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Samstag, 28. August 2010
leichte arbeit
kelef, 23:57h
anno 1983, eisenhüttenstadt, campverwaltung.
im camp wohnten bis zu 2.900 personen, aus an die 20 nationen - vorausgesetzt, man zählte die diversen minderheiten nicht auch noch mit. natürlich fiel da auch eine menge wäsche an, und also gab es auch eine riesengrosse wäscherei mit riesengrossen waschmaschinen und ebensolchen trocknern. und riesengrosse regale mit bergen von bettwäsche, decken, polstern, handtüchern.
zuständig für diese grundausstattung war nämlich der arbeitgeber, der entsprechend auch für die reinigung zu sorgen hatte. privatwäsche konnte in die wäscherei nach ei-hü gebracht werden, resp. wurde von dort abgeholt und wieder sauber, gebügelt oder geputzt zurückgebracht, da gab es nichts zu meckern.
die annahme von jeans verweigerte die wäscherei allerdings hartnäckig, mit der nachvollziehbaren begründung: ei-hü liege so nahe an der grenze, der oderbruch sei auch militärisches sperrgebiet, ergo gebe es russisches militär in mengen, ergo: no jeans. weil, mitgenommen hätten die die schmutzigen ja schon, und auch gewaschen, aber in der wäscherei war solchen kleidungsstücken keine lange verweildauer gegönnt, jedenfalls waren jeans aus ungeklärten gründen konstant von einer dematerialisierung betroffen, besonders natürlich markenjeans.
oberaufseherin über die camp-eigene wäscherei war übrigens e., ihr mann, ein steirer, hatte ihr trotz ihrer ursprünglichen ddr-zugehörigkeit bei unserem österreichischen arbeitgeber diesen job besorgen können, sie hatte eine gültige arbeitserlaubnis. e. war eine sehr kleine, eher nicht zu dünne, unglaublich quirlige, fröhliche und warmherzige frau. sie und ihr mann hatten sich, wie man sagt, gesucht und gefunden, die passten einfach zusammen dass es eine freude war.
jedenfalls, auf der jagd nach frischer bettwäsche kam frau kelef in die wäscherei, und suchte nach e. - die sollte dort sein. nun ist frau kelef eher gross, und e. war eben klein, also wurde zuerst einmal nachgesehen, auch in gebückter haltung: keine e., hinter den lauten maschinen: keine e., ebensowenig auch in den nebenräumen. frau kelef also rief mit lauter stimme, und die antwort kam: von oben.
da die wäsche so viel war, und die regale so hoch, und e. so klein, da hüpfte letztere quasi wie ein eichhörnchen mit den nüssschen von regal zu regal, immer mit der zu lagernden wäsche in grossen bündeln auf dem rücken oder unter den armen. zwischendurch flink über die seitenteile oder manchmal doch die leiter wieder auf den boden, nachschub gefasst, in halber höhe zwischengelagert, mit einem atemberaubenden tempo.
"e.!!!" schrie frau kelef, "bist du wahnsinnig? hol' dir doch um himmels willen einen grossen, starken mann der dir hilft! das ist doch viel zu schwer für dich, ist doch nicht mitanzusehn wie du dich schindest!"
"ach, mensch, frau kelef, das ist doch nichts, das ist doch leichte arbeit! ist doch nur wäsche!" meinte e. völlig verwundert.
frau kelef schaute die wäschemengen an, die berge von schmutzwäsche, weitaus höher als e. selber, dachte an das gewicht nasser wäsche die ja aus den riesenmaschinen irgendwie in die riesentrockner gehievt werden mussten, und schauderte.
"wenn das leichte arbeit ist, kannst du mir dann bitte sagen was schwere arbeit ist?"
