... newer stories
Montag, 25. Jänner 2010
rechthaberei
kelef, 13:40h
"hab ich schon wieder recht gehabt" ist ja ein sehr häufiger ausspruch von frau kelef.
und zwar nicht, weil sie so rechthaberisch ist, oder so klug und weise, oder überhellseherische gaben verfügt, sondern aus ganz anderen gründen. weil es nämlich immer so ist, dass ein gerüttelt mass an erfahrung, menschenkenntnis, einschätzenkönnen der jeweiligen situationen, einem daraus folgenden leichten hang zu deja vu - erlebnissen und vor allem: erst denken, dann maul aufmachen sowie erst was sagen, wenn man sich ganz sicher ist und nicht meinen oder glauben es sei so, sondern wissen es ist so, ganz ungemein hilfreich ist beim rechthaben und rechtbehalten.
und also kann frau kelef stolz verkünden, dass sie schon wieder recht gehabt hat, mehrfach, harharhar.
die ratten verlassen das sinkende schiff, und widmen sich "neuen herausforderungen", immer nach dem motto "hinter mir die sintflut". es ist ja nicht an dem, dass manche leute nicht ganz nett wären wenn man sie im kaffeehaus trifft und mit ihnen ein wenig plaudert. das hat aber nicht das geringste damit zu tun, dass eine zusammenarbeit mit diesen leuten etwas ganz anderes ist. auch die leitung einer abteilung, z.b., und sei es auch einer kleinen, bedarf einer gewissen erfahrung in mitarbeiterführung und einer zumindest marginalen kenntnis des sachthemas, besonders wenn es sich um eine schlüsselfunktion handelt. wenn man übrigens hört, dass eine solche abteilung innerhalb von 15 jahren 10 "leiter" hatte, dann sollte man die position der abteilungsleitung dankend ablehnen, mindestens. noch nicht einmal das doppelte schmerzensgeld, vulgo gehalt, sollte daran was ändern. aber je nu, frau kelef fragt ja keiner.
das tut frau kelef zwar für ein paar leute ganz entsetzlich und bis in die seele hinein weh, kann sie aber nicht ändern.
andererseits: um so mehr lässt es sich geniessen dass all diese blödheiten das eigene leben nicht mehr beeinflussen. muss ja auch einmal gesagt werden.
und zwar nicht, weil sie so rechthaberisch ist, oder so klug und weise, oder überhellseherische gaben verfügt, sondern aus ganz anderen gründen. weil es nämlich immer so ist, dass ein gerüttelt mass an erfahrung, menschenkenntnis, einschätzenkönnen der jeweiligen situationen, einem daraus folgenden leichten hang zu deja vu - erlebnissen und vor allem: erst denken, dann maul aufmachen sowie erst was sagen, wenn man sich ganz sicher ist und nicht meinen oder glauben es sei so, sondern wissen es ist so, ganz ungemein hilfreich ist beim rechthaben und rechtbehalten.
und also kann frau kelef stolz verkünden, dass sie schon wieder recht gehabt hat, mehrfach, harharhar.
die ratten verlassen das sinkende schiff, und widmen sich "neuen herausforderungen", immer nach dem motto "hinter mir die sintflut". es ist ja nicht an dem, dass manche leute nicht ganz nett wären wenn man sie im kaffeehaus trifft und mit ihnen ein wenig plaudert. das hat aber nicht das geringste damit zu tun, dass eine zusammenarbeit mit diesen leuten etwas ganz anderes ist. auch die leitung einer abteilung, z.b., und sei es auch einer kleinen, bedarf einer gewissen erfahrung in mitarbeiterführung und einer zumindest marginalen kenntnis des sachthemas, besonders wenn es sich um eine schlüsselfunktion handelt. wenn man übrigens hört, dass eine solche abteilung innerhalb von 15 jahren 10 "leiter" hatte, dann sollte man die position der abteilungsleitung dankend ablehnen, mindestens. noch nicht einmal das doppelte schmerzensgeld, vulgo gehalt, sollte daran was ändern. aber je nu, frau kelef fragt ja keiner.
das tut frau kelef zwar für ein paar leute ganz entsetzlich und bis in die seele hinein weh, kann sie aber nicht ändern.
andererseits: um so mehr lässt es sich geniessen dass all diese blödheiten das eigene leben nicht mehr beeinflussen. muss ja auch einmal gesagt werden.
