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Montag, 31. Juli 2006
too much hot
kelef, 02:37h
ist es immer noch für die tiere.
aber sie tragen es mit fassung. die hunt verbringt einen grossteil des tages unter frauchens bett, später dann begibt sie sich in ihr haus.
der katz verpennt die hitze sicherheitshalber in der bibliothek, und dreht sich von einer seite auf die andere.

dat julchen liegt auf kühlem marmor, dort wo vielleicht ein wenig luftbewegung ist.

das letzte habibi-baby ist übrigens eine junge dame - kokettiert schon. aber im nest ist es viel zu heiss, also lieber auf ein dickes spriessel unter das salatblatt, da ist man ja auch geschützt:

später in der nacht möchte der katz dann gerne mit der hunt spielen, die gräbt sich in die frischgewaschenen decken ein und ist nicht zu sprechen - too much hot.

dat julchen will nicht spielen sondern futtern, wechselt also die marmorplatte und gibt katzehand (sie ist linkspfoterin): bitte, ich will so ein katzestangerl haben:

das bekommt sie auch, und gibt dann für jeden bissen einzeln katzehand - und sie verwendet die krallen nicht wirklich, sie kann das.
dann verfallen alle wieder in die hitzebedingte lethargie. obwohl - seit gestern hat es ja nur mehr um die dreissig oder so grad, immerhin 5 grad weniger als die tage zuvor. man soll ja nicht undankbar sein.
aber sie tragen es mit fassung. die hunt verbringt einen grossteil des tages unter frauchens bett, später dann begibt sie sich in ihr haus.
der katz verpennt die hitze sicherheitshalber in der bibliothek, und dreht sich von einer seite auf die andere.

dat julchen liegt auf kühlem marmor, dort wo vielleicht ein wenig luftbewegung ist.

das letzte habibi-baby ist übrigens eine junge dame - kokettiert schon. aber im nest ist es viel zu heiss, also lieber auf ein dickes spriessel unter das salatblatt, da ist man ja auch geschützt:

später in der nacht möchte der katz dann gerne mit der hunt spielen, die gräbt sich in die frischgewaschenen decken ein und ist nicht zu sprechen - too much hot.

dat julchen will nicht spielen sondern futtern, wechselt also die marmorplatte und gibt katzehand (sie ist linkspfoterin): bitte, ich will so ein katzestangerl haben:

das bekommt sie auch, und gibt dann für jeden bissen einzeln katzehand - und sie verwendet die krallen nicht wirklich, sie kann das.
dann verfallen alle wieder in die hitzebedingte lethargie. obwohl - seit gestern hat es ja nur mehr um die dreissig oder so grad, immerhin 5 grad weniger als die tage zuvor. man soll ja nicht undankbar sein.
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Montag, 24. Juli 2006
rassismus und neger
kelef, 02:17h
lila und vered fragen sich, wie so viele andere, woher dieser haltlose, nicht nachvollziehbare hass auf israel kommt. ich habe diesen hass auch kennengelernt, bin fassungslos dagestanden wenn ich manche äusserungen hörte, oft auch von menschen, die noch nicht die geringste ahnung hatten, sondern nur allgemeinplätze nachplapperten aus dummer geschwätzigkeit.
natürlich hat dieser hass nichts mit den israelis an sich zu tun, und auch nicht wirklich etwas mit der existenz des staates israel, oder mit dem glauben der jeweiligen hassenden. und auch nichts mit weltwirtschaft oder sonstwas.
aber mir fällt dazu der spruch ein "alles was ich hasse ist rassismus und neger", und das ist, glaube ich, eine sehr einfache formel für das, was da passiert. jeder hat seinen lieblingsfeind, sein rotes tuch, der islam hat sich derzeit eben israel ausgesucht. praktisch dabei sind natürlich die nähe zu verschiedenen islamischen staaten, die gemeinsamen heiligtümer, dass die juden ja lange genug die buhmänner waren, sowie ein paar andere dinge mehr.
