt: alle erwachsenen: hopp auf's spriessl und gute nacht:



nur der vater und die mutter schlafen abwechselnd im nest bei den jungen, um sie zu wärmen.

ab und zu fällt auch einmal ein junges aus dem nest, dann brüllt die gesamte verwandtschaft förmlich das haus zusammen, bis der zwerg wieder eingesammelt und in das angestammte nest retourniert wurde.

die babies sind so winzig, dass man sie gar nicht angreifen kann, man muss sie ganz vorsichtig mit einem stückchen papier aufheben. liegen sie dann auf der handfläche, zappeln und rappeln sie wie kleine verzweigte würmchen.



mit drei wochen: noch ein wenig klein, und das mit dem richtigen federkleid und den schwungfedern und so dauert auch noch ein bisserl.

hier: brüderlein und schwesterlein, bei einem der ersten ausflüge - mehr hinunterflüge, eigentlich:



aber alleine fressen tun sie meistens schon, besonders dann, wenn das betteln nichts nützt und die alten meinen, jetzt lernt mal schön die selbstversorgung, wir werden ja auch nicht jünger, und ihr sitzt sowieso gerade im vollen.





junge dame mit stolzem papa:



so klein sie sind, wenn sie junge haben werden die erwachsenen fast aggressiv wenn man in den käfig greifen muss zum füttern und putzen, dann wird eben eine weile nicht so gründlich geputzt, schaut eh immer nach ein paar stunden aus wie in einem saustall - daher auch die bezeichnung dreckfink, nehme ich an.

der grosse, schwarze elegantkatz passt übrigens immer auf, dass die kleinen sich von anfang an gut benehmen:



reingetatzt hat er noch nie, der gute.

und, frau godany, ja, ich habe viele vögel.

und, frau vered, wenn sie die spatzenbilder bei frau pepa anschauen wissen sie, wieso ich über einen anderen fotoapparat nachdenken muss.

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Samstag, 30. April 2005
die neuen piepkis
sind schon bald erwachsen, haben schon fast rote schnäbelchen. nur das jüngste, das fünf tage jünger ist als die zwei anderen, schaut noch wie ein baby aus.



bei den ersten ausflügen aus dem nest waren die kleinen noch nicht so firm mit dem sitzen auf den spriesseln, da hockten sie auf dem boden und wollten dort geatzt werden.



kann man dann immer nicht ordentlich saubermachen in der kleinen welt, weil die zwerge schon mal siegesgewiss aus der tür düsen. wenn das mit den grossen passiert, weil ich nicht aufgepasst habe, landen die dann oben auf irgendwelchen möbeln oder karniesen, nur die babies können noch nicht richtig landen. die werden dann imer im flug aus der luft gepflückt, während die hunt auf den katz aufpasst, der da sehr gerne helfen würde beim einfangen.

sozial wie die kleinen finken sind, beobachten die alten von oben aus immer genau, was sich da unten tut.



man kann ja nie wissen, ob der katz nicht vielleicht auf blöde ideen kommt und lernt, wie man die voliere öffnet.

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Montag, 21. März 2005
wenn man den schnabel weit aufsperrt
stopfen mama und papa zebrafink ordentlich was rein, und man wird von einem klitzekleinen zebrafinkbaby ein kleines zebrafinkbaby.


aber ein wenig photoscheu darf man schon noch sein im alter von 10 tagen, und den kopf nach unten halten und sich zwischen den geschwisterchen verstecken.





in ein paar tagen schauen sie schon neugierig aus dem nest, und mit drei bis vier wochen machen sie schon die ersten ausflüge. und lärm wie die grossen.

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Samstag, 12. März 2005
nachwuchs
im winter, wenn die tage kurz sind, wird bei den piepkis wenig gepiept. sie fressen, kuscheln, dösen.

kaum werden die tage wieder länger, zwitschern sie, plantschen im wasser, balzen, bauen nesterchen aus heu und hirse, legen eierchen und dann:



na ja, die schönheit plagt sie nicht, wenn sie neu sind:



und sie lassen sich auch nicht gerne fotografieren. aber die eltern sind immer sehr stoz auf den nachwuchs.

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Sonntag, 20. Februar 2005
aus der nähe gesehen
haben die hunt und ich vorhin so einen hier:



frau kelef in allgemein bekannt sehr reduziertem allgemeinzustand muss ab und an rund um den häuserblock um die hunt auszuleeren, und wankt also vorsichtig durch die frische luft in richtung hundeentleerungswiesenecke.

der seidenschwanz sass mutterseelenalleine in einem gebüsch und mümmelte friedlich rote beeren in sich hinein.

liess uns ganz nahe herankommen - bis auf einen meter - und hörte dann auf zu fressen, beäugte uns mit auf- und niederwippendem schöpfchen und tschilpte die hunt leise an. war weder beeindruckt vom vorüberdonnernden autobus, noch von den passanten. nicht einmal von meinem husten und schnupfen.

vor ein paar wochen haben wir schon ein paar mal ganze schwärme gesehen, waren aber zu weit weg um sie genau betrachten zu könne. sie sammelten sich immer auf einem baum im park, und zogen dann gemeinsam weiter - vermutlich in den schönbrunner schlosspark, so von der richtung her.

besonders auffallend ist das wirklich seidig wirkende, flaumige federkleid der vögelchen, und die selbstsicherheit die sie an den tag legen.

weiteres auch hier:

http://home.eduhi.at/teacher/werner/biotop/seidenschwanz.htm

oh, und sehr stolz bin auf die hunt: sie kennt ganz genau die putz-weg-vögel (=flugratten), und die vögelchen (alle die kleiner sind), und die, die überhaupt NEIN! sind (krähen, hühner, möwen, schwäne, etc.).

jetzt mach ich mir einen heissen tee und geh wieder schlafen, wenn mich der sch...husten lässt.

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Dienstag, 26. Oktober 2004
helfende pfoten
die piepkis bleiben zu hause.
dymka werden sie abgehen, er will immer helfen wenn die vögel futter kriegen oder geputzt werden. kann aber nicht rein in die voliere, und erklärt mir dann, ich brauch den käfig nicht zumachen, er passt schon auf ...



nachwuchs - drei tage alt.



wenn man sich nähert, fliegen die alten aus dem nest und geben signal: ducken, totstellen und ausschauen wie ein stück alte rinde. die eltern machen derweilen lärm um abzulenken.

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