Mittwoch, 6. Juni 2018
es geht nix weiter hier
weil, wie nicht anders zu erwarten, der schöne e. oder sein schwager, der a.j., oder irgendwer sonst etlichen leuten kein geld überwiesen hat. und, wie man weiss, unter solchen umständen fällt den hacklern aller arten, sorten und nationalitäten gerne und umgehend das werkzeug aus der hand. war irgendwie interessant anzusehen, so richtig wörtlich zu nehmen: "je novac na računu?" - "ne." ("ist geld auf dem konto?" - "nein."). und patsch fielen hammer und schraubenzieher und kübel und kelle auf den boden und die herrschaften gingen von hinnen nach dannen.

frau kelef, die bekanntlich eine gute seele ist, hat daher heute nachmittag also dem einsamen elektriker gerne dabei geholfen, das baustellengitter zu schliessen, damit sich nicht wieder ein paar lustige gesellen einbilden, das sei ihr privatparkplatz. sowieso ist dieser sperrbereich jetzt schon ziemlich klein, und schrumpft weiter zusehends.

ein paar neue parteien sind auch eingezogen, besonders die im vierten stock haben ein klitzekleinwenig geflucht als sie ihre möbel an den lifttüren vorbei hinaufschleppten. weil: der lift könnte zwar funktionieren, tut es aber nicht, weil man weiss nicht genau warum, irgendeine genehmigung ist, hörte man, noch ausständig, und dann: wenn die leut möbel mit dem lift transportieren dann wird am ende der lift beschädigt. ist auch viel besser, das stiegenhaus, das immerhin notdürftig ausgemalt ist (allerdings schlägt die farbe blasen wie ein germteig) wird ordentlich beschädigt.

immerhin hat die hausverwaltung es aber geschafft, doch haustorschlüssel und briefkastenschlüssel an die neuen mieter zu verteilen, es ist fast unglaublich und die leut' haben auch eine riesenfreude. irgendwie logisch, die kaufen sich um eine viertel mille eine wohnung und können dann nicht ins haus, oder kriegen post und können das kastl nicht öffnen wenn irgendeine mitleidige seele sie denn ins haus gelassen hat.

der schöne e., so hörte man von verschiedenen seiten, sitzt bei seiner angetrauten an einem kärntner see und lässt es sich gutgehen, irgendwie hat er wiederum ein paar firmen(anteile) verkauft und andere gekauft, oder wie auch immer, jedenfalls ist er mehr oder weniger raus aus der einen geschichten und brütet vermutlich über neuen gräueltaten. und der tisch, der ihm beim tanzen in die rippen gesprungen und ebendiese gebrochen hat, der war sicherlich bestochen, oder es hat ihm wer ein bein gestellt: also dem schönen e., nicht dem tisch, aber was weiss man schon.

wie der m.k., der neuerdings auch auf tauchstation ist, und frau kelef schon vermuteten wird es wohl darauf hinauslaufen, dass der a.j., also der schwager des schönen e., mit den gewaschenen füssen alleine im regen stehen bleiben wird. und dann kann man sich wiederum ausrechnen, was das für die noch ausständigen arbeiten heisst. hossa.

l'impresario et fils werden demnächst vorstellig werden, so meinten die im vorübergehen befragten fils, zwegenem dem abschluss der arbeiten, es werde aber noch dauern. frau kelef sagte gerne zu, dass sie die elendslange list zwecks einstimmung auf das vermutlich längere gespräch vorab per elektropost schicken wird.

da ist dann übrigens auch noch die sache mit dem küchenfenster, das ist eine eigene geschichte, das sollte nochmals getauscht werden aus verschiedenen gründen, einer davon ist, dass der griff viel zu weit oben ist und das fenster ein gewicht von 33 kg hat, und auf der wetterseite ist. wenn also der wind geht, hat man keine chance das fenster zu schliessen, das war schon beim viel kleineren und leichteren vorgängermodell schwierig. und frau kelef wird nicht jünger. die nachbarin, die probehalber ersucht wurde das fenster zu öffnen, kann leider nicht mitreden: sie ist nicht die grösste und kann daher ohne leiter gar nicht an den fenstergriff heran. diese idiotie geht auf das konto des ehemaligen bauleiters h.h., der meinte, er habe die fenster nach plan bestellt. auf dem plan ist da aber eine oberlichte, wie bei allen anderen fenstern im haus, nur halt eben bei diesem einen in frau kelefs küche nicht. aber wer braucht auch schon ein küchenfenster, das man aufmachen kann? na eben. reicht völlig, wenn über die diversen hinterhöfe alle möglichen leute freien einblick haben.

wenn frau kelef sagt, sie hätte so ein gefühl, dann heisst es sie sähe hexen hinter dem vorhang. und was tut gott? er hat dort eine ganze hexenzucht versteckt ...

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