"ach mensch, frau kelef, ich komm' doch vom gleisbau, war ja strafversetzt wegen westkontakt. das hier IST leichte arbeit, glaub' mir."
als e. nämlich ihren späteren mann kennengelernt hatte, und der kontakt zu diesem über das vom staat konzidierte mass hinauszugehen drohte, da musste erst e. tochter in ein internat, und e. dann eben zum gleisbau. schienen verlegen für die bahn. aber weil ihr trupp zur gänze aus frauen bestand, da mussten die nur sechs stunden am tag arbeiten. letztlich musste ja auch für die offizielle vollbeschäftigung sorge getragen werden.
im camp wohnten bis zu 2.900 personen, aus an die 20 nationen - vorausgesetzt, man zählte die diversen minderheiten nicht auch noch mit. natürlich fiel da auch eine menge wäsche an, und also gab es auch eine riesengrosse wäscherei mit riesengrossen waschmaschinen und ebensolchen trocknern. und riesengrosse regale mit bergen von bettwäsche, decken, polstern, handtüchern.
zuständig für diese grundausstattung war nämlich der arbeitgeber, der entsprechend auch für die reinigung zu sorgen hatte. privatwäsche konnte in die wäscherei nach ei-hü gebracht werden, resp. wurde von dort abgeholt und wieder sauber, gebügelt oder geputzt zurückgebracht, da gab es nichts zu meckern.
die annahme von jeans verweigerte die wäscherei allerdings hartnäckig, mit der nachvollziehbaren begründung: ei-hü liege so nahe an der grenze, der oderbruch sei auch militärisches sperrgebiet, ergo gebe es russisches militär in mengen, ergo: no jeans. weil, mitgenommen hätten die die schmutzigen ja schon, und auch gewaschen, aber in der wäscherei war solchen kleidungsstücken keine lange verweildauer gegönnt, jedenfalls waren jeans aus ungeklärten gründen konstant von einer dematerialisierung betroffen, besonders natürlich markenjeans.
oberaufseherin über die camp-eigene wäscherei war übrigens e., ihr mann, ein steirer, hatte ihr trotz ihrer ursprünglichen ddr-zugehörigkeit bei unserem österreichischen arbeitgeber diesen job besorgen können, sie hatte eine gültige arbeitserlaubnis. e. war eine sehr kleine, eher nicht zu dünne, unglaublich quirlige, fröhliche und warmherzige frau. sie und ihr mann hatten sich, wie man sagt, gesucht und gefunden, die passten einfach zusammen dass es eine freude war.
jedenfalls, auf der jagd nach frischer bettwäsche kam frau kelef in die wäscherei, und suchte nach e. - die sollte dort sein. nun ist frau kelef eher gross, und e. war eben klein, also wurde zuerst einmal nachgesehen, auch in gebückter haltung: keine e., hinter den lauten maschinen: keine e., ebensowenig auch in den nebenräumen. frau kelef also rief mit lauter stimme, und die antwort kam: von oben.
da die wäsche so viel war, und die regale so hoch, und e. so klein, da hüpfte letztere quasi wie ein eichhörnchen mit den nüssschen von regal zu regal, immer mit der zu lagernden wäsche in grossen bündeln auf dem rücken oder unter den armen. zwischendurch flink über die seitenteile oder manchmal doch die leiter wieder auf den boden, nachschub gefasst, in halber höhe zwischengelagert, mit einem atemberaubenden tempo.
"e.!!!" schrie frau kelef, "bist du wahnsinnig? hol' dir doch um himmels willen einen grossen, starken mann der dir hilft! das ist doch viel zu schwer für dich, ist doch nicht mitanzusehn wie du dich schindest!"
"ach, mensch, frau kelef, das ist doch nichts, das ist doch leichte arbeit! ist doch nur wäsche!" meinte e. völlig verwundert.
frau kelef schaute die wäschemengen an, die berge von schmutzwäsche, weitaus höher als e. selber, dachte an das gewicht nasser wäsche die ja aus den riesenmaschinen irgendwie in die riesentrockner gehievt werden mussten, und schauderte.
"wenn das leichte arbeit ist, kannst du mir dann bitte sagen was schwere arbeit ist?"
"ach mensch, frau kelef, ich komm' doch vom gleisbau, war ja strafversetzt wegen westkontakt. das hier IST leichte arbeit, glaub' mir."
als e. nämlich ihren späteren mann kennengelernt hatte, und der kontakt zu diesem über das vom staat konzidierte mass hinauszugehen drohte, da musste erst e. tochter in ein internat, und e. dann eben zum gleisbau. schienen verlegen für die bahn. aber weil ihr trupp zur gänze aus frauen bestand, da mussten die nur sechs stunden am tag arbeiten. letztlich musste ja auch für die offizielle vollbeschäftigung sorge getragen werden.
