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Samstag, 15. Jänner 2005
bullshit
kelef, 03:53h
aus dem weblog eines bei einer "grossen IT-firma" beschäftigten kollegen (outsourcing ist in):
16:45h - "kommst du mal mit zum F? Der möchte mit UNS reden." "Hm? Weißt du um was es geht?" "Neeeeeeeee"
Ok, dass wir alle kein Team mehr sind - ja gut, das hab ich mittlerweile verstanden. Aber, ich hab zumindest gedacht, ich könnte meinem "Servicekoordinator" vertrauen.
Das geilste ist ja, ich bin so sauer, dass ich losheulen könnt. Und so weit war es schon lange nicht mehr.
Ich hab immer gedacht, dass ich nicht so emotional auf die Lage reagieren würde. Und das macht mir jetzt eigentlich am meisten zu schaffen.
Liebe Firma XXX-"User" es tut mir leid, wenn mein Service in letzter Zeit zu "wünschen" übrig gelassen hat. Ich war der Meinung, dass ich meinen Job immer versucht habe so gut wie möglich zu erledigen. Falls dem nicht so war, tut es mir wirklich leid. Aber vielleicht hättet ihr mir auch einfach sagen sollen wenn ihr noch was gebraucht habt.
Und nun zu denen die ich besser kennen gelernt habe - auch wenn wir vielleicht am Anfang ein paar Differenzen gehabt haben - liebe XXX - das bin ich, uuups;)
Mir hat und macht es noch immer sehr viel Spaß mit euch zusammen zu arbeiten. Und es tut mir wirklich leid, wenn ich dran denke, dass ich meine letzten Tage sicher gezählt sind. Es war immer in Spaß euch zu helfen - sogar dir YYY- weil ihr irgendwie Menschen wart, die mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen sind. Und wo auch immer es mich hinverschlägt, meinen ersten großen (zivilen) Job werde ich sicher nie vergessen.
Da ich nicht weiß, wer dies alles hier liest (noch nicht - an der Auswertung bin ich derzeit am arbeiten), möchte ich euch doch um eins bitten.
Auch wenn das Klima zwischen "kleiner IT-subunternehmer-firma" und "grosser IT-firma" nicht so herzig ist. Es scheint ziemlich egal zu sein, aber bitte redet mehr mit den Supportlern. Das sichert vielleicht wenigstens deren Jobs. Denn egal ob es unser Zuständigkeit bereich ist oder nicht. Es fällt immer auf die "grosse IT-firma" zurück!
So und jetzt genug davon. Mir reicht es. Ich werd jetzt irgendwas machen was ich keinem erzählen werd und heulen gehen :)
PS: Wenn das vorhin noch nicht mein Todesurteil war, ist es dies sicher! :D
Forward ever - backward never
da kommt frau von einem kleinen fest heim, bei dem frau wieder einmal die ex-abteilungsleiterin getroffen hat, die man auf gar schändliche weise entfernt hat, und liest dies da oben.
da fällt frau auch gleich ein, dass zitierter F, mitglied der geschäftsleitung, seinerzeit eben diesen zitierten kollegen - wie ein paar andere auch - zu mir geschickt hat bei problemen (die er irgendwo selbst mit zu verantworten hatte), mit den einleitenden worten: "da gehen sie einmal zu der, und wenn sie das überleben, ..."
ich bin sicher kein einfacher mensch, will ich auch gar nicht sein. aber wenn wer auch immer mit einer derartigen einleitung zu mir geschickt wird, muss er automatisch jedes wort, das ich sage, in die falsche kehle kriegen. das verhältnis zwischen den mitarbeitern der "grossen IT-firma" und mir war dann aber doch so, das sie mir die geschichte erzählt haben, mehrfach und von verschiedenen seiten.
und man kann nun sagen, was man will: seit wir normal miteinander reden können (d.h., seit wir dieses "missverständnis" ausgeräumt haben), klappt die zusammenarbeit hervorragend. ich kann den jungs glauben, und die können mir glauben. ich bin net sekkant (hoffe ich), und die tun, was sie können. was will man mehr? ich dankte immer dem lieben gott, dass er mir (resp. uns) so super verlässliche leute geschickt hat, mit denen man auch noch "schmäh führen" kann, und mal ein bierchen oder einen punsch trinken.