zum thema buhmänner natürlich können geschichtsbücher - manche zumindest - aufklärung schaffen, weniger im deutschsprachigen raum (da wurde sowas ja verbrannt, sicherheitshalber), aber es gibt ein paar von den überlebenden schriften, einige auch in meinem bücherregal, und mir wird immer ganz bange wenn ich da hineinschaue.
kinder wachsen auf mit dem unbändigen hass auf israel, den sie von ihren eltern und geschwistern und allen anderen verwandten lernen. und dieser hass wird so tief eingeprägt in die kleinen seelen, dass für nichts anderes mehr raum bleibt.
andererseits: wie kann man von einem fünfjährigen, der noch nicht einmal lesen und schreiben kann, erwarten dass er sich "woanders" informiert? wie soll ein kind unterscheiden können? und nicht nur die verwandtschaft, auch die lehrer in der koranschule, die presse, die nachbarn, alle sind einer meinung.
was würde geschehen, wenn einer aus der reihe ausbräche? ächtung im besten fall, prügel sicher, gefängnis wahrscheinlich, tod womöglich? mit dieser gewissheit sich hinzustellen und "nein" zu sagen ist sehr, sehr viel verlangt. das funktioniert nur, wenn ganz viele überall gleichzeitig aufstehen und nein sagen.
eigentlich sollten wir in europa ja gelernt haben, wohin derlei fokusierungen führen, aber haben wir das gelernt? wie viele menschen leugnen noch immer, was passiert ist? andererseits, wenn diese menschen jetzt plötzlich zugeben was sie bisher geleugnet haben, wie sollen sie das tun? sich hinstellen und sagen: ich habe mich geirrt, selber angelogen, nicht nachgedacht, einfach weggeschaut, nicht geglaubt oder schon geglaubt, nicht wahrhaben wollen, mit der masse mitgegrölt, bin mit den anderen mitgelaufen, wollte meine ziele erreichen, ...?
wie viele menschen waren in ostdeutschland denn, bitte schön, linientreu, weil man sie erpresst hat: ohne linientreue keine ordentliche wohnung, kein studium, kein auto, keine beförderung, keine anständige pflegestelle für die omma.
wie viele treten denn heute noch einer partei bei "damit sie was erreichen können"? und wie viele sind katholisch "weil sich das so gehört, und man sonst nichts gilt im dorf"?
wenn man einmal gelernt hat sich hinzustellen und zu sagen "ich weiss, dass ich strafe verdient habe, und bitte um eine gehörige solche", dann ist vieles einfacher im leben. aber es ist unendlich schwer das zu lernen, und noch schwerer es zu leben. und noch viel schwerer ist es, wenn man erpresst werden kann, gleichgültig womit.
viele der fanatiker haben nichts - oder nur sehr wenig - zu verlieren, um so leichter ist es, sie auch im wahrsten sinne des wortes in den krieg zu schicken. und die, die sie schicken, die haben ja gute vorbilder: http://de.wikipedia.org/wiki/Assassinen. ein wenig hat sich verändert seither in den lebensweise, den staatsgrenzen, den mitteln zum zweck, aber der grundgedanke hat sich nicht verändert. immer noch wird jedem, der im kampf für oder um den glauben stirbt, das ewige heil versprochen.
wir alle haben noch einen langen, langen weg vor uns.
natürlich hat dieser hass nichts mit den israelis an sich zu tun, und auch nicht wirklich etwas mit der existenz des staates israel, oder mit dem glauben der jeweiligen hassenden. und auch nichts mit weltwirtschaft oder sonstwas.