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Freitag, 27. August 2010
leadership behaviour VI
kelef, 09:04h
bevor ich vergess' zu erwähnen:
es gibt ja firmen, denen es partout nicht gelingt gewisse sogenannte führungspositionen dauerhaft zu besetzen. wobei, ich red' ja hier nicht davon, dass man qualifizierte führungskräfte auf diese positionen schüppeln oder meinethalben auch knüppeln tät'.
im gegenteil, das vorgehen ist so, dass man geeignete personen von vornherein ablehnt, und die positionen dann mit, sagen wir einmal, weniger geeigneten besetzt, so grundsätzlich.
sollte einem der fehler passieren, dass man versehentlich und aus reinem fehl- und aberglauben qualifizierte personen an die genannten stellen setzt, dann: schmeisst man die einfach raus. wenn man keinen grund dafür hat, dann nimmt man ein wenig geld in die hand und richtet es sich, weil man ja bekanntlich für geld alles bekommt, im zweifelsfall sogar eine erstunkene und erlogene schriftliche aussage zu dingen, die nie passiert sind. hauptsache, man muss den geschassten keine abfertigung zahlen.
nun ist es aber so dass personen, die völlig unqualifiziert sind, durch das hineinmanövrieren in eine derartige position von jähem grössenwahn befallen werden und glauben, sie seien der nabel der welt. und dann: bewerben sie sich um die nächsthöhere position, oder sie kündigen und gehen zur konkurrenz. was gut und schlecht ist gleichermassen, denn erstens hat dann die konkurrenz den schwarzen peter (und meint noch, einen guten fang gemacht zu haben, denn bei der ersten firma hat sich xyz ja auch hervorragend profiliert, so als quereinsteiger, hahaha), aber andererseits fängt in ebendieser ersten firma das suchen wieder von vorne an.
irgendwann wird das aber dann doch ruchbar, wie das alles so gelaufen ist mit manchen personen, und, es mag ja überraschen (also mich nicht, aber wer bin schon ich), es findet sich einfach niemand mehr der sich ernsthaft bewirbt.
und wenn sich doch wer vorstellen kommt: etwaigen bewerbern zu erzählen, in der abteilung finde sich ein seit 20 jahren in dieser speziellen arbeit sehr profiliertes, erfahrenes und auch von allen konkurrenzen und interessensvertretungen überaus geschätztes team, das, verehrte leader, fördert die auffindung einer geeigneten führungspersönlichkeit: nicht.
besonders nicht fördert es im übrigen diese auffindung, wenn man in dem moment, wo ein neuer fisch versehentlich um die angel zu kreisen beginnt, dessen fotos und lebenslauf und was einem sonst noch via die sehr bemühten headhunter in die hände kommt an das team verteilt. per e-mail, mit cc an der kuckuck weiss wen, damit man es dann beim weiterverteilen leichter hat. und natürlich unter schriftlicher angabe der gründe, warum die betreffende person sich möglicherweise zu verändern überlegt. besonders wichtig auch, wo die betreffende person derzeit in ungekündigter stellung tätig ist, und als was.
irgendwie ist ein derartiges vorgehen ziemlich eigenartig, um es einmal gelinde auszudrücken. aber mich geht das ja, gott sei dank, nichts mehr an. bei einer firma, die in fünfzehn jahren eine schlüsselposition mit sage und schreibe acht personen besetzen musste, und jetzt wieder seit fast einem jahr sucht, da würde ich sowieso nicht arbeiten wollen, btw.. nicht einmal, wenn die mein konterfei nicht in der weltgeschichte herumschicken. und lebensläufe sind im allgemeinen auch nicht als unterhaltungslektüre für die allgemeinheit gedacht. mein lieber scholli, sachen gibt es, die gibt es gar nicht.
