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Montag, 4. September 2017
jetzt montieren sie im hof die feuerleiter
kelef, 16:02h
sie werkeln schon seit freitag. leiter in lieblichem alu-silber, blendet fast gar nicht wenn die sonne draufscheint. ist wohl der notausstieg für die dachgeschosswohnungen, oder was auch immer, möglicherweise müssen auch die rauchfangkehrer da durch, man weiss es nicht.
immerhin bestärkt dies aber frau kelefs intention, den balkon rundumadum zu vergittern, und zwar ordentlich, und anschliessend entsprechendes immergrünes zeugs zu pflanzen, dann kann erstens keine katz raus, zweitens keine taube rein (hier brüteten einige pärchen jahrelang höchst hartnäckig in den blumenkisteln, trotz regelmässiger entfernung der eieiei), und drittens wird das wohl auch ungebetene besucher abzuhalten geeignet sein. schliesslich wohnen wir im ersten stock ...
das wird noch was hier in staubhöllistan.
die puristische reinigungsfirma ist nunmehr vor fast neun wochen das letzte mal hier gewesen, damals haben sie ein wenig herumgekehrt, seither: nix. im stiegenhaus lässt jeder alles fallen und liegen was er nicht mehr braucht, seien es schrauben, arbeitshandschuhe, leere getränkeflaschen und -dosen, tschick, was halt so aus der mauer herausgestemmt oder von der mauer heruntergeschliffen wird, etc..
man möchte ein paar leute mit dem besenstiel, usw..
immerhin bestärkt dies aber frau kelefs intention, den balkon rundumadum zu vergittern, und zwar ordentlich, und anschliessend entsprechendes immergrünes zeugs zu pflanzen, dann kann erstens keine katz raus, zweitens keine taube rein (hier brüteten einige pärchen jahrelang höchst hartnäckig in den blumenkisteln, trotz regelmässiger entfernung der eieiei), und drittens wird das wohl auch ungebetene besucher abzuhalten geeignet sein. schliesslich wohnen wir im ersten stock ...
das wird noch was hier in staubhöllistan.
die puristische reinigungsfirma ist nunmehr vor fast neun wochen das letzte mal hier gewesen, damals haben sie ein wenig herumgekehrt, seither: nix. im stiegenhaus lässt jeder alles fallen und liegen was er nicht mehr braucht, seien es schrauben, arbeitshandschuhe, leere getränkeflaschen und -dosen, tschick, was halt so aus der mauer herausgestemmt oder von der mauer heruntergeschliffen wird, etc..
man möchte ein paar leute mit dem besenstiel, usw..
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Freitag, 1. September 2017
weiter mit gebrüll
kelef, 14:27h
heute vormittag krabbelte wiederum ein anderer auf dem gerüst herum und verfugte die fensterbleche mit silikon. frau kelef übt sich in stiller hoffnung.
im hof montieren sie gerade eine feuerleiter, aus neckischem leuchtenden aluminium, mit hüppschen plattformen dazwischen, es steht allerdings zu befürchten dass ohne grosse bauliche veränderungen auf diese feuerleiter keiner aus dem haus rauskommt, man weiss nicht was soll es bedeuten ...
im erdgeschoss entkernen sie gerade die letzte wohnung, ein kleiner teil davon liegt unter der wohnung die frau kelef bewohnt, es ruckelt und wackelt und zappelt und knallt.
im hof liegt der dreck zentimeterdick, im stiegenhaus schaut es nicht viel besser aus, zwischen all den anderen handwerkern krebst immer wieder einer herum und malt irgendwas weiss an, dann kommt ein anderer und macht dreckflecken auf die malerei, und dann wundern sich alle.
aus diversen, teils eingemauerten, teils "nur so" vorhandenen kästchen und löchern in den wänden des stiegenhauses winden sich bunte drähte und kabel, einige davon so lang dass sich ihre ausläufer gerne um die beine der personen schlingen, die durch das stiegenhaus gehen wollen oder gar müssen.
was anderes als leises bis lautes weinen bleibt einem nicht übrig. oh, und der schnaps ...
im hof montieren sie gerade eine feuerleiter, aus neckischem leuchtenden aluminium, mit hüppschen plattformen dazwischen, es steht allerdings zu befürchten dass ohne grosse bauliche veränderungen auf diese feuerleiter keiner aus dem haus rauskommt, man weiss nicht was soll es bedeuten ...
im erdgeschoss entkernen sie gerade die letzte wohnung, ein kleiner teil davon liegt unter der wohnung die frau kelef bewohnt, es ruckelt und wackelt und zappelt und knallt.