aber mir fällt dazu der spruch ein "alles was ich hasse ist rassismus und neger", und das ist, glaube ich, eine sehr einfache formel für das, was da passiert. jeder hat seinen lieblingsfeind, sein rotes tuch, der islam hat sich derzeit eben israel ausgesucht. praktisch dabei sind natürlich die nähe zu verschiedenen islamischen staaten, die gemeinsamen heiligtümer, dass die juden ja lange genug die buhmänner waren, sowie ein paar andere dinge mehr.
zum thema buhmänner natürlich können geschichtsbücher - manche zumindest - aufklärung schaffen, weniger im deutschsprachigen raum (da wurde sowas ja verbrannt, sicherheitshalber), aber es gibt ein paar von den überlebenden schriften, einige auch in meinem bücherregal, und mir wird immer ganz bange wenn ich da hineinschaue.
kinder wachsen auf mit dem unbändigen hass auf israel, den sie von ihren eltern und geschwistern und allen anderen verwandten lernen. und dieser hass wird so tief eingeprägt in die kleinen seelen, dass für nichts anderes mehr raum bleibt.
andererseits: wie kann man von einem fünfjährigen, der noch nicht einmal lesen und schreiben kann, erwarten dass er sich "woanders" informiert? wie soll ein kind unterscheiden können? und nicht nur die verwandtschaft, auch die lehrer in der koranschule, die presse, die nachbarn, alle sind einer meinung.
was würde geschehen, wenn einer aus der reihe ausbräche? ächtung im besten fall, prügel sicher, gefängnis wahrscheinlich, tod womöglich? mit dieser gewissheit sich hinzustellen und "nein" zu sagen ist sehr, sehr viel verlangt. das funktioniert nur, wenn ganz viele überall gleichzeitig aufstehen und nein sagen.
eigentlich sollten wir in europa ja gelernt haben, wohin derlei fokusierungen führen, aber haben wir das gelernt? wie viele menschen leugnen noch immer, was passiert ist? andererseits, wenn diese menschen jetzt plötzlich zugeben was sie bisher geleugnet haben, wie sollen sie das tun? sich hinstellen und sagen: ich habe mich geirrt, selber angelogen, nicht nachgedacht, einfach weggeschaut, nicht geglaubt oder schon geglaubt, nicht wahrhaben wollen, mit der masse mitgegrölt, bin mit den anderen mitgelaufen, wollte meine ziele erreichen, ...?
wie viele menschen waren in ostdeutschland denn, bitte schön, linientreu, weil man sie erpresst hat: ohne linientreue keine ordentliche wohnung, kein studium, kein auto, keine beförderung, keine anständige pflegestelle für die omma.
wie viele treten denn heute noch einer partei bei "damit sie was erreichen können"? und wie viele sind katholisch "weil sich das so gehört, und man sonst nichts gilt im dorf"?
wenn man einmal gelernt hat sich hinzustellen und zu sagen "ich weiss, dass ich strafe verdient habe, und bitte um eine gehörige solche", dann ist vieles einfacher im leben. aber es ist unendlich schwer das zu lernen, und noch schwerer es zu leben. und noch viel schwerer ist es, wenn man erpresst werden kann, gleichgültig womit.
viele der fanatiker haben nichts - oder nur sehr wenig - zu verlieren, um so leichter ist es, sie auch im wahrsten sinne des wortes in den krieg zu schicken. und die, die sie schicken, die haben ja gute vorbilder: http://de.wikipedia.org/wiki/Assassinen. ein wenig hat sich verändert seither in den lebensweise, den staatsgrenzen, den mitteln zum zweck, aber der grundgedanke hat sich nicht verändert. immer noch wird jedem, der im kampf für oder um den glauben stirbt, das ewige heil versprochen.
wir alle haben noch einen langen, langen weg vor uns.
