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Montag, 18. Oktober 2010
rückblick II: zwischenstationen
kelef, 07:51h
endlich angekommen, stieg die kleine dame anstandslos aus dem auto und trippelte oder hoppelte (oder wie auch immer diese gangart zu nennen ist) frau kelef voraus und schnofelte ein paar mal verzückt an irgendwelchen caniden botschaftsstellen. schnofelte, liess den geruch setzen, dachte nach, speicherte offensichtlich irgendwas in irgendwelchen gehirnwindungen, hoppelte weiter.
dann fand sich eine geeignete stelle, sie blickte sich um, setzte sich gar artiglich ins rinnsal und erledigte das zu erledigende.
hoppelte an der leine, an deren anderem ende frau kelef hing, als hätte sie nie was anderes getan.
beim richtigen haus angekommen - frau kelef war dort auch noch nie - wurde anstandslos durch haustür und stiegenhaus zum aufzug und in diesen hineingehoppelt, ein ordentlicher hund, so erwies sich, sitzt beim aufzugfahren. na dann.
die schwester der freundin begrüsste sehr freundlich und frau kelef auf deutsch, pixy auf ungarisch, was letztere sehr zu schätzen schien. erstere auch, weil: frau kelef spricht ungefähr fünf worte ungarisch.
abgeleint machte sich pixy auf eine inspektionsrunde durch die niegelnagelneue wohnung, vergewisserte sich aber immer dass frau kelef noch vorhanden sei. das war die auch, übrigens.
dann setzte man sich nieder um ein wenig zu plauschen, und pixy kam, sah und atmete einmal tief durch. wenn das so war - sie hatte auch ruhe nötig, und der teppich lud ein:

mit namen angesprochen, schaute sie auf, atmete wieder tief durch, und fiel gleich wieder um.

sie hatte sich gemerkt wo die wasserschüssel hingestellt worden war, stand auf, trank ein paar schlucke (die kann vielleicht schlabbern!), um dann sofort wieder weiterzuruhen.

die beiden schwestern machten dann ein paar tests, und so wissen wir also seither dass pixy offentsichtlich eine weitreichende erziehung genossen hat, denn sitz, platz, komm, nein etc. funktionierten sofort und unmittelbar, obwohl sie jedesmal erst in richtung von frau kelef schaute um deren einverständnis zu erheischen.
als ihr mitgeteilt wurde, frauchen und sie würden jetzt nach hause gehen, schaute sie sehr interessiert und ebenso verständnislos, aber leine in der hand verstand sie, und dann aber bitte auf der stelle und vergiss mich ja nicht hier:

sie fand den aufzug und das haustor, hoppelte hinaus und eine runde richtung taxi. als dessen tür geöffnet wurde stieg sie wie selbstverständlich hinten ein und legte sich auf den boden, ganz ordentlich auf frau kelefs füsse. kein hecheln, kein nix, völlig entspannt die fahrt über.
zum üben von "frauchen ist wie ein bumerang" gingen wir dann auch noch ins stammbeisl am eck, auf ein bierchen und eine schüssel wasser. dass frau kelef sie da zwei minuten alleine liess quittierte sie mit immer grösser werdenden augen richtung der tür hinter der frau kelef verschwunden war, sagte zwar nix, freute sich aber ungeheuerlich als frauchen wieder da war. das wasser schmeckte super, und alle menschen waren sooo freundlich zu ihr, sie kam zeitweilig aus dem wedeln gar nicht heraus.
dann war sie wieder ein wenig ruhebedürftig, aber entspannt.