es gibt ja firmen, denen es partout nicht gelingt gewisse sogenannte führungspositionen dauerhaft zu besetzen. wobei, ich red' ja hier nicht davon, dass man qualifizierte führungskräfte auf diese positionen schüppeln oder meinethalben auch knüppeln tät'.
im gegenteil, das vorgehen ist so, dass man geeignete personen von vornherein ablehnt, und die positionen dann mit, sagen wir einmal, weniger geeigneten besetzt, so grundsätzlich.
sollte einem der fehler passieren, dass man versehentlich und aus reinem fehl- und aberglauben qualifizierte personen an die genannten stellen setzt, dann: schmeisst man die einfach raus. wenn man keinen grund dafür hat, dann nimmt man ein wenig geld in die hand und richtet es sich, weil man ja bekanntlich für geld alles bekommt, im zweifelsfall sogar eine erstunkene und erlogene schriftliche aussage zu dingen, die nie passiert sind. hauptsache, man muss den geschassten keine abfertigung zahlen.
nun ist es aber so dass personen, die völlig unqualifiziert sind, durch das hineinmanövrieren in eine derartige position von jähem grössenwahn befallen werden und glauben, sie seien der nabel der welt. und dann: bewerben sie sich um die nächsthöhere position, oder sie kündigen und gehen zur konkurrenz. was gut und schlecht ist gleichermassen, denn erstens hat dann die konkurrenz den schwarzen peter (und meint noch, einen guten fang gemacht zu haben, denn bei der ersten firma hat sich xyz ja auch hervorragend profiliert, so als quereinsteiger, hahaha), aber andererseits fängt in ebendieser ersten firma das suchen wieder von vorne an.
irgendwann wird das aber dann doch ruchbar, wie das alles so gelaufen ist mit manchen personen, und, es mag ja überraschen (also mich nicht, aber wer bin schon ich), es findet sich einfach niemand mehr der sich ernsthaft bewirbt.
und wenn sich doch wer vorstellen kommt: etwaigen bewerbern zu erzählen, in der abteilung finde sich ein seit 20 jahren in dieser speziellen arbeit sehr profiliertes, erfahrenes und auch von allen konkurrenzen und interessensvertretungen überaus geschätztes team, das, verehrte leader, fördert die auffindung einer geeigneten führungspersönlichkeit: nicht.
besonders nicht fördert es im übrigen diese auffindung, wenn man in dem moment, wo ein neuer fisch versehentlich um die angel zu kreisen beginnt, dessen fotos und lebenslauf und was einem sonst noch via die sehr bemühten headhunter in die hände kommt an das team verteilt. per e-mail, mit cc an der kuckuck weiss wen, damit man es dann beim weiterverteilen leichter hat. und natürlich unter schriftlicher angabe der gründe, warum die betreffende person sich möglicherweise zu verändern überlegt. besonders wichtig auch, wo die betreffende person derzeit in ungekündigter stellung tätig ist, und als was.
irgendwie ist ein derartiges vorgehen ziemlich eigenartig, um es einmal gelinde auszudrücken. aber mich geht das ja, gott sei dank, nichts mehr an. bei einer firma, die in fünfzehn jahren eine schlüsselposition mit sage und schreibe acht personen besetzen musste, und jetzt wieder seit fast einem jahr sucht, da würde ich sowieso nicht arbeiten wollen, btw.. nicht einmal, wenn die mein konterfei nicht in der weltgeschichte herumschicken. und lebensläufe sind im allgemeinen auch nicht als unterhaltungslektüre für die allgemeinheit gedacht. mein lieber scholli, sachen gibt es, die gibt es gar nicht.
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Montag, 23. August 2010
brief an die hausverwaltung
kelef, 17:02h
Sehr geehrter Herr Dr. Hausverwaltung,
da ich Ihr Büro seit voriger Woche telefonisch nicht erreichen kann - leider höre ich auf beiden mir bekannten Telefonnummern nur eine Melodie in Endlosschleife, aber keine Ansage, und da auch kein Anrufbeantworter zur Verfügung zu stehen scheint, möchte ich Sie auf diesem Wege darüber informieren dass ich den von Ihnen genannten Termin nicht wahrnehmen kann, da ich bereits vor einiger Zeit anderweitige Verpflichtungen eingegangen bin.
