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Dienstag, 22. August 2017
habemus wieder eine gegensprechanlage!
kelef, 12:55h
und es hat immerhin nur zwei wochen gedauert, als ob das der rede wert wäre. die doch-wappler der subfirmen sind halt unverdrossen über das gerüst und durch ein zu diesem behufe offen gelassenes fenster ins haus gelangt.
der nachbar kriegt die zeitung nächtens zugestellt, da frau kelef ein netter mensch ist hat sie diese beim frühmorgendlichen rundgang mit mademoiselle halt mitgenommen und in das kastl an der tür gestopft, weil: der zeitungszusteller hat die zeitung einfach unter der haustür durchgeschoben, immerhin mit handschriftlicher aufschrift wohin und wem sie gehört, jedoch: die aufschrift musste man erstens finden, zweitens entziffern und drittens deuten können.
da die doch-wappler die hausnummer versteckt haben kann nicht jeder paket- und postzusteller erahnen, dass es sich bei staubhöllistan um haus nummer sowieso A handelt, zum unterschied vom danebenliegenden haus nummer sowieso. zwillinghäuser, eben. an der beschriftung an der gegensprechanlage konnten zusteller zwar erkennen, ob die adressaten hier oder dort wohnhaft sind, aber ohne anlage auch keine beschriftung, ergo: ein fröhlicher nachbarlicher zustellungsbenachrichtigungszettelverteildienst wurde eingerichtet. weil sicherheitshalber die benachrichtigungen für haus nummer sowieso-plus-zwei an dann an der haustür für haus nummer sowieso A klebten.
am freitag war natürlich von den gegensprechanlagenwapplern keiner gekommen, und am montag vormittag ebenso natürlich auch keiner. am montag nachmittag beim verlassen der wohnung jedoch turnten die herrschaften mit dem tempo einer versterbenden schnecke im stiegenhaus herum und meinten, frau kelef könne jetzt aber nicht weggehen, sie wollten die anlage montieren.
nun war das zwar begrüssenswert, aber man hat doch manchmal was vor, insbesondere mademoiselle braucht bewegung, und überhaupt.
dann halt am nächsten tag, also dienstag, um 07.00 uhr früh. frau kelef konnte nicht umhin festzuhalten, dass sie keineswegs bereit sei, sich vorschreiben zu lassen wann sie zu hause zu sein habe oder fortgehen dürfe, stand aber pünktlich parat, und raten sie mal wer nicht aufschlug? richtig. weil: die konnten nicht ins haus weil haustorschlüssel haben sie keinen, und der schlüssel für die gegensprechanlage funktioniert ohne gegensprechanlage nicht. meinten sie. funktionierte aber doch, hatte frau kelef probiert, aber das hat halt niemand wem verraten.
um 09.45 klopfte es dann leise, und siehe da: die gegensprechanlagenepileptiker standen da. erst einer, dann zwei, dann drei. zwei kamen herein, einer spielte vor der tür arbeiterdenkmal oder was auch immer. sie müssten übrigens nur den neuen apparat dort anschliessen, wo der alte gewesen sei. macht einen arbeitsaufwand von: deckel auf, abschliessen, zwei schrauben aufdrehen, boden von der wand, neuer boden rauf, zwei schrauben andrehen, anschliessen, deckel drauf. frau kelef hat das schon selber gemacht, dauert keine zehn minuten.
da die wand aber hauptsächlich aus sand besteht, und die beiden relevanten schrauben nicht im ziegel, sondern dazwischen "befestigt" waren, wohl mit dübeln, aber: das wackelte alles, geht ja auch nicht anders.
die zwei in der wohnung befindlichen wappler stellten fest, dass das wackelte, schraubten aber ungerührt vor frau kelefs fassungslosem gesicht den boden mit genau denselben schrauben wieder in dieselben dübel. und so ein ausgeleierter dübel in einem ausgeleierten bohrloch hat nix besseres zu tun als selber zu wackeln, und logischerweise wackelt dann auch alles was daran hängt.