und dann ging frau kelef noch eine runde mit ihr um den block, und dann ging es endlich in das neue zuhause.
dann fand sich eine geeignete stelle, sie blickte sich um, setzte sich gar artiglich ins rinnsal und erledigte das zu erledigende.
hoppelte an der leine, an deren anderem ende frau kelef hing, als hätte sie nie was anderes getan.
beim richtigen haus angekommen - frau kelef war dort auch noch nie - wurde anstandslos durch haustür und stiegenhaus zum aufzug und in diesen hineingehoppelt, ein ordentlicher hund, so erwies sich, sitzt beim aufzugfahren. na dann.
die schwester der freundin begrüsste sehr freundlich und frau kelef auf deutsch, pixy auf ungarisch, was letztere sehr zu schätzen schien. erstere auch, weil: frau kelef spricht ungefähr fünf worte ungarisch.
abgeleint machte sich pixy auf eine inspektionsrunde durch die niegelnagelneue wohnung, vergewisserte sich aber immer dass frau kelef noch vorhanden sei. das war die auch, übrigens.
dann setzte man sich nieder um ein wenig zu plauschen, und pixy kam, sah und atmete einmal tief durch. wenn das so war - sie hatte auch ruhe nötig, und der teppich lud ein:

mit namen angesprochen, schaute sie auf, atmete wieder tief durch, und fiel gleich wieder um.

sie hatte sich gemerkt wo die wasserschüssel hingestellt worden war, stand auf, trank ein paar schlucke (die kann vielleicht schlabbern!), um dann sofort wieder weiterzuruhen.

die beiden schwestern machten dann ein paar tests, und so wissen wir also seither dass pixy offentsichtlich eine weitreichende erziehung genossen hat, denn sitz, platz, komm, nein etc. funktionierten sofort und unmittelbar, obwohl sie jedesmal erst in richtung von frau kelef schaute um deren einverständnis zu erheischen.
als ihr mitgeteilt wurde, frauchen und sie würden jetzt nach hause gehen, schaute sie sehr interessiert und ebenso verständnislos, aber leine in der hand verstand sie, und dann aber bitte auf der stelle und vergiss mich ja nicht hier:

sie fand den aufzug und das haustor, hoppelte hinaus und eine runde richtung taxi. als dessen tür geöffnet wurde stieg sie wie selbstverständlich hinten ein und legte sich auf den boden, ganz ordentlich auf frau kelefs füsse. kein hecheln, kein nix, völlig entspannt die fahrt über.
zum üben von "frauchen ist wie ein bumerang" gingen wir dann auch noch ins stammbeisl am eck, auf ein bierchen und eine schüssel wasser. dass frau kelef sie da zwei minuten alleine liess quittierte sie mit immer grösser werdenden augen richtung der tür hinter der frau kelef verschwunden war, sagte zwar nix, freute sich aber ungeheuerlich als frauchen wieder da war. das wasser schmeckte super, und alle menschen waren sooo freundlich zu ihr, sie kam zeitweilig aus dem wedeln gar nicht heraus.
dann war sie wieder ein wenig ruhebedürftig, aber entspannt.

und dann ging frau kelef noch eine runde mit ihr um den block, und dann ging es endlich in das neue zuhause.
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rückblick I: die kinderübernahmsstelle
kelef, 06:36h
ein wenig verspätet durch das verkehrsaufkommen und das wetter traf der konvoi am samstag ein, ungeduldig erwartet von einer anzahl von personen die haltlos auf der strasse herumstanden, -hüpften und -trippelten, allesamt mit dem blick "aus dieser einbahn müssen sie kommen", und - für die wenigen passanten unerklärlich - mit leinen ohne nix am anderen ende.
natürlich war keiner alleine, junge ehepaare mit kindern, ältere ehepaare mit begleitung, etc.etc.etc.
mittendrin auch frau kelef mit der freundin, die zum händchenhalten (für frau kelef) und übersetzen (für die neue kleine dame) mitgekommen war.
dann, endlich, kam der grosse dunkle wagen um die ecke, und hielt, und ein zweiter wagen dahinter, und dann war das gewusel ein grosses, die neuen adoptiveltern der hunde und die damen von animal care austria und die hunde und die begleitpersonen und die kinder und die passanten, chaos de luxe, sogar die wiener flugratten nahmen reissaus.
eine menge möglicher bilder ging natürlich durch die lappen, die nerven, man ist ja keine zwanzig mehr, aber immerhin gibt es welche - die qualität bleibe allerdings dahingestellt.
sally (3 monate): nix wie weg, ich hab meine menschen schon gefunden:

gigi (10 wochen): bitte lass mich nie mehr los:

bobo (10 monate): ich ergeb mich doch sowieso, aber bitte nimm mich mit:

emma (2 jahre): meine vorigen menschen haben mich aus dem auto geworfen und sind nie wieder gekommen, holt mich diesmal wieder keiner? nein, sie musste nur ein wenig warten, hat alles wunderbar geklappt:

pixy: da war doch noch eine, wieso sitzt die schon im auto?

höflichkeit ist die tugend der könige: tschüss, bobo, mach's gut!

verträge wurden unterschrieben, gebrauchsanweisungen ausgetauscht, ein tiefes seufzen der erleichterung ging durch die menge, und ein grüppchen nach dem anderen entfernte sich hoch erhobenen hauptes, mit teils leicht schwachsinnig-glücklichem grinsen in den gesichtern der menschen mit den leinen in den händen an deren anderem ende nun jeweils ordnungsgemäss ein hund tapperte, und eifrigem ziehen an der leine seitens der hunde, damit nix sein konnte, bloss nicht wieder zurück, will ja jeder sein eigenes rudel haben, wie es sich gehört.
die kleine dame hatte ziemlich gelitten unter der autofahrt, beruhigte sich aber innerhalb von zehn minuten auf frau kelefs armen (8 kilo lebendgewicht werden angezweifelt, aber die tierärztliche waage wird auskunft geben).
dann zur freundin ins auto, pixy auf dem schoss, und schon ging die hechelei wieder los, und das zittern, und so viele dinge waren draussen vor dem fenster, und sie wusste nicht was da kommen würde. sicherheitshalber drückte sie sich fest an frau kelef, die hatte sie ja immerhin aus dem transportkäfig übernommen.
natürlich war keiner alleine, junge ehepaare mit kindern, ältere ehepaare mit begleitung, etc.etc.etc.
mittendrin auch frau kelef mit der freundin, die zum händchenhalten (für frau kelef) und übersetzen (für die neue kleine dame) mitgekommen war.
dann, endlich, kam der grosse dunkle wagen um die ecke, und hielt, und ein zweiter wagen dahinter, und dann war das gewusel ein grosses, die neuen adoptiveltern der hunde und die damen von animal care austria und die hunde und die begleitpersonen und die kinder und die passanten, chaos de luxe, sogar die wiener flugratten nahmen reissaus.
eine menge möglicher bilder ging natürlich durch die lappen, die nerven, man ist ja keine zwanzig mehr, aber immerhin gibt es welche - die qualität bleibe allerdings dahingestellt.
sally (3 monate): nix wie weg, ich hab meine menschen schon gefunden:

gigi (10 wochen): bitte lass mich nie mehr los:

bobo (10 monate): ich ergeb mich doch sowieso, aber bitte nimm mich mit:

emma (2 jahre): meine vorigen menschen haben mich aus dem auto geworfen und sind nie wieder gekommen, holt mich diesmal wieder keiner? nein, sie musste nur ein wenig warten, hat alles wunderbar geklappt:

pixy: da war doch noch eine, wieso sitzt die schon im auto?

höflichkeit ist die tugend der könige: tschüss, bobo, mach's gut!