Schon anlässlich des Erhaltes Ihres ersten Schreibens mit dem falschen Datum habe ich versucht Sie zu kontaktieren, aber siehe oben.
Einem Betreten der von mir gemieteten Wohnung in meiner Abwesenheit kann ich nicht zustimmen.
Selbstverständlich ist klar dass eine Begehung stattfinden kann, aber ebenso klar ist dass der Termin hierfür rechtzeitig vereinbart werden muss. Ein am 20.08. abends erhaltenes Schreiben mit einem verbindlichen Termin für den 26.08. ist - insbesondere in Anbetracht der Urlaubszeit - keinesfalls rechtzeitig, auch nicht, wenn dieses Schreiben am 23.08. durch einen Aushang am Schwarzen Brett im Stiegenhaus unterstützt wird. Zudem ist dieser Termin nicht vereinbart sondern hat die Form einer Vorschreibung, für die so keine Begründung geltend gemacht werden kann.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auch daran erinnern dass die Sanierung des defekten Fallrohres der Toiletten im Vordertrakt, 2. Stock, noch immer nicht erfolgt ist, und sich die nassen Flecken dementsprechend weiter über die Wand ausbreiten. Herr Installateur, den ich vorige Woche in diesem Zusammenhang kontaktierte, teilte mir mit er warte auf einen Auftrag von Ihnen. Ebenso unbeantwortet blieb bis jetzt die Frage, wie ggfls. notwendiges Aus- und Wiedereinräumen der Toilette in der von mir gemieteten Wohnung sowie die notwendigen Reinigungsarbeiten nach dem Aufstemmen der Decke und der Wand und dem Austausch des Fallrohres geregelt werden. Der Gutachter, Ing. Sowieso, hat mir zwar im Beisein von Herrn Installateur versichert dass dies selbstverständlich zu Lasten der Versicherung erledigt werde, mich aber gleichzeitig ersucht diese Angelegenheit im Detail mit Ihnen zu klären da die Schadensabwicklung über Ihre Firma erfolgen werde. Da ich an allergischem Asthma, Polyarthritis und mehreren Bandscheibenprotrusionen leide ist es mir begreiflicherweise nicht möglich, auch nur einen Teil der notwendigen Arbeiten selbst zu erledigen. Bitte teilen Sie mir rechtzeitig mit, wann die Arbeiten stattfinden werden, damit ich - wie mit dem Gutachter vereinbart - für entsprechendes Reinigungspersonal sorgen kann, und informieren Sie mich über die Form der finanziellen Transaktion.
Ebenso bin ich noch im Unklaren über das weitere Vorgehen nach dem Abschluss der Arbeiten durch den Installateur. Lt. Gutachter muss die Decken- und Wandsanierung durch einen Fachmann vorgenommen werden - also durch ein konzessioniertes Bauunternehmen. Auch hier möchte ich Sie aus gesundheitlichen Gründen darum ersuchen mir rechtzeitig Bescheid zu geben, um meine weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Staub, Zement etc. möglichst niedrig halten zu können. Sollten diese Arbeiten nicht unmittelbar an die Installateursarbeiten erfolgen, müssen eine entsprechende Abdeckung der offenen Wände sowie eine zweite Reinigung erfolgen.
Weiters darf ich Sie daran erinnern dass die detaillierte Aufstellung der Jahresabrechnung 2009 noch immer nicht wieder aufgetaucht ist. Am Schwarzen Brett hing erst nur das Anschreiben ohne Anlage, dann kurzfristig auch die Anlage - leider so angeschraubt im wahrsten Sinne des Wortes dass man sie nicht lesen konnte. Nach einem Tag war die Aufstellung heruntergerissen. Ich habe Ihren Herrn Mitarbeiter mehrfach ersucht, mir die Aufstellung postalisch oder auch per e-mail zuzusenden, dies hat er mir auch zugesagt. Erhalten habe ich leider nichts. Ebenso vermisse ich die Mitteilung ob lt. Jahresabrechung ich von Ihnen Geld zu bekommen habe oder Sie von mir. Der Mietvorschreibung lag der angekündigte Zettel bedauerlicherweise nicht bei.
