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Montag, 18. September 2006
neue krankheit entdeckt:
kelef, 15:46h
offensichtlich schwer infektiös, die infektionswege sind allerdings noch nicht erforscht, fast nicht therapierbar, fatal outcomes können nicht ausgeschlossen werden. die symptome erspar' ich ihnen, denken können sie ja selber. bisher kein antidot bekannt:
die ridikulopathie.
herrlich.
die ridikulopathie.
herrlich.
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bilderrätsel-auflösung
kelef, 03:59h
bei dem "oppa" handelt es sich um den herrn schlögl, vulgo weber-bauern, zur abwechslung aus dem schönen rohr im gebirge:

vor vielen jahren hat er sich dorthin verliebt und anschließend verheiratet, und eine gute ehe geführt bis heute.
eigentlich ist er ja techniker gewesen, aber ins landleben hat er sich aus liebe gefügt. den krieg hat er damals gehasst, heute hasst er ihn - wenn möglich - noch mehr, so wie alles was dazu gehört.
er ist ein durch und durch kluger mann, voller humor und herzenswärme, sehr belesen, neugierig und unternehmungslustig, trotz seiner über achtzig jahre.
sein traum wäre es gewesen, erfinder zu werden, erfinden tut er auch alle möglichen dinge, und ständig an etwas herumbasteln tut er auch.
auf dem bild redet er gerade über sein lieblingsthema: technik im einklang mit der natur, vieles könnte man machen ohne so viel technisches klimbim, die natur bietet eine unzahl von möglichkeiten, leider sind viele davon in vergessenheit geraten oder werden als möglichkeiten nicht mehr wahrgenommen. das ist eines seiner wirklichen anliegen: die technik nutzen, um so wenig technik wie möglich zu brauchen und damit wieder mehr unabhängigkeit zu gewinnen. und ein anderes anliegen ist es, traditionen und brauchtum zu bewahren, damit nichts in vergessenheit geraten kann. nicht, um daran festzukleben, sondern um das wissen nicht zu verlieren. zuhörer und gesprächspartner hat er immer:

eine seiner erfindungen - die idee hatte er zusammen mit seiner tochter

sind diese kerzen:

bestehen aus einem hohlen zylinder, ins innere wird in einem glas eine kerze gestellt.
jede kerze ist ein unikat, hier sehen wir die frau des weber-bauern bei der arbeit: die blumen werden auf den eigenen wiesen gesammelt, gepresst,

zu einem muster


zusammengestellt und dann auf die kerzen geklebt.

darüber kommt eine dünne wachsschicht. das patent ist vor ein oder zwei jahren abgelaufen, war zu teuer für die verlängerung, jetzt gibt es die billigen fliessbandnachahmungen auch zu kaufen.
wegen des premium-content: auf dem hof leben auch eine menge katzen, dieser sehr freundliche herr zum beispiel:

natürlich haben die viecher außerordentlich durchdachte und überdachte wege und stege, um trockener pfote und trockenen pelzes in die häuser und scheunen und jagdreviere zu kommen.
und so schaut beim weber-bauer ein ordentlicher fischteich aus, neben der zufahrt zum hof, daneben die gemüsebeete seiner frau:

damit das radio nicht durch die gegend plärren muss, kann man auch musikinstrumente aus hölzern bauen, und diese dann durch wasserkraft zum klingen bringen. hier kommt das wassser vom berg herunter, macht einen umweg durch den brunnen und begibt sich anschliessend durch den fischteich in den bach. wenn der weber-bauer es will, spielen die hölzer auch mozart, übrigens.

das grüne, das aussieht wie eine bierflasche, ist eine bierflasche. der brunnen ist auch getränkekühler, der kapselheber hängt in griffhöhe, die blumen (da ist seine frau zuständig) obendrauf sind noch im setzllingsalter.
ein oldtimer-traktor-treffen hat er auch organisiert, aber davon ein anderes mal.