wie alles fertig war und die herrschaften sich wieder verdünnisieren wollten, langte frau kelef also einmal hin und konstatierte: das wackelt. und das ist nicht in der waage.
ja, da sei der dübel schuld, da müsse man einen grösseren und dann auch eine grössere schraube, und vielleicht noch zwei weitere löcher bohren, und das ganze ordentlich befestigen, meinten die wappler. und schief? wie man das feststellen könne?
leichtes schnauben brachte den einen in bewegung, soll heissen er verliess die wohnung, der andere schraubte alles wieder auseinander und frau kelef, damit nix sein konnte, zog den wackligen dübel mit zwei fingern aus der wand. vielleicht, so meinte sie, könne man mit montagekleber und ein paar zahnstochern der sache ordentlichen halt verleihen? und mit einer wasserwaage kontrollieren?
der andere ging also dem einen nach, und erzählte ihm das alles, und der eine beschied er werde hingehen und das notwendige herbeischaffen (die hatten tatsächlich nur zwei schraubenzieher und einen seitenschneider mit) - und weg war er. ebenso wie das arbeiterdenkmal. der eine hockte sich vor den platz, an dem der hörer montiert werden sollte, und starrte andächtig in das loch, in dem kein dübel mehr war.
frau kelef bot gerne diverse grössere schrauben mit diversen dübeln an, ebenso zahnstocher und montagekleber, reaktion: keine. nach einer weile klopfte der eine wieder, hatte tatsächlich einen werkzeugkoffer im stiegenhaus stehen und kramte darin herum.
tatsächlich hatte er auch noch eine mickimaus-bohrmaschine mit dabei, sogar mit geladenem akku, und schon konnte nix mehr schief gehen, bis auf: dat dingens muss in die waage.
das sei in der waage - das sei nicht in der waage - man kann da endlos darüber diskutiert, man kann aber natürlich auch nachmessen, und was tat gott, heimtückisch und hinterlistig? es handelte sich um drei millimeter. also angezeichnet, löcher gebohrt, dübel versenkt, die wackeln sicherlich bald wieder, weil montagekleber abgelehnt, dann zog der andere die schrauben an, und was tat frau kelef, heimtückisch und hinterlistig? richtig: sie griff nach der wasserwaage, die die wappler versehentlich nicht sofort weggeräumt hatten - was egal war, frau kelef besitzt selber drei in verschiedenen grössen, das wussten die aber nicht.
und dann wurde wieder aufgeschraubt, weil: wenn man nicht aufpasst oder mitdenkt oder einfach tut was einem gesagt wird dann ist dat dingens: wieder schief.
diesmal hielt frau kelef es an ort und stelle, damit der andere die schrauben erst auf- und dann wieder festdrehen konnte, und dann wurde noch einmal kontrolliert, und dann ging der eine hinunter um zu kontrollieren ob es denn läute, und es gäbe auch eine beschreibung und gebrauchsanweisung dazu. letztere musste mehrfach eingefordert werden, denn freiwillig rückten die herrschaften die nicht heraus.
dauer der aktion: fast 50 minuten. und dann noch die frage, ob jetzt alles im haus fertig sei, ja, meinten die herrschaften, alle vier wohnungen die noch bewohnt sind. FÜNF wohnungen seien bewohnt, meinte frau kelef, und da meldete sich nun das wieder aufgetauchte arbeiterdenkmal zu wort und meinte, frau kelef könne das nicht wissen, es seien nur vier wohnungen bewohnt, das wisse er genau.
dann wurde es kurz ein wenig laut, und alle drei warden die stiegen hinaufgeschickt in den dritten stock, und siehe da, frau kelef hatte recht. die hatten einfach den f.f. "übersehen". und eigentlich seien auch nur drei wohnungen fertig von den vier - FÜNF! brüllte frau kelef - denn die m.h. sei nicht da. und wieso die leut' nicht da seien, wollten die wappler wissen, wo sie doch jetzt die hörer montieren wollten, sogar in der neu entdeckten wohnung, die da jählings im dritten stock aufgetaucht war.