verträge wurden unterschrieben, gebrauchsanweisungen ausgetauscht, ein tiefes seufzen der erleichterung ging durch die menge, und ein grüppchen nach dem anderen entfernte sich hoch erhobenen hauptes, mit teils leicht schwachsinnig-glücklichem grinsen in den gesichtern der menschen mit den leinen in den händen an deren anderem ende nun jeweils ordnungsgemäss ein hund tapperte, und eifrigem ziehen an der leine seitens der hunde, damit nix sein konnte, bloss nicht wieder zurück, will ja jeder sein eigenes rudel haben, wie es sich gehört.
die kleine dame hatte ziemlich gelitten unter der autofahrt, beruhigte sich aber innerhalb von zehn minuten auf frau kelefs armen (8 kilo lebendgewicht werden angezweifelt, aber die tierärztliche waage wird auskunft geben).
dann zur freundin ins auto, pixy auf dem schoss, und schon ging die hechelei wieder los, und das zittern, und so viele dinge waren draussen vor dem fenster, und sie wusste nicht was da kommen würde. sicherheitshalber drückte sie sich fest an frau kelef, die hatte sie ja immerhin aus dem transportkäfig übernommen.
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Sonntag, 17. Oktober 2010
pixy ist gelandet II
kelef, 16:27h
also:
dymka kam vom wohnzimmerkasten herunter gestern in der nacht, und beschnofelte sehr vorsichtig die neue kleine dame. riecht nicht wie seine wauwau, genaugenommen roch sie noch ein wenig nach hundezwinger, was kein wunder war weil: sie war ja in einem hundezwinger, zusammen mit vielen anderen.
ein wenig bürsten - hach, ist das schön, meinte sie - und abrubbeln mit einem feuchten handtuch machte nicht nur das odeur wohnzimmergängig, sondern konvenierte auch dem elegantkatz aus ästhetischen gründen, heute hat er uns schon an der tür begrüsst als wir nach hause kamen von der sonntagmittäglichen gassirunde. jetzt riecht pixy wie sauberer, nasser hund: es regnet draussen. das fell glänzt, und sie ist zufrieden. der katz auch.
die katz ist immer noch ein wenig aufgeblasen felltechnisch, und weigert sich am familienleben teilzunehmen. dat julchen eben, bekannt als: "sie kenn ich nicht. mit ihnen sprech ich nicht. und ausserdem bin ich hier die berufszicke. meine mammi. meine meine meine mammi."
die nacht verbrachte pixy nach dem versuch, ins bett zu springen, kurzfristig auf dem bettvorleger. dann zog sie es aber doch vor sich in die eine hundeecke zurückzuziehen die ilvie sich seinerzeit ausbedungen hatte. dort, von drei seiten geschlossen, liegen weiche wollteppiche und eine kuscheldecke, mit einer körpergerechten kuhle. man ruhte sehr wohl.
bei der geringsten bewegung meinerseits muss pixy auf der stelle aufhüpfen und nachschauen gehen was ich mache. dabei freut sie sich über jeden blick, und schraubwedelt dass man meint ihr fällt das hinterteil ab.
sie geht sehr brav an der leine, aber langsam kennt sie nicht, offensichtlich aber sowas wie "steh" und "fuss". sie kann mit ein wenig hilfe slalom zwischen den gehsteigpollern, und reagiert brav auf richtungswechsel.
zu ihr noch nicht persönlich bekannten hunden ist sie freundlich, es sei denn diese werden lästig, dann muss sie kurz laut geben.
sie meldet, wenn sich auf der strasse oder im stiegenhaus etwas akustisch unserienmässiges tut.
sie kontrolliert die ganze wohnung, jede ecke, jeden winkel und kommt dazwischen immer wieder nachschauen ob ich nicht in einer schublade verschwunden bin.
sie hat offensichtlich angst vor (glänzenden?) stangen oder gestellen, und hat respekt vor langen, wehenden mänteln und grossen roten autobussen.
ihr gangbild ist ein wenig, nun ja, gewöhnungsbedürftig, besonders weil die gekippten ohrspitzen bei ihrer dreibeinigen hoppelei - das linke vorderbein benutzt sie wenig und nur zögerlich - ungleichmässig dabei auf und ab wippen.
