Samstag, 28. Mai 2005
zurück aus dem urlaub
weder zu meiner freude, noch zu der der tiere.

ilvie ist sowieso entzückt vom landleben - mäuse fangen, löcher graben, im bach waten, in der sonne liegen, fleischstücke klauen. und frauchen ist den ganzen tag da für sie.

der katz war das erste mal wieder an seinem geburtsort, ging aber ganz entspannt. spazierengehen mag er sowieso (spazierentragen auch, sieht er mehr), und der rest war auch kein problem. hin im auto auf dem schoss gesessen, mit neuem roten katzegeschirr an, ganz stolz.

beim aussteigen gleich die frau bernhardiner auf die nase gehauen, damit die weiss wo sie hingehört.

wetter war nicht so heiss, aber hat bei mir wie immer zu einer besch... allergischen reaktion gereicht, obwohl immer an der wand lang im schatten zu sein versucht.

rote kater gesichtet: zwei stück, aber schon vergeben.

der bruder von dymka ist auch ein netter katz geworden:



dieser nachdenkliche gesichtsausdruck hatte aber zu besagen, dass der herr katz heftig darüber nachdenkt, wie er denn an die schwalben kommen könnte. und schon fand er heraus, wo der zimmermann das loch gelassen hatte, durch das er vom heuboden auf das schmale sims unter den nestern kommen konnte. allerdings wurde er, kaum gesichtet, mittels eines wasserstrahls wieder von dort oben verjagt.



solcherart in seiner katerehre gekränkt, von den katzen vertrieben, von den hunden verbellt, und auch auf grund der ausnahmsweise einmal scheinenden sonne beschloss er, sich in eine statue zu verwandeln und hinter einer blume zu erstarren.



wie man hier sehen kann gelang ihm das so gut, dass eine weinbergschnecke ihn tatsächlich in aller ruhe queren konnte ...

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Samstag, 14. Mai 2005
spargel im wirtshaus
passend zu der begreiflichen erregung, selbwelcher der sehr verehrte

herr paulsen

da luft gemacht hat, fällt mir eine geschichte aus wien ein.

da gab es ein kleines insider-gasthaus, in dem man nun wirklich exzellent essen konnte, vorausgesetzt, man bekam platz und wurde bedient. möchtegerns und adabeis wurden das dort nicht, nämlich.

eines der grossgeschriebenen gesetze lautete: hier bin ich der wirt, und ich such mir die gäste selber aus.

ein weiteres: ich brauch keine küchentür, die gäste können ruhig sehen, was wie verkocht wird. essen sollen die es ja dann auch, und zahlen erst recht.

und ferner: ich weiss selber, was auf der speisekarte steht. und wenn ich kein erstklassiges material für ... bekomme, dann gibt es das eben nicht.

ebenso: ofenfrischen schweinsbraten gibt es nur 30 minuten lang. alles andere ist betrug.

zur spargelzeit wandelte der chef in personam auf den wiener naschmarkt, früh des morgens, und wählte den spargel aus, stück für stück.

bestellte man dann welchen, wurde man über die ca. 15-minütige wartezeit informiert, und anschliessend eines kleinen wunders gewahr, sozusagen: bewaffnet mit einem spargelschäler und zwei schüsseln schritt einer der köche zu einem kleinen tisch zwischen küche und schank, der chef brachte ihm ein körbchen mit der entsprechenden menge liebreich in feuchte tücher gehüllten spargels, und dieser wurde vor den augen der gäste frisch geschält und wieder in die küche zurückgebracht, in der bereits das wasser sprudelte. da konnte man spargel essen, und die portionen hätten mit sicherheit auch herrn paulsen zufriedengestellt.

lebt leider nicht mehr, der wirt, das lokal wird zwar in seinem sinn weitergeführt, aber derartiger wunder ward ich nicht mehr gewahr.

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Donnerstag, 12. Mai 2005
sollte uns ein roter kater begegnen
garantiere ich für nix:



aber wie bringt man dem das bei???

vielleicht noch ein schwarzer hund dazu ...

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