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Donnerstag, 20. Juli 2006
in the heat of the öffis, die fortsetzung
kelef, 01:56h
frau kelef war ja dienstags beim arzt der kontrolle wegen halsschlagaderdurchflusses (alles prächtig), die beschwerden und das gefühl wie nach einem heftigen seitlichen gurgelschlag, der geschwollene hals etc, tja, daran solle sie sich schon mal gewöhnen.
dann auch gleich zum augenarzt, augendruck in ordnung, blutdruck weniger, ob nicht vielleicht ein baldiger besuch beim praktischen arzt, jetzt gleich zum beispiel?
frau kelef schaut auf's thermometer, ruft ein taxi - mit klimaanlage - und begibt sich zum herrn doktor. kühl und ausgeruht (is ja alles relatives subjektives empfinden) betritt sie die ordination, wartet ein wenig, kommt zum herr doktor, meint der "um gottes willen, wie schauen sie denn aus?" misst blutdruck, schaut, noch einmal "na bravo, des is a schweinerei. was ham's denn g'macht?" na ja, 200 / 90, gewohnt ist er maximal 150 / 80, wenn frau kelef wieder einmal fast rennen muss weil sie kurz vor der sperrstunde noch was von ihm braucht. im allgemeinen ist frau kelefs blutdruck nämlich einer, der eher nach unten abpascht auf ebenfalls nicht sehr verträgliche z.b. 110 / 60, aber das ist ja weniger bedrohlich, zwei doppelte mokka, passt wieder.
also zu den verschiedenen pulverln noch einen blutdrucksenker, mit ein paar weiteren nebenwirkungen (der rest hat ja keine, hahaha), und hitze und aufregung meiden, und schnelle bewegungen etc. bis zur stabilisierung auch. also hausarrest für ein paar tage, kann man auch krankenstand sagen dazu. "und jetzt schauen sie, dass sie nach haus kommen, und nehmen's das zeug da, sie kennen sich eh aus. und jetzt raus, bevor sie mir tot umfallen da in der ordination, was machert denn das für einen eindruck. und fahrens mit keine öffis, die hitz halten's sicher net aus."
frau kelef hat jetzt schwindelattacken, heftige kopfschmerzen, ödeme in händen und füssen (nehmen wir halt noch ein tabletterl, ein halbes), aber der blutdruck ist lt. apotheke auf 160 / 90, allerdings muss man da durch die hitze hinstolpern, aber die hunt hatte sowieso einen druck auf der blase und hat frauchen gestützt.
nach einer kleinen ruhepause dann abends noch ein wenig internetz, und was lesen frau kelefs vom star getrübte augen unter:
http://wien.orf.at/stories/123664/
zur sicherheit hier noch einmal der ganze text:
Klimazüge vielleicht erst ab Jänner
Bis zu sechs Monate könnte es nach dem Einspruch des Verkehrsarbeitsinspektorats dauern, bis die neuen klimatisierten U-Bahn-Züge der Wiener Linien auch tatsächlich eingesetzt werden können.
Seit zwei Jahren wird genehmigt
Unglücklich gab man sich am Mittwoch bei den Wiener Linien über die unvorhergesehene Verzögerung. Wenige Tage vor Ablauf der Frist hatte das im Verkehrsministerium angesiedelte Verkehrsarbeitsinspektorat überraschend die Betriebsgenehmigung für die neuen U-Bahn-Züge beeinsprucht.
Weitere Unterlagen zum Beispiel Wegzeitdiagramme für den Evakuierungsfall oder Daten zu Vibrationen in der Fahrerkabine wurden angefordert.
Prototyp bereits seit 2001 auf Schiene
Gerhard Schillinger von den Wiener Linien betonte, dass bei einer Übung zur Evakuierung alles tadellos funktioniert habe. Eigentlich hätten die neuen U-Bahnzüge ab Mittwoch eingesetzt werden sollen.
Die Forderungen aus dem Ministerium seien umso unverständlicher, da seit 2001 ein Prototyp des V-Wagens im Wiener-Linien-Netz unterwegs ist. Dieser sei nahezu identisch mit den anderen neuen Garnituren und verfüge über alle notwendigen Genehmigungen.