vor vielen jahren hat er sich dorthin verliebt und anschließend verheiratet, und eine gute ehe geführt bis heute.
eigentlich ist er ja techniker gewesen, aber ins landleben hat er sich aus liebe gefügt. den krieg hat er damals gehasst, heute hasst er ihn - wenn möglich - noch mehr, so wie alles was dazu gehört.
er ist ein durch und durch kluger mann, voller humor und herzenswärme, sehr belesen, neugierig und unternehmungslustig, trotz seiner über achtzig jahre.
sein traum wäre es gewesen, erfinder zu werden, erfinden tut er auch alle möglichen dinge, und ständig an etwas herumbasteln tut er auch.
auf dem bild redet er gerade über sein lieblingsthema: technik im einklang mit der natur, vieles könnte man machen ohne so viel technisches klimbim, die natur bietet eine unzahl von möglichkeiten, leider sind viele davon in vergessenheit geraten oder werden als möglichkeiten nicht mehr wahrgenommen. das ist eines seiner wirklichen anliegen: die technik nutzen, um so wenig technik wie möglich zu brauchen und damit wieder mehr unabhängigkeit zu gewinnen. und ein anderes anliegen ist es, traditionen und brauchtum zu bewahren, damit nichts in vergessenheit geraten kann. nicht, um daran festzukleben, sondern um das wissen nicht zu verlieren. zuhörer und gesprächspartner hat er immer:

eine seiner erfindungen - die idee hatte er zusammen mit seiner tochter

sind diese kerzen:

bestehen aus einem hohlen zylinder, ins innere wird in einem glas eine kerze gestellt.
jede kerze ist ein unikat, hier sehen wir die frau des weber-bauern bei der arbeit: die blumen werden auf den eigenen wiesen gesammelt, gepresst,

zu einem muster


zusammengestellt und dann auf die kerzen geklebt.

darüber kommt eine dünne wachsschicht. das patent ist vor ein oder zwei jahren abgelaufen, war zu teuer für die verlängerung, jetzt gibt es die billigen fliessbandnachahmungen auch zu kaufen.
wegen des premium-content: auf dem hof leben auch eine menge katzen, dieser sehr freundliche herr zum beispiel:

natürlich haben die viecher außerordentlich durchdachte und überdachte wege und stege, um trockener pfote und trockenen pelzes in die häuser und scheunen und jagdreviere zu kommen.
und so schaut beim weber-bauer ein ordentlicher fischteich aus, neben der zufahrt zum hof, daneben die gemüsebeete seiner frau:

damit das radio nicht durch die gegend plärren muss, kann man auch musikinstrumente aus hölzern bauen, und diese dann durch wasserkraft zum klingen bringen. hier kommt das wassser vom berg herunter, macht einen umweg durch den brunnen und begibt sich anschliessend durch den fischteich in den bach. wenn der weber-bauer es will, spielen die hölzer auch mozart, übrigens.