im hof liegt der dreck zentimeterdick, im stiegenhaus schaut es nicht viel besser aus, zwischen all den anderen handwerkern krebst immer wieder einer herum und malt irgendwas weiss an, dann kommt ein anderer und macht dreckflecken auf die malerei, und dann wundern sich alle.
aus diversen, teils eingemauerten, teils "nur so" vorhandenen kästchen und löchern in den wänden des stiegenhauses winden sich bunte drähte und kabel, einige davon so lang dass sich ihre ausläufer gerne um die beine der personen schlingen, die durch das stiegenhaus gehen wollen oder gar müssen.
was anderes als leises bis lautes weinen bleibt einem nicht übrig. oh, und der schnaps ...
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Donnerstag, 31. August 2017
oy geschrien
kelef, 15:44h
das baustellendesaster geht weiter.
anfang der woche wurden bei den fenstern auf der vorderfront die verblechungen montiert - sinnvoll, weil dann später noch etliche fenster ausgetauscht werden. gestern krabbelte einer auf dem gerüst herum und verfugte alles säuberlich mit silikon. heute früh krabbelte ein anderer auf dem gerüst herum und riss die verblechungen wieder herunter. heute am frühen nachmittag krabbelte wieder ein anderer am gerüst herum und klebte die verblechungen wieder an. dat julchen kann sich nicht entscheiden mit welcher pfote es sich die augen zuhalten soll.
an der hinterfront des hinterhauses und in den beiden kleinen höfen wurden die gerüste entfernt. sinnvollerweise vor austausch der restlichen fenster, immerhin wurde die fassade VORHER neu gemacht, die balkone folgen dann irgendwann später, man weiss es nicht, weil termine gab es ja schon mannigfach, so seit ende oktober 2015 (no typo!), man darf gespannt sein.
irgendwann, wenn dann alles fertig ist, gibt es auch neue wohnungstüren, sinnvollerweise natürlich nicht in irgendeinem zeitlich erkennbaren zusammenhang mit den restlichen arbeiten, auch nicht in den bewohnten wohnungen - in den zu verkaufenden wäre es ja wurscht.
l'impresario et fils konnten seit monaten nicht mehr gesichtet werden, aber gestern rödelte der bebrillte gargamel, aka der ar(s)chitekt, unversehends frau kelef in die kniekehle, immerhin hat er nach dem letzten anplärrer gelernt dass man einen bogen macht um personen-die-mit-leine-mit-einem-hund-verbunden sind, besser ist das. und man fasst auch nicht in die schnur von der flexi-leine wenn diese gerade eingeholt wird, weil sonst ganz viel aua am finger und, das hat er auch erlebt damals, ganz viel tinnitus, weil schreien: kann frau kelef.
also rödelte er gar geduckt und hurtig die stiege hinauf und verschwand im nirwana der staubwolken, zumindest hat er aber gegrüsst, mademoiselle lies ein leises knurren ertönen, das gute tier, sie mag es ebensowenig wie frau kelef wenn sich wer von hinten anpirscht.
die sehr renommierte reinigungsfirma, eher puristisch geführt - die haben nicht einmal eine telefonnummer die man öffentlich findet - ist seit acht wochen hier nicht aufgeschlagen, vermutlich weil sowieso alles wieder dreckig wird. sinnvollerweise schicken sie aber monatlich eine rechnung an die hausverwaltung, der mag. unfrieden, berichtete dessen assistentin, gibt die auch immer zu zahlung frei. von den beiden frauen, die da fallweise putzen kamen, und deren oberaufseher meinten übrigens die befreundeten roma, die um die ecke wohnen, solche kreaturen seien der grund dafür, dass zigeuner als schimpfwort gebraucht werde.
im stiegenhaus wird wechselweise verputzt, aufgestemmt, weiss ausgemalt (oder grundiert, man weiss das nicht so genau), und dann wieder aufgestemmt und schleissig verputzt und abgeschliffen und gepinselt und gestemmt und immer so in endlosschleife.
irgendwann wird auch noch die fassade der vorderfront saniert, die farbvorschläge sind schon da: zweimal dunkle rosa-schattierungen (vermutlich die farbreste der letzten fassadenmalerei an der rosa-lila-villa und einem barbie-haus in disneyland), grau und ein farbton, der sehr an krankhaften milchdünnschiss eines säuglings erinnert. die nachbarhäuser sind übrigens in stilvollem, zu den jahrhundertwendehäusern passenden, gelb-weiss gehalten.