stellte sich heraus, zwei wohnungen waren fertig, weil der nachbar zufällig zu hause war, und frau kelef mehrfach nachgefragt hatte. die anderen drei parteien: wissen nix von ihrem glück.
bleibt noch anzumerken, dass das neue modell eine definitive fehlkonstruktion ist weil erstens das zuleitungskabel nicht an der wand lang geht sondern sich durch die luft schwingt, und weil zweitens der hörer sehr genau eingehängt werden muss damit er nicht hinunterfällt (man versteht gar nicht, wie man sowas konstruieren geschweige denn kaufen kann ...).
aber: es klingelt. hoffentlich bleibt das auch so. man kann doch bestimmt die kabel vermittels irgendwelcher geräte kaputtisieren, oder beim anschliessen der restlichen irgendwas verdrehen, oder ...
frau kelef geht jetzt auf ein bier und einen schnaps, oder mehrere der diesen. in der zwischenzeit fällt der chaoten-gang bestehend aus fragen-sie-nicht-wie-vielen subfirmen sicher was neues ein.
der nachbar kriegt die zeitung nächtens zugestellt, da frau kelef ein netter mensch ist hat sie diese beim frühmorgendlichen rundgang mit mademoiselle halt mitgenommen und in das kastl an der tür gestopft, weil: der zeitungszusteller hat die zeitung einfach unter der haustür durchgeschoben, immerhin mit handschriftlicher aufschrift wohin und wem sie gehört, jedoch: die aufschrift musste man erstens finden, zweitens entziffern und drittens deuten können.
da die doch-wappler die hausnummer versteckt haben kann nicht jeder paket- und postzusteller erahnen, dass es sich bei staubhöllistan um haus nummer sowieso A handelt, zum unterschied vom danebenliegenden haus nummer sowieso. zwillinghäuser, eben. an der beschriftung an der gegensprechanlage konnten zusteller zwar erkennen, ob die adressaten hier oder dort wohnhaft sind, aber ohne anlage auch keine beschriftung, ergo: ein fröhlicher nachbarlicher zustellungsbenachrichtigungszettelverteildienst wurde eingerichtet. weil sicherheitshalber die benachrichtigungen für haus nummer sowieso-plus-zwei an dann an der haustür für haus nummer sowieso A klebten.
am freitag war natürlich von den gegensprechanlagenwapplern keiner gekommen, und am montag vormittag ebenso natürlich auch keiner. am montag nachmittag beim verlassen der wohnung jedoch turnten die herrschaften mit dem tempo einer versterbenden schnecke im stiegenhaus herum und meinten, frau kelef könne jetzt aber nicht weggehen, sie wollten die anlage montieren.
nun war das zwar begrüssenswert, aber man hat doch manchmal was vor, insbesondere mademoiselle braucht bewegung, und überhaupt.
dann halt am nächsten tag, also dienstag, um 07.00 uhr früh. frau kelef konnte nicht umhin festzuhalten, dass sie keineswegs bereit sei, sich vorschreiben zu lassen wann sie zu hause zu sein habe oder fortgehen dürfe, stand aber pünktlich parat, und raten sie mal wer nicht aufschlug? richtig. weil: die konnten nicht ins haus weil haustorschlüssel haben sie keinen, und der schlüssel für die gegensprechanlage funktioniert ohne gegensprechanlage nicht. meinten sie. funktionierte aber doch, hatte frau kelef probiert, aber das hat halt niemand wem verraten.
um 09.45 klopfte es dann leise, und siehe da: die gegensprechanlagenepileptiker standen da. erst einer, dann zwei, dann drei. zwei kamen herein, einer spielte vor der tür arbeiterdenkmal oder was auch immer. sie müssten übrigens nur den neuen apparat dort anschliessen, wo der alte gewesen sei. macht einen arbeitsaufwand von: deckel auf, abschliessen, zwei schrauben aufdrehen, boden von der wand, neuer boden rauf, zwei schrauben andrehen, anschliessen, deckel drauf. frau kelef hat das schon selber gemacht, dauert keine zehn minuten.