... link (1 Kommentar) ... comment
Sonntag, 24. Jänner 2010
verschrottungskosten
kelef, 12:38h
frau kelef sitzt im stammbeisel am eck und isst gemütlich eine portion gebackenen emmentaler mit sauce tartare (stammgast ist man, wenn man sowas kriegt auch wenn es gerade nicht auf der speisekarte steht, übrigens).
jedenfalls, frau kelef lässt es sich schmecken, da kommt der wirt ins lokal und lacht sich schief.
er kam gerade vom autohändler, und berichtete gerne über den auslöser seiner unbändigen erheiterung:
gleichzeitig mit ihm liess sich ein mann beraten, der ebenfalls auf autosuche war. und irgendwie tat es dem wohl leid um sein altes auto (das so gar nicht durch die jährliche überprüfung gekommen war) und so erkundigte er sich akribisch nach den einzelnen preisen für die wiederherstellung der monierten kaputtheiten seines gefährtes.
er liess sich alles genau ausrechnen, materialpreis und arbeitsstunden getrennt, und wie das denn sei mit gebrauchten ersatzteilen, die er evtl. ja auch selber bringen könnte. bei jedem betrag feilschte er noch ein wenig hin und ein wenig her, mit oder ohne mehrwertsteuer, seine frau und die beiden kleinen kinder assistierten und fragten mit und die grossen notierten und rechneten und die kleinen spielten fangen und ball im autohaus, und der verkäufer beauskunftete und berechnete und so weiter und so fort.
der wirt, so berichtete er, holte sich die prospekte wegen derer er gekommen war, und weil ein kleiner ansturm einsetzte auf die verkäufer entschied er, noch kurz was zu erledigen und dann wiederzukommen.
nach einer stunde war er wieder zurück, und der mann und die frau und die kinder waren immer noch da und redeten und rechneten und notierten und begannen immer wieder von vorn.
nein, in zahlung nehmen könne er die alte rostlaube nicht, das reparaturergebnis könne man in diesem autohaus keineswegs anbieten und schon gar nicht verkaufen, das ding könne man nur mehr verschrotten, meinte der bereits leicht aus der contenance geratende verkäufer.
VERSCHROTTEN?!?!? rief die familie entsetzt, VERSCHROTTEN?!?!?
na ja, und das müsse ja auch irgendwer bezahlen dann, meinte der verkäufer.
UND WIE HOCH IST DIE VERSCHROTTUNGSGEBÜHR? frug der mann?
wenn sie im auto sitzen bleiben ist das umsonst, wenn sich die familie dazusetzt kriegen sie eine prämie, meinte der verkäufer.
und wie hoch die dann sei, frug der mann, aber die antwort hat der wirt dann nicht mehr abgewartet, er ging lieber mit dem anderen verkäufer ins büro eine runde lachen. und er lachte immer noch als er zurück ins lokal kam, und die geschichte ausführlich erzählte.
jedenfalls, frau kelef lässt es sich schmecken, da kommt der wirt ins lokal und lacht sich schief.
er kam gerade vom autohändler, und berichtete gerne über den auslöser seiner unbändigen erheiterung:
gleichzeitig mit ihm liess sich ein mann beraten, der ebenfalls auf autosuche war. und irgendwie tat es dem wohl leid um sein altes auto (das so gar nicht durch die jährliche überprüfung gekommen war) und so erkundigte er sich akribisch nach den einzelnen preisen für die wiederherstellung der monierten kaputtheiten seines gefährtes.
