Montag, 11. Juni 2007
back in town
erster arbeitstag.

frau kelef: scheisse.
einer der lieblingskollegen: schaut fragend.
frau kelef: erster arbeitstag nach vier wochen urlaub.
kollege, fassungsloses erstaunen im gesicht: und glaubst, der zweite is weniger g'schissn?

ja nee, glaub ich nicht. ich kenn' die fabrick ja schon lange genug. immerhin, in jeder woche meiner abwesenheit hat zumindest eine person gekündigt, jeweils aus gründen. in der woche vor meinem urlaub waren hier noch drei abschiedsfeiern, die gibt es hier jetzt immer mindestens im doppelpack, ebenfalls aus gründen.

einer wurde zusätzlich wegrationalisiert: aber diesmal wenigstens einer, den eh keiner wollte und der entsprechend ganz oben sass, und zudem noch dauernd die gesamte mischpoche hier installierte für kurzprojekte. vor einem jahr hat er sich entsprechend seiner eigenen wichtigkeit grund und boden gekauft und eine standesgemäße riesenvilla zu errichten begonnen, mit swimmingpool und marmorböden. manchmal trifft es ja doch die richtigen: wenn darüber gesprochen wurde, dass eine kündigung für jemanden finanzielle schwierigkeiten nach sich ziehen könnte, lachte er immer niederträchtig und meinte, man müsse es sich eben richten können. tja. er hat das nicht geschafft.

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Sonntag, 27. Mai 2007
zu fronleichnam
gibt es in rohr im gebirge übrigens noch das prangstangen-tragen:





nach dem mittagessen findet in der kirche die weihe statt, und dann werden die sechs sechs meter langen, mit blumen geschmückten stangen von den unverheirateten jungen männern bei der prozession mitgetragen.



natürlich spielt dazu die musik, und die feuerwehr in ausgeh-uniform begleitet den zug. vorher und nachher wird auf dem kirchplatz noch gebetet.



jetzt nur für den fall dass das jemanden, der dann gerade in der nähe ist, interessiert.

die hunt und der katz und die katz und ich fahren übrigens heute auf urlaub, haben wir uns verdient.

die katz hat noch was zu tun, scheint es,



die hunt und der katz freuen sich schon auf die ruhe auf dem lande:





wir melden uns dann.

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Sonntag, 27. Mai 2007
perfect day 2
ein perfekter tag für die hunt heisst: raus aus dem haus, zweimal links, einmal über die kreuzung, rüsselverschluss anziehen und dann in den autobus einsteigen. da muss sie dann genau aufpassen, dass wir bei der richtigen haltestelle aussteigen. deswegen sitzt sie immer vor der tür:



im winter jammert sie wenn die scheiben dreckig sind und sie nichts sieht. so muss das sein:



kaum ausgestiegen, macht sie sich eiligst auf den weg, ich muss schauen dass ich nachkomm'.



sie weiss genau wohin sie will und geht voraus:



manchmal trifft sie hunde, die sie nicht kennt, da wird nicht einmal zur seite geschaut:



die erste station ist eine der wichtigsten: fussbad im teich, wegen der pfotensohlenpflege



zwischendurch wird auch ein wenig in's wasser gebissen, damit klargestellt ist wer alpha ist:



manchmal trifft man am teich aber auch ganz ungewöhnliches, das versteht sie nicht, frauchen aber fand das ganz, ganz toll. der vater hatte mit dem sohn den ganzen winter über gebastelt, und gerade war stapellauf:



erster versuch des kapitäns alleine: leichte schieflage



der schiffsbauer tariert aus



mit ein paar kleinen steinchen wird die lage stabilisiert:



perfekt:



ich kann nicht sagen wer von den beiden stolzer war, und wer auf was oder wen stolzer war, aber die beiden hatten eine freude dass es eine freude war. ich hab' fotografieren dürfen, und auch gefragt ob ich die bilder hier herzeigen darf, natürlich. man sieht, ich bekam die erlaubnis.

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