da die wand aber hauptsächlich aus sand besteht, und die beiden relevanten schrauben nicht im ziegel, sondern dazwischen "befestigt" waren, wohl mit dübeln, aber: das wackelte alles, geht ja auch nicht anders.
die zwei in der wohnung befindlichen wappler stellten fest, dass das wackelte, schraubten aber ungerührt vor frau kelefs fassungslosem gesicht den boden mit genau denselben schrauben wieder in dieselben dübel. und so ein ausgeleierter dübel in einem ausgeleierten bohrloch hat nix besseres zu tun als selber zu wackeln, und logischerweise wackelt dann auch alles was daran hängt.
wie alles fertig war und die herrschaften sich wieder verdünnisieren wollten, langte frau kelef also einmal hin und konstatierte: das wackelt. und das ist nicht in der waage.
ja, da sei der dübel schuld, da müsse man einen grösseren und dann auch eine grössere schraube, und vielleicht noch zwei weitere löcher bohren, und das ganze ordentlich befestigen, meinten die wappler. und schief? wie man das feststellen könne?
leichtes schnauben brachte den einen in bewegung, soll heissen er verliess die wohnung, der andere schraubte alles wieder auseinander und frau kelef, damit nix sein konnte, zog den wackligen dübel mit zwei fingern aus der wand. vielleicht, so meinte sie, könne man mit montagekleber und ein paar zahnstochern der sache ordentlichen halt verleihen? und mit einer wasserwaage kontrollieren?
der andere ging also dem einen nach, und erzählte ihm das alles, und der eine beschied er werde hingehen und das notwendige herbeischaffen (die hatten tatsächlich nur zwei schraubenzieher und einen seitenschneider mit) - und weg war er. ebenso wie das arbeiterdenkmal. der eine hockte sich vor den platz, an dem der hörer montiert werden sollte, und starrte andächtig in das loch, in dem kein dübel mehr war.
frau kelef bot gerne diverse grössere schrauben mit diversen dübeln an, ebenso zahnstocher und montagekleber, reaktion: keine. nach einer weile klopfte der eine wieder, hatte tatsächlich einen werkzeugkoffer im stiegenhaus stehen und kramte darin herum.
tatsächlich hatte er auch noch eine mickimaus-bohrmaschine mit dabei, sogar mit geladenem akku, und schon konnte nix mehr schief gehen, bis auf: dat dingens muss in die waage.
das sei in der waage - das sei nicht in der waage - man kann da endlos darüber diskutiert, man kann aber natürlich auch nachmessen, und was tat gott, heimtückisch und hinterlistig? es handelte sich um drei millimeter. also angezeichnet, löcher gebohrt, dübel versenkt, die wackeln sicherlich bald wieder, weil montagekleber abgelehnt, dann zog der andere die schrauben an, und was tat frau kelef, heimtückisch und hinterlistig? richtig: sie griff nach der wasserwaage, die die wappler versehentlich nicht sofort weggeräumt hatten - was egal war, frau kelef besitzt selber drei in verschiedenen grössen, das wussten die aber nicht.
und dann wurde wieder aufgeschraubt, weil: wenn man nicht aufpasst oder mitdenkt oder einfach tut was einem gesagt wird dann ist dat dingens: wieder schief.
diesmal hielt frau kelef es an ort und stelle, damit der andere die schrauben erst auf- und dann wieder festdrehen konnte, und dann wurde noch einmal kontrolliert, und dann ging der eine hinunter um zu kontrollieren ob es denn läute, und es gäbe auch eine beschreibung und gebrauchsanweisung dazu. letztere musste mehrfach eingefordert werden, denn freiwillig rückten die herrschaften die nicht heraus.
