Montag, 14. Februar 2011
wenn frau vered mich schon klavlav nennt
meinte gestern miss pixy, und weil sie eine ausserordentlich ordentliche kleine wauwau ist, da besteht für sie ein menü natürlich nicht nur aus einer hundeschüssel voll hundefutter, sondern gerne aus mehreren gängen.

zur vorspeise nahm sie also ein wenig gekochte karotte, bissfest, frisch aus der rindsuppe.

zur hauptspeise nahm sie eine schüssel voll gebratener ente (mit hundeflocken und kräutern für die gelenke), dazu zwei stückchen in gänseschmalz gebratene erdäpfel.

zur nachspeise nahm sie: drei spalten einer pomelo. stückchen für stückchen angeboten und mit grossem vergnügen aufgefressen.

israelische pomelos, versteht sich. die chinesischen mag sie nämlich nicht, das haben wir schon versucht.

die katzen wundern sich. ich wundere mich auch. aber andererseits kann an vitaminen ja nix schlecht sein.

... link (7 Kommentare)   ... comment


Samstag, 12. Februar 2011
social
media ist ja auch so ein schlagwort, in zeiten wie diesen.

und frau kelef und die kleine klavlav fragen sich, wie das denn früher funktioniert hat. hat ihnen ja noch keiner erklärt.

also social ist klar, media auch, und dann sollte das alles doch einen sinn haben, weil sinnentleertes hat man ja nicht so gerne.

und während frau kelef und die kleine klavlav so beim wirt des vertrauens sitzen und sich mit dem lieben siegi über ackerbau, viehzucht und die welt im allgemeinen und konkreten unterhalten, da fällt denen ein:

also so kann das eigentlich nicht gehören.

denn wenn wir schon sowas wie social media haben, und sowas wie "willst du mein freund sein - buttons" "und lass-mich-in-ruh - was noch alles knöpfe", dann bitte hätten frau kelef und die kleine klavlav gerne ein funktionierendes behindertenhilfsorganisationsnetz. mit oder ohne social und media, uns doch egal. gibbet aber nicht. muss man selber stricken.

schaut dann so aus: einkaufszettel wird geschrieben, weitergegeben, es wird der wohungsschlüssel weitergegeben, der zwiebelmercedes aus dem versteck geholt und zum supermarkt geführt, es wird eingekauft und nach hause getragen, und dort wird ausgeräumt und eingeräumt und der mercedes wieder verstaut.

und während frau kelef derweilen beim wirt des vertrauens sitzt und einen kaffee trinkt, oder so, da geht der liebe siegi nach dem einkaufen und wagerl ausräumen in eigenregie mit der kleinen klavlav eine runde, und bringt die töle dann mit ins wirtshaus.

was den wirt des vertrauens, frau kelef, die kleine klavlav, die kellnerin und die gäste freut.

und weil der zwiebelmercedes schon ein wenig schwach auf der brust ist, hat der liebe walter beim herummanövrieren geholfen (note to myself: neuen hackenporsche kaufen und den lieben siegi bei der entscheidungsfindung mit einbinden!).

morgen gibt es übrigens wahlweise glacierte kalbsleber oder gebratene ente, als menü. pixy hat sich schon angemeldet, sie dürfen raten für was. die knochen kriegt sie sowieso.

und wie dem auch immer sei, eines kann ich ihnen versichern: das alles kann gesichtsbuch nicht. das können nur der wirt am eck, die stammgäste dort und - wie torberg die tante jolesch oder wen auch immer sagen liesse - ein paar jahrhunderte wirtshauskultur. in wien, natürlich. aber man muss ein wenig daran arbeiten, bis es funzt.

und so soll das auch sein, wenn uns wer fragt. das daran arbeiten, und das funzen auch.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 6. Februar 2011
jetzt bellt sie nicht mehr,
gott sei dank:
zwei wochen war das frauchen krank.

man gönnt sich ja sonst nix, als so einen wirklich gründlichen grippalen infekt, mit allem was dazugehört.

eine woche lang aber so krank dass das fieberthermometer nie unter 38°C zeigte, sich ständig alles drehte (also optisch und theoretisch), und überhaupt das bett der einzig wahre aufenthaltsort war.

müsste man nicht eine kleine klavlav entleeren, zwischendurch, und so weiter und so fort, ...

kaum also hebt man das köpfchen und meint, jetzt aber, die schweinereien die durch den gebrochenen arm hier so kleinweis' platz gegriffen haben werden entsorgt, gar nie nicht, lieber siehe oben.

also auf ein neues. und zwar mit beschleunigung, weil,

am 22.02.2011 um 16.00 uhr kommen die schrauben und platten aus dem ellbogen der kleinen klavlav heraus.

das menü der folgewochen hat sie mit dem wirt des vertrauens schon besprochen - sie stellt sich dinge vor wie spanferkel (sehr wichtig), brathühnchen (und sie meint: brat-, nicht grillhühnchen!), dazwischen ein wenig lammkeule, kalbsnierenbraten, hühnersuppe (mit viel fleisch, karotten und nudeln), gebackenen karfiol (mit ohne sauce trara), kässpätzle (mit ohne salat und röstzwiebel dazu), und - seit heute, aber in einem anderen restaurant - steirer-cordon-bleu (mit ohne beilage).

sonst geht es uns gut, der fichtenwipferlsaft hat seine wirkung entfaltet und pflicht getan, bin nur noch ein wenig schwach auf der brust und im kreuz. aber der kleinen klavlav geht es überhaupt köstlich - und noch hat sie frau dr. tierarzt und herrn dr. tierarzt sehr lieb. noch.

... link (11 Kommentare)   ... comment