Verfahren könnte Monate dauern
Mit der neuerlichen Verzögerung dauert das Genehmigungsverfahren für die längst fertig gestellten Züge bereits zwei Jahre.
Wenn das Ministerium nun den Vorgaben seines Arbeitsinspektoriats zustimme, müsse das Verfahren in die zweite Instanz gehen. Es könne Wochen, maximal aber auch sechs Monate dauern, bis die neuen Züge eingesetzt werden können, so Schillinger.
ÖVP für Zuwarten
Die Wiener ÖVP sprach sich dafür aus, mit der Inbetriebnahme der neuen U-Bahn-Züge noch zu warten. Deren Einsatz ohne Brandschutz- und Katastrophenpläne könne im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein.
aus ffrüheren meldungen zu diesem thema:
wien.ORF.at; 4.7.06 Alle Genehmigungen erteilt
Anfang Juli schien sich die Hoffnung vieler Fahrgäste auf klimatisierte U-Bahnzüge in Wien noch demnächst zu erfüllen.
wien.ORF.at; 4.7.06 Klimatisierte Busse bald unterwegs
Die Wiener Linien bekommen neue Autobusse: Die Niederflurbusse verfügen über 33 Sitz- und 51 Stehplätze und sind vollklimatisiert.
wien.ORF.at; 18.7.06 Anstieg bei U-Bahn-Störungen
Was eingefleischte "Öffi"-Fahrer schon längst zu wissen glaubten, wurde nun auch von den Wiener Linien bestätigt. Die technischen Probleme bei der U-Bahn häufen sich. Zuletzt sei eine massive Steigerung verzeichnet worden.
in london mass man heute in den u-bahnen liebliche 47°C, in den bussen hervorragende 52°C, stand auch noch irgendwo.
frau kelef freut sich, ganz ungemein, und mutiert jetzt zum grottenolm, in der nacht ist es kühler. und grottenolme schickt man tagsüber bei solchen temperaturen nicht hackeln. so.
dann auch gleich zum augenarzt, augendruck in ordnung, blutdruck weniger, ob nicht vielleicht ein baldiger besuch beim praktischen arzt, jetzt gleich zum beispiel?
frau kelef schaut auf's thermometer, ruft ein taxi - mit klimaanlage - und begibt sich zum herrn doktor. kühl und ausgeruht (is ja alles relatives subjektives empfinden) betritt sie die ordination, wartet ein wenig, kommt zum herr doktor, meint der "um gottes willen, wie schauen sie denn aus?" misst blutdruck, schaut, noch einmal "na bravo, des is a schweinerei. was ham's denn g'macht?" na ja, 200 / 90, gewohnt ist er maximal 150 / 80, wenn frau kelef wieder einmal fast rennen muss weil sie kurz vor der sperrstunde noch was von ihm braucht. im allgemeinen ist frau kelefs blutdruck nämlich einer, der eher nach unten abpascht auf ebenfalls nicht sehr verträgliche z.b. 110 / 60, aber das ist ja weniger bedrohlich, zwei doppelte mokka, passt wieder.
also zu den verschiedenen pulverln noch einen blutdrucksenker, mit ein paar weiteren nebenwirkungen (der rest hat ja keine, hahaha), und hitze und aufregung meiden, und schnelle bewegungen etc. bis zur stabilisierung auch. also hausarrest für ein paar tage, kann man auch krankenstand sagen dazu. "und jetzt schauen sie, dass sie nach haus kommen, und nehmen's das zeug da, sie kennen sich eh aus. und jetzt raus, bevor sie mir tot umfallen da in der ordination, was machert denn das für einen eindruck. und fahrens mit keine öffis, die hitz halten's sicher net aus."