vor drei tagen haben mir kollegen des zitierten (na ja, ich bin ein alter kelef, die könnten schon fast meine enkerln sein) das büro so umgestellt, dass man tatsächlich darin arbeiten kann. ganz ohne "ticket", ohne auftrag, nur um mir zu helfen, weil sie verstanden haben, dass der vom a.(rchitekten) hervorgerufene zustand unfug war. gehörte gar nicht zu ihrem aufgabenbereich, trotzdem ging alles ganz schnell und einfach.
und dann das. es ist zum kotzen. der zitierte F kocht eine suppe, die höchst übel ist. erst installiert er seine ehefrau fix in der firma, und dann seine beiden kinder (mehr hat er nicht) als fix-aushilfen. stellt sich die frage, wann sein sohnemännchen (das ist der, der das alphabet nicht beherrscht, siehe früheren eintrag hier) einen fix-job erhält (der burli hat "irgendwas mit prorammieren gelernt").
hoffentlich sehe ich jetzt hexen hinter dem vorhang ...
16:45h - "kommst du mal mit zum F? Der möchte mit UNS reden." "Hm? Weißt du um was es geht?" "Neeeeeeeee"
Ok, dass wir alle kein Team mehr sind - ja gut, das hab ich mittlerweile verstanden. Aber, ich hab zumindest gedacht, ich könnte meinem "Servicekoordinator" vertrauen.
Das geilste ist ja, ich bin so sauer, dass ich losheulen könnt. Und so weit war es schon lange nicht mehr.
Ich hab immer gedacht, dass ich nicht so emotional auf die Lage reagieren würde. Und das macht mir jetzt eigentlich am meisten zu schaffen.
Liebe Firma XXX-"User" es tut mir leid, wenn mein Service in letzter Zeit zu "wünschen" übrig gelassen hat. Ich war der Meinung, dass ich meinen Job immer versucht habe so gut wie möglich zu erledigen. Falls dem nicht so war, tut es mir wirklich leid. Aber vielleicht hättet ihr mir auch einfach sagen sollen wenn ihr noch was gebraucht habt.
Und nun zu denen die ich besser kennen gelernt habe - auch wenn wir vielleicht am Anfang ein paar Differenzen gehabt haben - liebe XXX - das bin ich, uuups;)
Mir hat und macht es noch immer sehr viel Spaß mit euch zusammen zu arbeiten. Und es tut mir wirklich leid, wenn ich dran denke, dass ich meine letzten Tage sicher gezählt sind. Es war immer in Spaß euch zu helfen - sogar dir YYY- weil ihr irgendwie Menschen wart, die mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen sind. Und wo auch immer es mich hinverschlägt, meinen ersten großen (zivilen) Job werde ich sicher nie vergessen.
Da ich nicht weiß, wer dies alles hier liest (noch nicht - an der Auswertung bin ich derzeit am arbeiten), möchte ich euch doch um eins bitten.
Auch wenn das Klima zwischen "kleiner IT-subunternehmer-firma" und "grosser IT-firma" nicht so herzig ist. Es scheint ziemlich egal zu sein, aber bitte redet mehr mit den Supportlern. Das sichert vielleicht wenigstens deren Jobs. Denn egal ob es unser Zuständigkeit bereich ist oder nicht. Es fällt immer auf die "grosse IT-firma" zurück!
So und jetzt genug davon. Mir reicht es. Ich werd jetzt irgendwas machen was ich keinem erzählen werd und heulen gehen :)
PS: Wenn das vorhin noch nicht mein Todesurteil war, ist es dies sicher! :D
Forward ever - backward never
da kommt frau von einem kleinen fest heim, bei dem frau wieder einmal die ex-abteilungsleiterin getroffen hat, die man auf gar schändliche weise entfernt hat, und liest dies da oben.
da fällt frau auch gleich ein, dass zitierter F, mitglied der geschäftsleitung, seinerzeit eben diesen zitierten kollegen - wie ein paar andere auch - zu mir geschickt hat bei problemen (die er irgendwo selbst mit zu verantworten hatte), mit den einleitenden worten: "da gehen sie einmal zu der, und wenn sie das überleben, ..."