Die Angelegenheit mit der Kellerraumbeleuchtung ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Die Mutter von Frau O. (anm.: vor drei jahren verstorbene hausbesitzerin), Frau S., hat seinerzeit veranlasst dass die Beleuchtung der benutzten Kellerabteile an die Hausbeleuchtung angeschlossen wurde, ich habe also keineswegs unberechtigt Strom bezogen. Frau O. und Frau C. (anm.: neue besitzerin des halben hauses) waren ebenfalls informiert. Wieso es nach mehr als zwanzig Jahren plötzlich nicht mehr möglich sein soll die Situation zu belassen wie sie war erschliesst sich mir nicht, insbesondere als ja Frau O. mir seinerzeit dieses Kellerabteil zugewiesen hat eben weil es elektrisch zu beleuchten war. Zu den Kosten für die Hausgemeinschaft darf ich anmerken, dass ich im Jahr - wenn ich es sehr hoch ansetze - vielleicht vier oder fünf Stunden lang eine 60 Watt-Birne mit Strom versorge. Die Kosten für die anderen Hausbewohner sind daher wohl vernachlässigbar. Sollte sich die Stromversorgung wiederherstellen lassen, bin ich aber gerne bereit im Jahr fünf Euro extra zu bezahlen. Auch diese Modalitäten hätte ich natürlich gerne geklärt, da ich ja den Keller entsprechend habe adaptieren lassen.
Mit dem Ersuchen um Kenntnisnahme und telefonische Kontaktaufnahme bezüglich des weiteren Vorgehens verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
frau kelef
mal sehen, was passiert. ich hab' extra langsam geschrieben, für die besonders dummen. und jetzt brauch' ich einen schnaps.
da ich Ihr Büro seit voriger Woche telefonisch nicht erreichen kann - leider höre ich auf beiden mir bekannten Telefonnummern nur eine Melodie in Endlosschleife, aber keine Ansage, und da auch kein Anrufbeantworter zur Verfügung zu stehen scheint, möchte ich Sie auf diesem Wege darüber informieren dass ich den von Ihnen genannten Termin nicht wahrnehmen kann, da ich bereits vor einiger Zeit anderweitige Verpflichtungen eingegangen bin.
Schon anlässlich des Erhaltes Ihres ersten Schreibens mit dem falschen Datum habe ich versucht Sie zu kontaktieren, aber siehe oben.
Einem Betreten der von mir gemieteten Wohnung in meiner Abwesenheit kann ich nicht zustimmen.
Selbstverständlich ist klar dass eine Begehung stattfinden kann, aber ebenso klar ist dass der Termin hierfür rechtzeitig vereinbart werden muss. Ein am 20.08. abends erhaltenes Schreiben mit einem verbindlichen Termin für den 26.08. ist - insbesondere in Anbetracht der Urlaubszeit - keinesfalls rechtzeitig, auch nicht, wenn dieses Schreiben am 23.08. durch einen Aushang am Schwarzen Brett im Stiegenhaus unterstützt wird. Zudem ist dieser Termin nicht vereinbart sondern hat die Form einer Vorschreibung, für die so keine Begründung geltend gemacht werden kann.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auch daran erinnern dass die Sanierung des defekten Fallrohres der Toiletten im Vordertrakt, 2. Stock, noch immer nicht erfolgt ist, und sich die nassen Flecken dementsprechend weiter über die Wand ausbreiten. Herr Installateur, den ich vorige Woche in diesem Zusammenhang kontaktierte, teilte mir mit er warte auf einen Auftrag von Ihnen. Ebenso unbeantwortet blieb bis jetzt die Frage, wie ggfls. notwendiges Aus- und Wiedereinräumen der Toilette in der von mir gemieteten Wohnung sowie die notwendigen Reinigungsarbeiten nach dem Aufstemmen der Decke und der Wand und dem Austausch des Fallrohres geregelt werden. Der Gutachter, Ing. Sowieso, hat mir zwar im Beisein von Herrn Installateur versichert dass dies selbstverständlich zu Lasten der Versicherung erledigt werde, mich aber gleichzeitig ersucht diese Angelegenheit im Detail mit Ihnen zu klären da die Schadensabwicklung über Ihre Firma erfolgen werde. Da ich an allergischem Asthma, Polyarthritis und mehreren Bandscheibenprotrusionen leide ist es mir begreiflicherweise nicht möglich, auch nur einen Teil der notwendigen Arbeiten selbst zu erledigen. Bitte teilen Sie mir rechtzeitig mit, wann die Arbeiten stattfinden werden, damit ich - wie mit dem Gutachter vereinbart - für entsprechendes Reinigungspersonal sorgen kann, und informieren Sie mich über die Form der finanziellen Transaktion.