frau kelef hat jetzt schwindelattacken, heftige kopfschmerzen, ödeme in händen und füssen (nehmen wir halt noch ein tabletterl, ein halbes), aber der blutdruck ist lt. apotheke auf 160 / 90, allerdings muss man da durch die hitze hinstolpern, aber die hunt hatte sowieso einen druck auf der blase und hat frauchen gestützt.
nach einer kleinen ruhepause dann abends noch ein wenig internetz, und was lesen frau kelefs vom star getrübte augen unter:
http://wien.orf.at/stories/123664/
zur sicherheit hier noch einmal der ganze text:
Klimazüge vielleicht erst ab Jänner
Bis zu sechs Monate könnte es nach dem Einspruch des Verkehrsarbeitsinspektorats dauern, bis die neuen klimatisierten U-Bahn-Züge der Wiener Linien auch tatsächlich eingesetzt werden können.
Seit zwei Jahren wird genehmigt
Unglücklich gab man sich am Mittwoch bei den Wiener Linien über die unvorhergesehene Verzögerung. Wenige Tage vor Ablauf der Frist hatte das im Verkehrsministerium angesiedelte Verkehrsarbeitsinspektorat überraschend die Betriebsgenehmigung für die neuen U-Bahn-Züge beeinsprucht.
Weitere Unterlagen zum Beispiel Wegzeitdiagramme für den Evakuierungsfall oder Daten zu Vibrationen in der Fahrerkabine wurden angefordert.
Prototyp bereits seit 2001 auf Schiene
Gerhard Schillinger von den Wiener Linien betonte, dass bei einer Übung zur Evakuierung alles tadellos funktioniert habe. Eigentlich hätten die neuen U-Bahnzüge ab Mittwoch eingesetzt werden sollen.
Die Forderungen aus dem Ministerium seien umso unverständlicher, da seit 2001 ein Prototyp des V-Wagens im Wiener-Linien-Netz unterwegs ist. Dieser sei nahezu identisch mit den anderen neuen Garnituren und verfüge über alle notwendigen Genehmigungen.
Verfahren könnte Monate dauern
Mit der neuerlichen Verzögerung dauert das Genehmigungsverfahren für die längst fertig gestellten Züge bereits zwei Jahre.
Wenn das Ministerium nun den Vorgaben seines Arbeitsinspektoriats zustimme, müsse das Verfahren in die zweite Instanz gehen. Es könne Wochen, maximal aber auch sechs Monate dauern, bis die neuen Züge eingesetzt werden können, so Schillinger.
ÖVP für Zuwarten
Die Wiener ÖVP sprach sich dafür aus, mit der Inbetriebnahme der neuen U-Bahn-Züge noch zu warten. Deren Einsatz ohne Brandschutz- und Katastrophenpläne könne im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein.
aus ffrüheren meldungen zu diesem thema:
wien.ORF.at; 4.7.06 Alle Genehmigungen erteilt
Anfang Juli schien sich die Hoffnung vieler Fahrgäste auf klimatisierte U-Bahnzüge in Wien noch demnächst zu erfüllen.
wien.ORF.at; 4.7.06 Klimatisierte Busse bald unterwegs
Die Wiener Linien bekommen neue Autobusse: Die Niederflurbusse verfügen über 33 Sitz- und 51 Stehplätze und sind vollklimatisiert.
wien.ORF.at; 18.7.06 Anstieg bei U-Bahn-Störungen
Was eingefleischte "Öffi"-Fahrer schon längst zu wissen glaubten, wurde nun auch von den Wiener Linien bestätigt. Die technischen Probleme bei der U-Bahn häufen sich. Zuletzt sei eine massive Steigerung verzeichnet worden.
in london mass man heute in den u-bahnen liebliche 47°C, in den bussen hervorragende 52°C, stand auch noch irgendwo.
frau kelef freut sich, ganz ungemein, und mutiert jetzt zum grottenolm, in der nacht ist es kühler. und grottenolme schickt man tagsüber bei solchen temperaturen nicht hackeln. so.
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