sie lässt sich zähne und ohren konstrollieren, und rückenkratzen ist noch besser als bürsten, meint sie.
und mehr, meine herrschaften, kann man nach zwanzig stunden über einen wegwerfhund nicht wissen, und also auch nicht berichten.
aber ich bleibe dran. sie hoffentlich auch.
dymka kam vom wohnzimmerkasten herunter gestern in der nacht, und beschnofelte sehr vorsichtig die neue kleine dame. riecht nicht wie seine wauwau, genaugenommen roch sie noch ein wenig nach hundezwinger, was kein wunder war weil: sie war ja in einem hundezwinger, zusammen mit vielen anderen.
ein wenig bürsten - hach, ist das schön, meinte sie - und abrubbeln mit einem feuchten handtuch machte nicht nur das odeur wohnzimmergängig, sondern konvenierte auch dem elegantkatz aus ästhetischen gründen, heute hat er uns schon an der tür begrüsst als wir nach hause kamen von der sonntagmittäglichen gassirunde. jetzt riecht pixy wie sauberer, nasser hund: es regnet draussen. das fell glänzt, und sie ist zufrieden. der katz auch.
die katz ist immer noch ein wenig aufgeblasen felltechnisch, und weigert sich am familienleben teilzunehmen. dat julchen eben, bekannt als: "sie kenn ich nicht. mit ihnen sprech ich nicht. und ausserdem bin ich hier die berufszicke. meine mammi. meine meine meine mammi."
die nacht verbrachte pixy nach dem versuch, ins bett zu springen, kurzfristig auf dem bettvorleger. dann zog sie es aber doch vor sich in die eine hundeecke zurückzuziehen die ilvie sich seinerzeit ausbedungen hatte. dort, von drei seiten geschlossen, liegen weiche wollteppiche und eine kuscheldecke, mit einer körpergerechten kuhle. man ruhte sehr wohl.
bei der geringsten bewegung meinerseits muss pixy auf der stelle aufhüpfen und nachschauen gehen was ich mache. dabei freut sie sich über jeden blick, und schraubwedelt dass man meint ihr fällt das hinterteil ab.
sie geht sehr brav an der leine, aber langsam kennt sie nicht, offensichtlich aber sowas wie "steh" und "fuss". sie kann mit ein wenig hilfe slalom zwischen den gehsteigpollern, und reagiert brav auf richtungswechsel.
zu ihr noch nicht persönlich bekannten hunden ist sie freundlich, es sei denn diese werden lästig, dann muss sie kurz laut geben.
sie meldet, wenn sich auf der strasse oder im stiegenhaus etwas akustisch unserienmässiges tut.
sie kontrolliert die ganze wohnung, jede ecke, jeden winkel und kommt dazwischen immer wieder nachschauen ob ich nicht in einer schublade verschwunden bin.
sie hat offensichtlich angst vor (glänzenden?) stangen oder gestellen, und hat respekt vor langen, wehenden mänteln und grossen roten autobussen.
ihr gangbild ist ein wenig, nun ja, gewöhnungsbedürftig, besonders weil die gekippten ohrspitzen bei ihrer dreibeinigen hoppelei - das linke vorderbein benutzt sie wenig und nur zögerlich - ungleichmässig dabei auf und ab wippen.
sie lässt sich zähne und ohren konstrollieren, und rückenkratzen ist noch besser als bürsten, meint sie.
und mehr, meine herrschaften, kann man nach zwanzig stunden über einen wegwerfhund nicht wissen, und also auch nicht berichten.
aber ich bleibe dran. sie hoffentlich auch.
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Sonntag, 17. Oktober 2010
pixy ist gelandet I
kelef, 00:31h
und: she is a pixy.
hechelte über zweihundert kilometer lang im transportkäfig, wurde herausgenommen, ich hielt sie ein paar minuten lang im arm fest: mein hund. brauchte nicht mehr hecheln, sabberte mir ein ohr voll und wollte runter.