ich bin sicher kein einfacher mensch, will ich auch gar nicht sein. aber wenn wer auch immer mit einer derartigen einleitung zu mir geschickt wird, muss er automatisch jedes wort, das ich sage, in die falsche kehle kriegen. das verhältnis zwischen den mitarbeitern der "grossen IT-firma" und mir war dann aber doch so, das sie mir die geschichte erzählt haben, mehrfach und von verschiedenen seiten.
und man kann nun sagen, was man will: seit wir normal miteinander reden können (d.h., seit wir dieses "missverständnis" ausgeräumt haben), klappt die zusammenarbeit hervorragend. ich kann den jungs glauben, und die können mir glauben. ich bin net sekkant (hoffe ich), und die tun, was sie können. was will man mehr? ich dankte immer dem lieben gott, dass er mir (resp. uns) so super verlässliche leute geschickt hat, mit denen man auch noch "schmäh führen" kann, und mal ein bierchen oder einen punsch trinken.
vor drei tagen haben mir kollegen des zitierten (na ja, ich bin ein alter kelef, die könnten schon fast meine enkerln sein) das büro so umgestellt, dass man tatsächlich darin arbeiten kann. ganz ohne "ticket", ohne auftrag, nur um mir zu helfen, weil sie verstanden haben, dass der vom a.(rchitekten) hervorgerufene zustand unfug war. gehörte gar nicht zu ihrem aufgabenbereich, trotzdem ging alles ganz schnell und einfach.
und dann das. es ist zum kotzen. der zitierte F kocht eine suppe, die höchst übel ist. erst installiert er seine ehefrau fix in der firma, und dann seine beiden kinder (mehr hat er nicht) als fix-aushilfen. stellt sich die frage, wann sein sohnemännchen (das ist der, der das alphabet nicht beherrscht, siehe früheren eintrag hier) einen fix-job erhält (der burli hat "irgendwas mit prorammieren gelernt").
hoffentlich sehe ich jetzt hexen hinter dem vorhang ...
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Donnerstag, 13. Jänner 2005
besoffen oder mutig -
kelef, 01:14h
nein, nicht ich.
während der feiertage übersiedelte die firma in ein neues bürogebäude, am anderen ende der stadt, so ziemlich genau an die stelle, an der ein anständiger wiener nicht einmal tot über dem zaun hängen möchte.
kommentare zur bekanntgabe der neuen adresse (und zwar von leuten, die nicht dort arbeiten müssen):
"kann sich die firma keine anständige adresse mehr leisten?"
"noch schlimmer war nicht möglich?"
"wer ist da von wem warum bestochen worden, und womit?"
"geniert ihr euch nicht?"
ich meine, dass 80% (in worten: achtzig prozent) der angestellten jetzt im schnitt eine halbe stunde länger pro strecke brauchen, ist ja vernachlässigbar. dafür kriegen viele jetzt eine pendlerpauschale, weil der arbeitsweg mehr als 20 km beträgt.
ein internationaler konzern braucht auch kein brauchbares hotel oder restaurant in der umgebung, .
die infrastruktur ist, wie meine freundin karin sagen tät, rural.
der weg von den öffis (hat man uns als nahe verkaufen wollen) führt über eine strasse, deren querung durch fussgänger ungern geduldet wird, weshalb man bei jeder der möglichen kreuzungen bis zu zehn minuten auf grün warten muss, ungeschützt den abgasen der vorbeibrausenden kfzs ausgesetzt.
zu der einen möglichen u-bahnstation kommt man über einen 15minütigen marsch durch freies gelände, in der nacht ohne beleuchtung. menschen sind dort um diese jahreszeit sehr selten.
vor der anderen möglichen u-bahnstation (gleiche entfernung) lungern jede menge interessante gestalten herum.
aber mit der aussicht hab' ich es mir verbessert:
alt

neu

neckisch das muster des teppichs, in der heimeligen farbe "kleinkinderscheissbraun kariert" gewählt, farblich passend zur pinwand. diese nimmt eine ganze wand ein, damit man dort ja keinen kasten hinstellen kann. sehr praktisch.
damit die gesetzlich vorgeschriebenen papiermengen untergebracht werden können, wurden die regallaufmeter vermessen und dann um ein viertel gekürzt, der a.(rchitekt) meinte, die leut' sollen halt was wegwerfen oder ins archiv tun. das archiv ist sieben stock tiefer, drei stock unter der erde, leider hat sich der a. vermessen, und uns fehlen jetzt schon 50 laufmeter. schachteln sind ja auch praktisch.

