Mittwoch, 18. Juli 2007
in the heat of the öffis part ???
42 °C plus. weil darüber explodiert das thermometer.
um 20.30 uhr, zu fahrtbeginn.

am perron fünf quietschende überparfümierte japanerinnen.
der fremde, nasse hund riecht nicht besser als am vortag.
der besoffene mit oben ohne ist schon wieder unterwegs.

in einer u-bahn, die lt. plan alle fünf minuten fährt. lt. anzeige nach zwölf minuten eintrifft und gefühlsmässig eine stunde auf sich warten lässt: zwei sechzehnjährige (geburtstagsfeier nächste woche), die sich über die geschlechtsorgane und deren verwendbarkeit am beispiel mitfahrender frauen auslassen.

eine frau liegt bewusstlos unter einer sitzbank, das personal meint: wos scheiss i mi um de f...t.

in der rechten hinteren ecke des waggons unüberseh/riechbar saufkotze.

nachdenken und rekapitulieren:
diskussion mit der geschäftsleitung darüber, ob man es nun vorzöge meine liebe person ein paar krankenstandstage nehmen zu lassen wegen hitzeunverträglichkeit, oder ob man vielleicht konzidieren tä't dass meine liebe person später kommt und später geht. ergebnis: nicht so einfach, wegen kernzeiten, klar. könnt ja jede(r) kommen. scheffe wird morgen mit der kollegenschaft darüber beraten.

hinweise auf den behindertenstatus im beisein des betriebsrates vom tisch gewachelt: man muss doch an die kollegenschaft denken. warum, glaubt der a..., mach ich so einen vorschlag überhaupt? aus masochismus? aber mitglieder der geschäftsleitung sind ja wichtig und kompetent.

erinnere mich daran, was ich seinerzeit der behörde und der konkurrenz antwortete auf die frage warum ich mch um die freie position der abteilungsleitung nicht beworben habe: " ich sch... ja nicht mit jedem a... vom selben spriessl". mich sehr gelobt haben für diese einstellung. für den ausspruch auch.

mich daran erinnern, dass frühvormittags die diagnose des röntgenologen zum thema " die linke kleine zehe, die ich mir vor neun wochen im urlaub - und klar war ich nicht im krankenstand - gebrochen habe, tut noch immer und immer mehr weh" nach eingehenden untersuchungen, vergleichen mit früheren bildern (hier, merke: suchen sie sich einen röntgenologen ihres vertrauens und bleiben sie bei diesem, der hat alte bilder gespeichert und schaut sie auch noch an!!!!), jedenfalls also, die diagnose lautete sudeck, und ja danke, morgen früh fahr' ich wieder in die hacke. man muss ja kollegial denken, nicht wahr.

dann war die fahrt vorbei, quer durch wien.

eintreffen zu hause um 21.50. es ist dunkel und heiss.

wenn wer auf's maul gehaut gehört, schicken sie die/den doch bitte bei mir vorbei. danke, sehr aufmerksam. können auch mehrere sein, mein krückstock steht bereit.

noch fragen?

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Dienstag, 17. Juli 2007
in the heat of the öffis today
bei einer wohlfühltemperatur (na ja, fast, zwei grad weniger hätten es auch getan) von 24°C liess es sich im büro heute gerade aushalten, nur der lärm meiner kleinen zweit-klimaanlage war ein wenig kopfschmerzfördernd. aber bei 28°C sitze ich nicht im büro, da bin ich nach kurzer zeit reif für den notarzt.

jedenfalls kann ich berichten, dass in meiner also gekühlten handtasche das thermometer von ebendiesen 24°C nach zehn minuten fussmarsch und vier strassenbahnstationen auf interessanten 36°C angelangt war.

nach weiteren vier u-bahn-stationen war es auf einundvierzig, nach insgesamt sechs auf drei- oder sowas-vierzig. genaueres kann ich nämlich nicht berichten, weil nämlich das thermometer reicht nicht weiter nach oben.

ach so, ja, ich bin um 18.15 aus dem büro gegangen, ich will gar nicht wissen wie heiss es zu mittag war.

die hunt will nicht einmal aus dem haus, weil der gehsteig zu heiss ist, und um die autobusstation macht sie sicherheitshalber einen grossen bogen. nach zwei stationen hat sie vor ein paar wochen an einem heissen tag so hyperventiliert, dass ich auf der stelle ausstieg mit ihr.

besonders gefallen haben mir heute beim nachhausefahren übrigens:

der stockbesoffene mit dem blutig geschlagenen, geschlossenen auge (rechts), der sich angepinkelt hatte

der stockbesoffene mit dem nackten oberkörper mit den geschätzten achttausenfünhundertvierunddreissig aknepickeln, die meisten davon heftig mit streptococcus pyogenes besiedelt

die stockbesoffene mutter mit den drei klebrichten blagen, die grindig und eisessend über die sitzbänke hüpften

die drei dunkelpigmentierten neo-österreicher, die afrikanische sprüche quer durch den waggon brüllten während ihnen halbzerkaute kebabstücke aus den mäulern fielen

die zwei punks, die ihren ghettoblaster just hinter mir und ohne jede vorwarnung mit einer lautstärke anwarfen die ausgereicht hätte, die stadthalle zu beschallen (es war auch die passende station)

das waren jetzt nur die highlights. von der frau mit den eitrigen blasen auf den füssen, die sie auf der sitzbank chirurgisch versorgte, und von dem nassen riesenhund mit den langen haaren, und von den interessanten essensresten allüberall, ebenso wie von den aggro-türken und den streit-chinesen sowie den merkwürdigen bettlern (eine ganze sippschaft, jeweils mit stock, hinkend wenn man hinschaut, gesund um die ecke rennend dann, opa, oma, tante, tochter, kinder, alle krätzig und stinkend): biiide-dangescheen-vieeel-gligg-good-segen-biiide-dangescheen-gäben-essen-auch-
kinda-biide-dangescheen ...: von all diesen dingen will ich erst gar nicht erzählen. nein nein nein.

und jetzt nehm ich die vierte kalte dusche des heutigen tages - nein, die fünfte. mir werden noch flossen und schuppen wachsen.

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Sonntag, 15. Juli 2007
spruch des tages
gefunden bei stationäre aufnahme:

... wird das Phrasenschwein sicher täglich im Sackerl zur Bank gebracht.

made my day. muss ich mir merken, dringend.

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dinosaurier furzten die erde zugrunde
deshalb mussten sie aussterben. eh kloa.

jetzt trachten uns die kühe nach dem leben, und rülpsen löcher in's ozon. sie kennen doch das lied:
die wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt ...
dass kuhgefurz' methan enthält,
und kuhgerülpse auch.

steht alles im internetz, lernen sie was dazu: http://orf.at/070712-14336/index.html

tod den wiederkäuern! kanguruhs übrigens sondern bei ihren flatulenzen nur deswegen kein methan ab, weil sie so viel herumhüpfen. das haben die dinosaurier nicht gemacht, und die kühe tun das auch nicht. die lösung ist also ganz einfach: die kühe müssen hüpfen lernen.

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