dauer der aktion: fast 50 minuten. und dann noch die frage, ob jetzt alles im haus fertig sei, ja, meinten die herrschaften, alle vier wohnungen die noch bewohnt sind. FÜNF wohnungen seien bewohnt, meinte frau kelef, und da meldete sich nun das wieder aufgetauchte arbeiterdenkmal zu wort und meinte, frau kelef könne das nicht wissen, es seien nur vier wohnungen bewohnt, das wisse er genau.
dann wurde es kurz ein wenig laut, und alle drei warden die stiegen hinaufgeschickt in den dritten stock, und siehe da, frau kelef hatte recht. die hatten einfach den f.f. "übersehen". und eigentlich seien auch nur drei wohnungen fertig von den vier - FÜNF! brüllte frau kelef - denn die m.h. sei nicht da. und wieso die leut' nicht da seien, wollten die wappler wissen, wo sie doch jetzt die hörer montieren wollten, sogar in der neu entdeckten wohnung, die da jählings im dritten stock aufgetaucht war.
stellte sich heraus, zwei wohnungen waren fertig, weil der nachbar zufällig zu hause war, und frau kelef mehrfach nachgefragt hatte. die anderen drei parteien: wissen nix von ihrem glück.
bleibt noch anzumerken, dass das neue modell eine definitive fehlkonstruktion ist weil erstens das zuleitungskabel nicht an der wand lang geht sondern sich durch die luft schwingt, und weil zweitens der hörer sehr genau eingehängt werden muss damit er nicht hinunterfällt (man versteht gar nicht, wie man sowas konstruieren geschweige denn kaufen kann ...).
aber: es klingelt. hoffentlich bleibt das auch so. man kann doch bestimmt die kabel vermittels irgendwelcher geräte kaputtisieren, oder beim anschliessen der restlichen irgendwas verdrehen, oder ...
frau kelef geht jetzt auf ein bier und einen schnaps, oder mehrere der diesen. in der zwischenzeit fällt der chaoten-gang bestehend aus fragen-sie-nicht-wie-vielen subfirmen sicher was neues ein.
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Freitag, 18. August 2017
fast repariert, die gegensprechanlage.
kelef, 10:58h
zumindest, wenn man der hausverwaltung glauben schenken darf, die dann doch irgendwann zurückgerufen hat um auskunft zu geben: fast hätte frau kelef an eine halluzination geglaubt.
natürlich war es nicht ganz so einfach, es musste schon mehrfach nachgefragt werden, aber was soll man sonst auch mit der zeit anfangen?
sogar die glühbirne im hochparterre wurde ersetzt.
der bauleiter h.h., der ebenfalls kontaktiert wurde zum thema gegensprechanlage hatte sich noch gewundert, weil seiner meinung nach dat dingens am mittwoch schon hätte repariert resp. ersetzt sein sollen, aber nach auskunft des j. (polier der innenausbauer), der meist bestens informiert ist, waren am mittwoch gar keine elektriker im haus.
gestern jedoch standen doch tatsächlich zwei firmenautos der elektriker-firma des schönen e. vor dem haus, und die zwei herren, die daran gelehnt ein gemütliches pläuschchen hielten, konnten befragt werden.
die anlage werde am freitag, spätestens am montag oder dienstag, immerhin aber nächste woche, funktionieren.
ob es denn dem fortgang der arbeiten dienlich sei oder diese gar beschleunige, wenn die herren da gemütlich bei einem zigaretterl im schatten stünden?
nein, das nicht, aber sie müssten jetzt auf der stelle dringend zu einer anderen baustelle, sie arbeiteten nämlich immer auf mehreren gleichzeitig, und dort sei es ganz dringend wegen wasserrohrbruch und alles nass, da seien sie schon in der früh gewesen, und jetzt müssten sie nochmals hin.