richtung gang gibt es eine glaswand mit glasschiebetür, endlich können wir nachempfinden wie sich eine auf tollwut beobachtete ratte im labor vorkommt.

praktisch ist, dass man durch alle wände jedes wort durchhört - von rechts und links und vom gang. braucht man kein telefon.
bei der ersten besichtigung kamen mir die vom a. gewählten möbel seltsam bekannt vor. dann fiel es mir ein: ddr, 1983, polyklinik für kleintiere in eisenhüttenstadt, 30 km südlich von frankfurt/oder. die bodenfarbe war auch ziemlich die gleiche, aber nicht teppichfliesen, sondern aus schkopau (veb plaste und elaste).
nach mehrmaligem umplanen durch den a. wurden in meinem zimmer die möbel dann so aufgestellt, dass ich unter dem schreibtisch gemessene 75 cm platz hatte, zwischen metallenem tischbein und pc. den musste ich allerdings zwischen die beine klemmen und mich dann bäuchlings über den schreibtisch werfen, um das telephon erreichen zu können.
dafür stand der bildschirm 40 cm vor meinem gesicht, meine gleitsichtbrille ist auf 70 cm eingestellt.
die schreibtischlampen tendieren dazu, den arbeitenden personen meuchlings ins genick zu springen.
to be continued ...
während der feiertage übersiedelte die firma in ein neues bürogebäude, am anderen ende der stadt, so ziemlich genau an die stelle, an der ein anständiger wiener nicht einmal tot über dem zaun hängen möchte.
kommentare zur bekanntgabe der neuen adresse (und zwar von leuten, die nicht dort arbeiten müssen):
"kann sich die firma keine anständige adresse mehr leisten?"
"noch schlimmer war nicht möglich?"
"wer ist da von wem warum bestochen worden, und womit?"
"geniert ihr euch nicht?"
ich meine, dass 80% (in worten: achtzig prozent) der angestellten jetzt im schnitt eine halbe stunde länger pro strecke brauchen, ist ja vernachlässigbar. dafür kriegen viele jetzt eine pendlerpauschale, weil der arbeitsweg mehr als 20 km beträgt.
ein internationaler konzern braucht auch kein brauchbares hotel oder restaurant in der umgebung, .
die infrastruktur ist, wie meine freundin karin sagen tät, rural.
der weg von den öffis (hat man uns als nahe verkaufen wollen) führt über eine strasse, deren querung durch fussgänger ungern geduldet wird, weshalb man bei jeder der möglichen kreuzungen bis zu zehn minuten auf grün warten muss, ungeschützt den abgasen der vorbeibrausenden kfzs ausgesetzt.
zu der einen möglichen u-bahnstation kommt man über einen 15minütigen marsch durch freies gelände, in der nacht ohne beleuchtung. menschen sind dort um diese jahreszeit sehr selten.
vor der anderen möglichen u-bahnstation (gleiche entfernung) lungern jede menge interessante gestalten herum.
aber mit der aussicht hab' ich es mir verbessert:
alt

neu

neckisch das muster des teppichs, in der heimeligen farbe "kleinkinderscheissbraun kariert" gewählt, farblich passend zur pinwand. diese nimmt eine ganze wand ein, damit man dort ja keinen kasten hinstellen kann. sehr praktisch.
damit die gesetzlich vorgeschriebenen papiermengen untergebracht werden können, wurden die regallaufmeter vermessen und dann um ein viertel gekürzt, der a.(rchitekt) meinte, die leut' sollen halt was wegwerfen oder ins archiv tun. das archiv ist sieben stock tiefer, drei stock unter der erde, leider hat sich der a. vermessen, und uns fehlen jetzt schon 50 laufmeter. schachteln sind ja auch praktisch.