reagierte unmittelbar auf die leine, meldete ihr unheimlich erscheindendes (mann in langem regenmantel mit zusammengeklapptem glänzenden miniscooter kam über die strudelhofstiege - vielleicht hat die töle ja auch bloss stil, was weiss man, monarchische mischung?), suchte sofort eine zunächst dabeigewesene, dann sich entfernt habende person. bellte notorische mittzwanzigerin an - venedig zur maskenzeit mag ich aber sowieso nicht, erinnerte ich mich zeitgleich.
sie hat offensichtlich panische angst zu verhungern. die gefahr bestand offensichtlich nicht, sie hat ein wenig zu viel speck auf den rippen.
via ungarisch-dolmetscherinnen (zwei, man gönnt sich ja sonst nix) konnte festgestellt werden dass pixy ausgezeichnete manieren mitbringt. sie kann sitz, platz, komm, nein, brav, sie fährt mit dem aufzug, steigt komplikationslos in autos ein, ist stubenrein und pinkelt ins rinnsal. sie ist wirthausgängig: ich bin gott, wenn ich sage bleib und pass auf dann macht sie das, obwohl ihre augen dabei grösser werden als die klotür hinter der die wasserschüssel steht die ich ihr wohlgefüllt bringe, was sie dankbar und freudig mit wedeln quittiert.
vorbeifahrende autobusse etc. sind ihr noch ein wenig unheimlich, beim autofahren ist sie entspannter wenn sie auf dem boden sitzt als auf der sitzbank.
die katzen sind gerade nicht da, meinen sie, und pixy weiss schon wie sie heisst und liegt hinter mir auf dem teppich, ein viertel cordon bleu im bauch, leise und wohlig grunzend. die katzen kommen dann später, liess dymka gerade eben von hoch auf dem wohnzimmerschrank verlauten, denn das: ist nicht seine wauwau. und dat julchen spricht sowieso mit niemandem den sie nicht kennt.
höchst entspannt, alles in allem. mein kleine dame.
morgen dann auch mit bildern.
hechelte über zweihundert kilometer lang im transportkäfig, wurde herausgenommen, ich hielt sie ein paar minuten lang im arm fest: mein hund. brauchte nicht mehr hecheln, sabberte mir ein ohr voll und wollte runter.
reagierte unmittelbar auf die leine, meldete ihr unheimlich erscheindendes (mann in langem regenmantel mit zusammengeklapptem glänzenden miniscooter kam über die strudelhofstiege - vielleicht hat die töle ja auch bloss stil, was weiss man, monarchische mischung?), suchte sofort eine zunächst dabeigewesene, dann sich entfernt habende person. bellte notorische mittzwanzigerin an - venedig zur maskenzeit mag ich aber sowieso nicht, erinnerte ich mich zeitgleich.
sie hat offensichtlich panische angst zu verhungern. die gefahr bestand offensichtlich nicht, sie hat ein wenig zu viel speck auf den rippen.
via ungarisch-dolmetscherinnen (zwei, man gönnt sich ja sonst nix) konnte festgestellt werden dass pixy ausgezeichnete manieren mitbringt. sie kann sitz, platz, komm, nein, brav, sie fährt mit dem aufzug, steigt komplikationslos in autos ein, ist stubenrein und pinkelt ins rinnsal. sie ist wirthausgängig: ich bin gott, wenn ich sage bleib und pass auf dann macht sie das, obwohl ihre augen dabei grösser werden als die klotür hinter der die wasserschüssel steht die ich ihr wohlgefüllt bringe, was sie dankbar und freudig mit wedeln quittiert.
vorbeifahrende autobusse etc. sind ihr noch ein wenig unheimlich, beim autofahren ist sie entspannter wenn sie auf dem boden sitzt als auf der sitzbank.
die katzen sind gerade nicht da, meinen sie, und pixy weiss schon wie sie heisst und liegt hinter mir auf dem teppich, ein viertel cordon bleu im bauch, leise und wohlig grunzend. die katzen kommen dann später, liess dymka gerade eben von hoch auf dem wohnzimmerschrank verlauten, denn das: ist nicht seine wauwau. und dat julchen spricht sowieso mit niemandem den sie nicht kennt.
höchst entspannt, alles in allem. mein kleine dame.
morgen dann auch mit bildern.
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