die diversen zu verkaufenden wohnungen sind angeblich ab kw 42 bezugsfertig, das wäre dann also in sechs wochen.
auf dem merkwürdigen aushang seitens der firma des schönen e. aus dem sommer des vorjahres wird die dauer der arbeiten mit 7 bis 8 monaten angegeben - datiert vom 05.09.2016. und: man werde die lärm- und schmutzbelästigung, zu der es eventuell kommen könne, gering halten.
anfang der woche wurden bei den fenstern auf der vorderfront die verblechungen montiert - sinnvoll, weil dann später noch etliche fenster ausgetauscht werden. gestern krabbelte einer auf dem gerüst herum und verfugte alles säuberlich mit silikon. heute früh krabbelte ein anderer auf dem gerüst herum und riss die verblechungen wieder herunter. heute am frühen nachmittag krabbelte wieder ein anderer am gerüst herum und klebte die verblechungen wieder an. dat julchen kann sich nicht entscheiden mit welcher pfote es sich die augen zuhalten soll.
an der hinterfront des hinterhauses und in den beiden kleinen höfen wurden die gerüste entfernt. sinnvollerweise vor austausch der restlichen fenster, immerhin wurde die fassade VORHER neu gemacht, die balkone folgen dann irgendwann später, man weiss es nicht, weil termine gab es ja schon mannigfach, so seit ende oktober 2015 (no typo!), man darf gespannt sein.
irgendwann, wenn dann alles fertig ist, gibt es auch neue wohnungstüren, sinnvollerweise natürlich nicht in irgendeinem zeitlich erkennbaren zusammenhang mit den restlichen arbeiten, auch nicht in den bewohnten wohnungen - in den zu verkaufenden wäre es ja wurscht.
l'impresario et fils konnten seit monaten nicht mehr gesichtet werden, aber gestern rödelte der bebrillte gargamel, aka der ar(s)chitekt, unversehends frau kelef in die kniekehle, immerhin hat er nach dem letzten anplärrer gelernt dass man einen bogen macht um personen-die-mit-leine-mit-einem-hund-verbunden sind, besser ist das. und man fasst auch nicht in die schnur von der flexi-leine wenn diese gerade eingeholt wird, weil sonst ganz viel aua am finger und, das hat er auch erlebt damals, ganz viel tinnitus, weil schreien: kann frau kelef.
also rödelte er gar geduckt und hurtig die stiege hinauf und verschwand im nirwana der staubwolken, zumindest hat er aber gegrüsst, mademoiselle lies ein leises knurren ertönen, das gute tier, sie mag es ebensowenig wie frau kelef wenn sich wer von hinten anpirscht.
die sehr renommierte reinigungsfirma, eher puristisch geführt - die haben nicht einmal eine telefonnummer die man öffentlich findet - ist seit acht wochen hier nicht aufgeschlagen, vermutlich weil sowieso alles wieder dreckig wird. sinnvollerweise schicken sie aber monatlich eine rechnung an die hausverwaltung, der mag. unfrieden, berichtete dessen assistentin, gibt die auch immer zu zahlung frei. von den beiden frauen, die da fallweise putzen kamen, und deren oberaufseher meinten übrigens die befreundeten roma, die um die ecke wohnen, solche kreaturen seien der grund dafür, dass zigeuner als schimpfwort gebraucht werde.
im stiegenhaus wird wechselweise verputzt, aufgestemmt, weiss ausgemalt (oder grundiert, man weiss das nicht so genau), und dann wieder aufgestemmt und schleissig verputzt und abgeschliffen und gepinselt und gestemmt und immer so in endlosschleife.
irgendwann wird auch noch die fassade der vorderfront saniert, die farbvorschläge sind schon da: zweimal dunkle rosa-schattierungen (vermutlich die farbreste der letzten fassadenmalerei an der rosa-lila-villa und einem barbie-haus in disneyland), grau und ein farbton, der sehr an krankhaften milchdünnschiss eines säuglings erinnert. die nachbarhäuser sind übrigens in stilvollem, zu den jahrhundertwendehäusern passenden, gelb-weiss gehalten.
die diversen zu verkaufenden wohnungen sind angeblich ab kw 42 bezugsfertig, das wäre dann also in sechs wochen.
auf dem merkwürdigen aushang seitens der firma des schönen e. aus dem sommer des vorjahres wird die dauer der arbeiten mit 7 bis 8 monaten angegeben - datiert vom 05.09.2016. und: man werde die lärm- und schmutzbelästigung, zu der es eventuell kommen könne, gering halten.
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