richtung gang gibt es eine glaswand mit glasschiebetür, endlich können wir nachempfinden wie sich eine auf tollwut beobachtete ratte im labor vorkommt.

praktisch ist, dass man durch alle wände jedes wort durchhört - von rechts und links und vom gang. braucht man kein telefon.
bei der ersten besichtigung kamen mir die vom a. gewählten möbel seltsam bekannt vor. dann fiel es mir ein: ddr, 1983, polyklinik für kleintiere in eisenhüttenstadt, 30 km südlich von frankfurt/oder. die bodenfarbe war auch ziemlich die gleiche, aber nicht teppichfliesen, sondern aus schkopau (veb plaste und elaste).
nach mehrmaligem umplanen durch den a. wurden in meinem zimmer die möbel dann so aufgestellt, dass ich unter dem schreibtisch gemessene 75 cm platz hatte, zwischen metallenem tischbein und pc. den musste ich allerdings zwischen die beine klemmen und mich dann bäuchlings über den schreibtisch werfen, um das telephon erreichen zu können.
dafür stand der bildschirm 40 cm vor meinem gesicht, meine gleitsichtbrille ist auf 70 cm eingestellt.
die schreibtischlampen tendieren dazu, den arbeitenden personen meuchlings ins genick zu springen.
to be continued ...
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Sonntag, 2. Jänner 2005
die kretins
kelef, 01:06h
knallen noch immer herum hier. es ist nicht zu fassen. wenn man den nachrichten glauben kann - was ich für ein gerücht halte - haben die feuerwerksverkäufer etc. heuer ein drittel umsatz eingebüsst, im durchschnitt.
gefühlsmässig haben sie hier in der gegend allerdings zwei drittel zugelegt gegenüber den vorjahren.
überall liegen die reste von krachern herum, die gehsteige und die strassen sind mit glasscherben übersät, und heute nachmittag warf ein ca. 6- oder 7jähriger dunkelpigmentierter neoösterreicher eine handvoll (!!!) rauchender kracher der hunt und mir vor die füsse, mit voller absicht aus dem haustor heraus.
die hunt, die gerade wieder anfing hormal zu werden und eigentlich vorhatte, einen häuserblock zu umrunden, zitterte zwei stunden lang. und mein allergisches asthma egalisierte ebendiese zwei stunden lang ein lungenbläschen ums andere, sozusagen.
dann mussten wir erst einmal zwei stunden schlafen, um wieder zu kräften zu kommen. der katz war ganz besorgt, tatzte immer wieder vorsichtig in unsere gesichter und gurrte uns an. hat sich wahrscheinlich gedacht, das haben die zwei alten weiber davon dass sie ohne ihn aus dem haus gehen.
zum trost gab es dann aber gegrillten lachs für alle, dann war die welt wieder in ordnung.
gefühlsmässig haben sie hier in der gegend allerdings zwei drittel zugelegt gegenüber den vorjahren.
überall liegen die reste von krachern herum, die gehsteige und die strassen sind mit glasscherben übersät, und heute nachmittag warf ein ca. 6- oder 7jähriger dunkelpigmentierter neoösterreicher eine handvoll (!!!) rauchender kracher der hunt und mir vor die füsse, mit voller absicht aus dem haustor heraus.
die hunt, die gerade wieder anfing hormal zu werden und eigentlich vorhatte, einen häuserblock zu umrunden, zitterte zwei stunden lang. und mein allergisches asthma egalisierte ebendiese zwei stunden lang ein lungenbläschen ums andere, sozusagen.
dann mussten wir erst einmal zwei stunden schlafen, um wieder zu kräften zu kommen. der katz war ganz besorgt, tatzte immer wieder vorsichtig in unsere gesichter und gurrte uns an. hat sich wahrscheinlich gedacht, das haben die zwei alten weiber davon dass sie ohne ihn aus dem haus gehen.
zum trost gab es dann aber gegrillten lachs für alle, dann war die welt wieder in ordnung.
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