vermutlich wundert es nicht nur frau kelef, wie man so desorganisiert sein kann - wenn die hackler resp. spezialisten resp. doch-wappler ihre zeit damit verbringen, quer durch wien zu fahren, dann kann doch nix weitergehen, bez. dauert es eben doppelt so lang. weil: werkzeug einpacken, auspacken, einladen, ausladen, ... und pause will auch gemacht werden. und pünktlich heimgegangen, vor allem, weil der 24h-notdienst am freitag um 12.00 ins wochenende startet. das erklärt allerdings auch einiges. bis montag passiert sicherlich wieder irgendwo was.
immerhin ist aber neben der haustür der neue gegensprechanlagenkasten schon montiert, allerdings, frau kelef traute ihren augen nicht: verkehrt herum. das mikrophon ist also ungefähr etwas über stirnhöhe.
man darf gespannt bleiben.
auf dem gerüst vor dem fenster toben sich gerade die fassaden-mensch aus, auch hier ist noch einiges zu erwarten.
natürlich war es nicht ganz so einfach, es musste schon mehrfach nachgefragt werden, aber was soll man sonst auch mit der zeit anfangen?
sogar die glühbirne im hochparterre wurde ersetzt.
der bauleiter h.h., der ebenfalls kontaktiert wurde zum thema gegensprechanlage hatte sich noch gewundert, weil seiner meinung nach dat dingens am mittwoch schon hätte repariert resp. ersetzt sein sollen, aber nach auskunft des j. (polier der innenausbauer), der meist bestens informiert ist, waren am mittwoch gar keine elektriker im haus.
gestern jedoch standen doch tatsächlich zwei firmenautos der elektriker-firma des schönen e. vor dem haus, und die zwei herren, die daran gelehnt ein gemütliches pläuschchen hielten, konnten befragt werden.
die anlage werde am freitag, spätestens am montag oder dienstag, immerhin aber nächste woche, funktionieren.
ob es denn dem fortgang der arbeiten dienlich sei oder diese gar beschleunige, wenn die herren da gemütlich bei einem zigaretterl im schatten stünden?
nein, das nicht, aber sie müssten jetzt auf der stelle dringend zu einer anderen baustelle, sie arbeiteten nämlich immer auf mehreren gleichzeitig, und dort sei es ganz dringend wegen wasserrohrbruch und alles nass, da seien sie schon in der früh gewesen, und jetzt müssten sie nochmals hin.
vermutlich wundert es nicht nur frau kelef, wie man so desorganisiert sein kann - wenn die hackler resp. spezialisten resp. doch-wappler ihre zeit damit verbringen, quer durch wien zu fahren, dann kann doch nix weitergehen, bez. dauert es eben doppelt so lang. weil: werkzeug einpacken, auspacken, einladen, ausladen, ... und pause will auch gemacht werden. und pünktlich heimgegangen, vor allem, weil der 24h-notdienst am freitag um 12.00 ins wochenende startet. das erklärt allerdings auch einiges. bis montag passiert sicherlich wieder irgendwo was.
immerhin ist aber neben der haustür der neue gegensprechanlagenkasten schon montiert, allerdings, frau kelef traute ihren augen nicht: verkehrt herum. das mikrophon ist also ungefähr etwas über stirnhöhe.
man darf gespannt bleiben.
auf dem gerüst vor dem fenster toben sich gerade die fassaden-mensch aus, auch hier ist noch einiges zu erwarten.
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Freitag, 11. August 2017
neu kaputt: gegensprechanlage.
kelef, 15:10h
informationen dazu sind holschulden seitens der mieter.
die doch-wappler betreten das haus, indem sie einfach eines der fenster im zweiten stock über nacht offen lassen und dann klettert der erste über das gerüst hinauf, geht hinunter und lässt den rest der mannschaft herein. dann steht das haustor den ganzen tag offen, fallweise auch in der nacht.
frau kelef informiert die hausverwaltung gerne darüber, weil: zuständige firma für gegensprechanlage ist die firma des schönen e., der ja der generaloberbevolltrottelte der sanierung ist.