er liess sich alles genau ausrechnen, materialpreis und arbeitsstunden getrennt, und wie das denn sei mit gebrauchten ersatzteilen, die er evtl. ja auch selber bringen könnte. bei jedem betrag feilschte er noch ein wenig hin und ein wenig her, mit oder ohne mehrwertsteuer, seine frau und die beiden kleinen kinder assistierten und fragten mit und die grossen notierten und rechneten und die kleinen spielten fangen und ball im autohaus, und der verkäufer beauskunftete und berechnete und so weiter und so fort.
der wirt, so berichtete er, holte sich die prospekte wegen derer er gekommen war, und weil ein kleiner ansturm einsetzte auf die verkäufer entschied er, noch kurz was zu erledigen und dann wiederzukommen.
nach einer stunde war er wieder zurück, und der mann und die frau und die kinder waren immer noch da und redeten und rechneten und notierten und begannen immer wieder von vorn.
nein, in zahlung nehmen könne er die alte rostlaube nicht, das reparaturergebnis könne man in diesem autohaus keineswegs anbieten und schon gar nicht verkaufen, das ding könne man nur mehr verschrotten, meinte der bereits leicht aus der contenance geratende verkäufer.
VERSCHROTTEN?!?!? rief die familie entsetzt, VERSCHROTTEN?!?!?
na ja, und das müsse ja auch irgendwer bezahlen dann, meinte der verkäufer.
UND WIE HOCH IST DIE VERSCHROTTUNGSGEBÜHR? frug der mann?
wenn sie im auto sitzen bleiben ist das umsonst, wenn sich die familie dazusetzt kriegen sie eine prämie, meinte der verkäufer.
und wie hoch die dann sei, frug der mann, aber die antwort hat der wirt dann nicht mehr abgewartet, er ging lieber mit dem anderen verkäufer ins büro eine runde lachen. und er lachte immer noch als er zurück ins lokal kam, und die geschichte ausführlich erzählte.
... link (3 Kommentare) ... comment
Samstag, 23. Jänner 2010
für hundstrümmerlbesitzer weht der wind rauer
kelef, 13:33h
ab sofort,
meint der orf: http://wien.orf.at/stories/417877/
kann man ja eigentlich nix dagegen sagen, abgesehen von der grammatischen gestaltung, weil das ja wohl ein wenig anders gemeint ist.
und abgesehen davon, dass das ja alles leere kilometer und augenauswischereien sind, weil: frau kelef für ihr teil hält tagtäglich ausschau nach diesen legendären mistbeobachtern, und was tut gott: frau kelef ward noch keines einzigen ansichtig.
die frau mit den drei jack russel-weibern hat offensichtlich der erdboden verschluckt, und die klingel der gegensprechanlage ihrer wohnung funktioniert offensichtlich auch nicht, macht jetzt aber nix, der anwalt wird sich darum kümmern.
die fällt frau kelef gerade ein, weil ja ihr standpunkt ist: zwischen sechs uhr früh und zehn uhr abends räumt sie weg, in der nacht nicht, weil da nicht kontrolliert wird. sagte frau kelef mehrmals, weggeräumt solle ja nicht wegen der kontrolle sondern wegen des gestankes und der möglichkeit des reinsteigens werden, meinte die frau, dafür zahle sie ja steuern - in ungarn, wie sie ja kürzlich mitteilte.
was frau kelef bei der ganzen staatlichen chose jetzt aber ganz und gar nicht versteht ist, dass das dermassen schwierig ist mit den tölen. es gibt ja so dinge wie haushaltslisten, wählerverzeichnisse, etc, was wäre denn mit einer angehängten liste zur köterzählung? hausverwaltungen könnte man ja auch einmal jährlich anschreiben und befragen, dann kämen die hausverwalter wenigstens einmal im jahr in den genuss die von ihnen verwalteten häuser und wohnungen besichtigen zu dürfen, hehehe. und dann mit der hundesteuer gleich automatisch die versicherung, das chippen und die notwendigen impfungen gleich mit einbeziehen, und gut.