das grüne, das aussieht wie eine bierflasche, ist eine bierflasche. der brunnen ist auch getränkekühler, der kapselheber hängt in griffhöhe, die blumen (da ist seine frau zuständig) obendrauf sind noch im setzllingsalter.
ein oldtimer-traktor-treffen hat er auch organisiert, aber davon ein anderes mal.
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Dienstag, 12. September 2006
beliebtheitsskala I
kelef, 13:21h
auf der ganz tief unten, sozusagen mit minuswerten, stehen die kolleginnen und kollegen, die dringend sofort und auf der stelle etwas brauchen, von dem sie gar nicht wissen was es ist. und die dann, wenn man ihnen behülflich sein möchte, aggressiv werden weil man sie fragt damit man weiss was sie brauchen damit man ihnen etwas geben kann von dem sie gar nicht wissen was es ist. und dann sind sie noch beleidigt wenn man sie darauf hinweist, dass eine genau gestellte frage den prozess um zwei tage abgekürzt hätte.
je älter ich werd', desto zeitneidiger werd' ich.
je älter ich werd', desto zeitneidiger werd' ich.
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stöckchennachtrag
kelef, 13:16h
das stöckchen nimmt sich bitte, wer gerne möchte.
danke für ihr verständnis.
danke für ihr verständnis.
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Sonntag, 10. September 2006
staubebücher - der nachtrag
kelef, 02:18h
und bei der gelegenheit fällt mir noch was ein:
jetzt hat man mich tatsächlich so weit gebracht, dass ich - wie meine freundin t. - auf die frage "borgst du mir das buch?" in jedem wie auch immer gearteten fall mit einem "fällt mir doch nicht im traum ein" antworte.
bevor ein buch verstaubt, wird es verschenkt, verkauft oder eingetauscht.
aber wenn es mir noch einmal passiert, dass ich ein buch herborge und nicht wieder zurückbekomme, fliesst blut. auch wenn es das buch millionenmal zu kaufen gibt, sogar als paperback - überhaupt, paperbacks mag ich nicht so sehr. und ich will nicht ein buch in dem dasselbe drinsteht wie in dem das ich nicht wieder zurückbekommen habe, ich will MEIN buch.
das buch, das mir gehört, zu dem hab ich eine persönliche beziehung, sonst hätte ich es nicht. es würde sonst nicht bei mir wohnen, ich würde es nicht kaufen, darin lesen, ab und an entstauben, ihm ein beschädigtes eckchen reparieren, es beim lesen sorgsam und liebevoll in eine schutzhülle schlagen. ich wüsste nicht, wo in den regalen sein platz ist, und es täte mir nicht so weh, wenn - wie beim brockhaus - ein paar rücken fehlten (und nein, das waren nicht die katzen, das haben die als erstes gelernt: nicht die bücher und nicht die pflanzen).
es schmerzt mich ja auch fast körperlich wenn ich sehe, wie jemand in der ubahn in einem buch liest und eine leberkäs-semmel dabei mampft. dann wird mit fettigen fingern umgeblättert, mit einem highlighter herumgeschmiert und kurz vor dem aussteigen ein kugelschreiber als lesezeichen eingeklemmt. so geht man mit büchern einfach nicht um. vor denen muss man respekt haben, und sie mit anstand behandeln. so ist das nämlich, bei mir zumindest: zeige mir deine bücher, und ich weiss wer und wie du bist (hat mein vater immer gesagt).
jetzt hat man mich tatsächlich so weit gebracht, dass ich - wie meine freundin t. - auf die frage "borgst du mir das buch?" in jedem wie auch immer gearteten fall mit einem "fällt mir doch nicht im traum ein" antworte.
bevor ein buch verstaubt, wird es verschenkt, verkauft oder eingetauscht.
aber wenn es mir noch einmal passiert, dass ich ein buch herborge und nicht wieder zurückbekomme, fliesst blut. auch wenn es das buch millionenmal zu kaufen gibt, sogar als paperback - überhaupt, paperbacks mag ich nicht so sehr. und ich will nicht ein buch in dem dasselbe drinsteht wie in dem das ich nicht wieder zurückbekommen habe, ich will MEIN buch.
das buch, das mir gehört, zu dem hab ich eine persönliche beziehung, sonst hätte ich es nicht. es würde sonst nicht bei mir wohnen, ich würde es nicht kaufen, darin lesen, ab und an entstauben, ihm ein beschädigtes eckchen reparieren, es beim lesen sorgsam und liebevoll in eine schutzhülle schlagen. ich wüsste nicht, wo in den regalen sein platz ist, und es täte mir nicht so weh, wenn - wie beim brockhaus - ein paar rücken fehlten (und nein, das waren nicht die katzen, das haben die als erstes gelernt: nicht die bücher und nicht die pflanzen).
es schmerzt mich ja auch fast körperlich wenn ich sehe, wie jemand in der ubahn in einem buch liest und eine leberkäs-semmel dabei mampft. dann wird mit fettigen fingern umgeblättert, mit einem highlighter herumgeschmiert und kurz vor dem aussteigen ein kugelschreiber als lesezeichen eingeklemmt. so geht man mit büchern einfach nicht um. vor denen muss man respekt haben, und sie mit anstand behandeln. so ist das nämlich, bei mir zumindest: zeige mir deine bücher, und ich weiss wer und wie du bist (hat mein vater immer gesagt).
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