die hausverwaltung - so eine ähnliche hatten wir doch schon - dann so: der mag. unfrieden ist noch nicht/nicht mehr im haus, seine assistentin hat einen ausserhaus-termin, die kollegin wird gerne alles ausrichten, auch zum x-ten mal das ersuchen im rückruf des mag. unfrieden zwegenem der anfrage zur betriebskostenabrechnung für 2015 aus dem jahr 2016. und bezüglich der gegensprechanlage werde man umgehend, und so.
so geschehen um 08.15 des heutigen tages.
um 12.45 des heutigen tages: kein bild, kein ton, letzteres insbesondere nicht von der gegensprechanlage. frau kelef also ruft - zum drölfundfünfzigsten mal - bei der hausverwaltung an.
der mag. unfrieden ist schon ausser haus, die assistentin telefoniert gerade, die ersatz-assistentin meint, ein techniker hätte vormittag gemeldet er sei auf dem weg.
überraschenderweise begehrt frau kelef zu wissen, was sie mit dieser auskunft nun anfangen solle. denn: die gegensprechanlage funktioniert nicht.
okeeeh ... meint die ersatz-assistentin. nein, ganz und gar nicht okeeeh, meint frau kelef, weil, okeeeh wäre, wenn die anlage funktionierten täte, was sie aber nicht tut, und somit eben: nicht okeeeh.
okeeeh ... meint die ersatz-assistentin schon wieder, wenn frau kelef das sage, aber das könne sie sich nicht vorstellen, denn der techniker habe um ... moment ... oh ... ja ... ca. 09.30 gemeldet, dass er auf dem weg sei.
das sei frau kelef ganz und gar egal, sie wolle nur wissen wann die gegensprechanlage wieder funktionieren würde.
die ersatz-assistentin murmelt ein weiteres okeeeh (auch so ein wort, das verboten gehört, insbesondere als reaktion auf reklamationen, beschwerden, etc.), und sie würde einmal nachfragen. frau kelef konnte darum nur nachdrücklich ersuchen. und um rückmeldung bitten, mit zwei f, nämlich flott.
tatsächlich meldet sich die ersatz-assistentin, und weiss jetzt auch bescheid, ein netzteil sei kaputt. das mache aber gar nichts, weil, im zuge der sanierung werde sowieso eine neue gegensprechanlage installiert.
es mag überraschen, aber ja, frau kelef wollte auch noch wissen für wann denn das geplant sei, oh, meinte die ersatz-assistentin, für die nächste woche, im laufe derselben halt, und es wäre auch ganz egal, denn so ein netzteil hätte man bestellen müssen, und bis das dann geliefert sei, und so ...
die zuständige firma, die das installieren wird, ist die firma, wir erraten es, des schönen e., das wird noch heiter werden.
es mache aber nix, weil heute habe sowieso jeder ein handy, die leut' müssten halt dann anrufen und man müsse hinuntergehen und die bei der tür hereinlassen, so den ganzen tag über. die parteien aus dem dritten stock, die gar nix davon wissen, werden sich freuen, und die paketzusteller auch, weil, bei denen steht ja im kollektivvertrag dass sie die handynummern sämtlicher kunden gespeichert haben müssen damit sie anrufen können wenn wo eine anlage nicht funktioniert. mit dem post-schlüssel kann man nämlich auch nicht aufsperren, und wie das ist wenn irgendwas passiert und keiner hereinkann in das haus, das verrät einem auch keiner.
und am wenigsten verraten einem diese kreaturen natürlich auch, wieso es denn nun eine holschuld der parteien ist, wenn sowas passiert, und nicht eine bringschuld der kaputtierenden firma resp. der hausverwaltung resp. des generalbevolltrottelten unternehmens oder wessen auch immer.
der schlag soll die allesamt beim sch... treffen.
die doch-wappler betreten das haus, indem sie einfach eines der fenster im zweiten stock über nacht offen lassen und dann klettert der erste über das gerüst hinauf, geht hinunter und lässt den rest der mannschaft herein. dann steht das haustor den ganzen tag offen, fallweise auch in der nacht.