für hundebesitzer die das sowieso ordnungsgemäss erledigen wäre das teilweise sogar eine erhebliche erleichterung, und alle anderen hätte man dann elegant am wickel.
erstaunlich auch, dass der herr versicherung, der frau kelef betreut, noch nicht einmal weiss dass in wien hunde, die nach dem 01.01.2006 geboren sind, versichert sein MÜSSEN. jetzt weiss der das aber, und hat sich auch noch bedankt für die info, immerhin.
polizisten, die in fussgängerzonen freilaufende hunde mit über 50 cm schulterhöhe und ohne beisskorb sehen, sehen sich übrigens ausserstande die besitzer der tölen auf die rechtliche situation (beisskorb oder leine) aufmerksam zu machen und die hundesteuermarke zu kontrollieren. das bemerkenswerte argument der beiden war: "glaums mir san deppat und lossn uns beissn?" na dann.
manchmal hat frau kelef schon schwierigkeiten, die welt zu verstehen, besonders, weil man ihr solche dinge ja nie erklärt.
meint der orf: http://wien.orf.at/stories/417877/
kann man ja eigentlich nix dagegen sagen, abgesehen von der grammatischen gestaltung, weil das ja wohl ein wenig anders gemeint ist.
und abgesehen davon, dass das ja alles leere kilometer und augenauswischereien sind, weil: frau kelef für ihr teil hält tagtäglich ausschau nach diesen legendären mistbeobachtern, und was tut gott: frau kelef ward noch keines einzigen ansichtig.
die frau mit den drei jack russel-weibern hat offensichtlich der erdboden verschluckt, und die klingel der gegensprechanlage ihrer wohnung funktioniert offensichtlich auch nicht, macht jetzt aber nix, der anwalt wird sich darum kümmern.
die fällt frau kelef gerade ein, weil ja ihr standpunkt ist: zwischen sechs uhr früh und zehn uhr abends räumt sie weg, in der nacht nicht, weil da nicht kontrolliert wird. sagte frau kelef mehrmals, weggeräumt solle ja nicht wegen der kontrolle sondern wegen des gestankes und der möglichkeit des reinsteigens werden, meinte die frau, dafür zahle sie ja steuern - in ungarn, wie sie ja kürzlich mitteilte.
was frau kelef bei der ganzen staatlichen chose jetzt aber ganz und gar nicht versteht ist, dass das dermassen schwierig ist mit den tölen. es gibt ja so dinge wie haushaltslisten, wählerverzeichnisse, etc, was wäre denn mit einer angehängten liste zur köterzählung? hausverwaltungen könnte man ja auch einmal jährlich anschreiben und befragen, dann kämen die hausverwalter wenigstens einmal im jahr in den genuss die von ihnen verwalteten häuser und wohnungen besichtigen zu dürfen, hehehe. und dann mit der hundesteuer gleich automatisch die versicherung, das chippen und die notwendigen impfungen gleich mit einbeziehen, und gut.
für hundebesitzer die das sowieso ordnungsgemäss erledigen wäre das teilweise sogar eine erhebliche erleichterung, und alle anderen hätte man dann elegant am wickel.
erstaunlich auch, dass der herr versicherung, der frau kelef betreut, noch nicht einmal weiss dass in wien hunde, die nach dem 01.01.2006 geboren sind, versichert sein MÜSSEN. jetzt weiss der das aber, und hat sich auch noch bedankt für die info, immerhin.
polizisten, die in fussgängerzonen freilaufende hunde mit über 50 cm schulterhöhe und ohne beisskorb sehen, sehen sich übrigens ausserstande die besitzer der tölen auf die rechtliche situation (beisskorb oder leine) aufmerksam zu machen und die hundesteuermarke zu kontrollieren. das bemerkenswerte argument der beiden war: "glaums mir san deppat und lossn uns beissn?" na dann.
manchmal hat frau kelef schon schwierigkeiten, die welt zu verstehen, besonders, weil man ihr solche dinge ja nie erklärt.
... link (6 Kommentare) ... comment
... older stories