Ebenso bin ich noch im Unklaren über das weitere Vorgehen nach dem Abschluss der Arbeiten durch den Installateur. Lt. Gutachter muss die Decken- und Wandsanierung durch einen Fachmann vorgenommen werden - also durch ein konzessioniertes Bauunternehmen. Auch hier möchte ich Sie aus gesundheitlichen Gründen darum ersuchen mir rechtzeitig Bescheid zu geben, um meine weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Staub, Zement etc. möglichst niedrig halten zu können. Sollten diese Arbeiten nicht unmittelbar an die Installateursarbeiten erfolgen, müssen eine entsprechende Abdeckung der offenen Wände sowie eine zweite Reinigung erfolgen.
Weiters darf ich Sie daran erinnern dass die detaillierte Aufstellung der Jahresabrechnung 2009 noch immer nicht wieder aufgetaucht ist. Am Schwarzen Brett hing erst nur das Anschreiben ohne Anlage, dann kurzfristig auch die Anlage - leider so angeschraubt im wahrsten Sinne des Wortes dass man sie nicht lesen konnte. Nach einem Tag war die Aufstellung heruntergerissen. Ich habe Ihren Herrn Mitarbeiter mehrfach ersucht, mir die Aufstellung postalisch oder auch per e-mail zuzusenden, dies hat er mir auch zugesagt. Erhalten habe ich leider nichts. Ebenso vermisse ich die Mitteilung ob lt. Jahresabrechung ich von Ihnen Geld zu bekommen habe oder Sie von mir. Der Mietvorschreibung lag der angekündigte Zettel bedauerlicherweise nicht bei.
Die Angelegenheit mit der Kellerraumbeleuchtung ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Die Mutter von Frau O. (anm.: vor drei jahren verstorbene hausbesitzerin), Frau S., hat seinerzeit veranlasst dass die Beleuchtung der benutzten Kellerabteile an die Hausbeleuchtung angeschlossen wurde, ich habe also keineswegs unberechtigt Strom bezogen. Frau O. und Frau C. (anm.: neue besitzerin des halben hauses) waren ebenfalls informiert. Wieso es nach mehr als zwanzig Jahren plötzlich nicht mehr möglich sein soll die Situation zu belassen wie sie war erschliesst sich mir nicht, insbesondere als ja Frau O. mir seinerzeit dieses Kellerabteil zugewiesen hat eben weil es elektrisch zu beleuchten war. Zu den Kosten für die Hausgemeinschaft darf ich anmerken, dass ich im Jahr - wenn ich es sehr hoch ansetze - vielleicht vier oder fünf Stunden lang eine 60 Watt-Birne mit Strom versorge. Die Kosten für die anderen Hausbewohner sind daher wohl vernachlässigbar. Sollte sich die Stromversorgung wiederherstellen lassen, bin ich aber gerne bereit im Jahr fünf Euro extra zu bezahlen. Auch diese Modalitäten hätte ich natürlich gerne geklärt, da ich ja den Keller entsprechend habe adaptieren lassen.
Mit dem Ersuchen um Kenntnisnahme und telefonische Kontaktaufnahme bezüglich des weiteren Vorgehens verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
frau kelef
mal sehen, was passiert. ich hab' extra langsam geschrieben, für die besonders dummen. und jetzt brauch' ich einen schnaps.
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