frau kelef informiert die hausverwaltung gerne darüber, weil: zuständige firma für gegensprechanlage ist die firma des schönen e., der ja der generaloberbevolltrottelte der sanierung ist.
die hausverwaltung - so eine ähnliche hatten wir doch schon - dann so: der mag. unfrieden ist noch nicht/nicht mehr im haus, seine assistentin hat einen ausserhaus-termin, die kollegin wird gerne alles ausrichten, auch zum x-ten mal das ersuchen im rückruf des mag. unfrieden zwegenem der anfrage zur betriebskostenabrechnung für 2015 aus dem jahr 2016. und bezüglich der gegensprechanlage werde man umgehend, und so.
so geschehen um 08.15 des heutigen tages.
um 12.45 des heutigen tages: kein bild, kein ton, letzteres insbesondere nicht von der gegensprechanlage. frau kelef also ruft - zum drölfundfünfzigsten mal - bei der hausverwaltung an.
der mag. unfrieden ist schon ausser haus, die assistentin telefoniert gerade, die ersatz-assistentin meint, ein techniker hätte vormittag gemeldet er sei auf dem weg.
überraschenderweise begehrt frau kelef zu wissen, was sie mit dieser auskunft nun anfangen solle. denn: die gegensprechanlage funktioniert nicht.
okeeeh ... meint die ersatz-assistentin. nein, ganz und gar nicht okeeeh, meint frau kelef, weil, okeeeh wäre, wenn die anlage funktionierten täte, was sie aber nicht tut, und somit eben: nicht okeeeh.
okeeeh ... meint die ersatz-assistentin schon wieder, wenn frau kelef das sage, aber das könne sie sich nicht vorstellen, denn der techniker habe um ... moment ... oh ... ja ... ca. 09.30 gemeldet, dass er auf dem weg sei.
das sei frau kelef ganz und gar egal, sie wolle nur wissen wann die gegensprechanlage wieder funktionieren würde.
die ersatz-assistentin murmelt ein weiteres okeeeh (auch so ein wort, das verboten gehört, insbesondere als reaktion auf reklamationen, beschwerden, etc.), und sie würde einmal nachfragen. frau kelef konnte darum nur nachdrücklich ersuchen. und um rückmeldung bitten, mit zwei f, nämlich flott.
tatsächlich meldet sich die ersatz-assistentin, und weiss jetzt auch bescheid, ein netzteil sei kaputt. das mache aber gar nichts, weil, im zuge der sanierung werde sowieso eine neue gegensprechanlage installiert.
es mag überraschen, aber ja, frau kelef wollte auch noch wissen für wann denn das geplant sei, oh, meinte die ersatz-assistentin, für die nächste woche, im laufe derselben halt, und es wäre auch ganz egal, denn so ein netzteil hätte man bestellen müssen, und bis das dann geliefert sei, und so ...
die zuständige firma, die das installieren wird, ist die firma, wir erraten es, des schönen e., das wird noch heiter werden.
es mache aber nix, weil heute habe sowieso jeder ein handy, die leut' müssten halt dann anrufen und man müsse hinuntergehen und die bei der tür hereinlassen, so den ganzen tag über. die parteien aus dem dritten stock, die gar nix davon wissen, werden sich freuen, und die paketzusteller auch, weil, bei denen steht ja im kollektivvertrag dass sie die handynummern sämtlicher kunden gespeichert haben müssen damit sie anrufen können wenn wo eine anlage nicht funktioniert. mit dem post-schlüssel kann man nämlich auch nicht aufsperren, und wie das ist wenn irgendwas passiert und keiner hereinkann in das haus, das verrät einem auch keiner.
und am wenigsten verraten einem diese kreaturen natürlich auch, wieso es denn nun eine holschuld der parteien ist, wenn sowas passiert, und nicht eine bringschuld der kaputtierenden firma resp. der hausverwaltung resp. des generalbevolltrottelten unternehmens oder wessen auch immer.
der schlag soll die allesamt beim sch... treffen.
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