Freitag, 4. November 2005
und ausserdem
müssen die kolleginnen und kollegen aus der fabrick hier einmal ordentlich gelobt werden:

sie haben mir den schönsten blumenstrauss geschickt, der im monat oktober auf der station landete. farblich und sortenmässig meinen geschmack genau getroffen, passt in die wohnung, kann man trocknen und hat somit länger was davon, und entspricht überhaupt allen von frau kelef üblicherweise gestellten anforderungen an einen blumenstrauss. und nix giftiges für die katzen dabei.

dat julchen sagt das auch.



meine lieben: vielen dank also auch noch einmal (ein paar ausgewählte dürfen hier ja mitlesen).

gleichzeiitg möchte ich mich auch noch bei allen denen bedanken, die mir KEINE weiteren blumen geschickt haben, die mich NICHT besucht haben, und die mich NICHT angerufen haben (handy war sowieso daheim). sogar frau tante kitsch hat einmal getan was ihr gesagt wurde und war nur einmal bei mir, gott segne sie. dafür verlustiert und hegt und pflegt (und verwöhnt, wie ich sie kenne) sie die hunt und kümmert sich um einen teil meiner haushaltslogistik. sehr ordentliches verhalten von euch allen. wenn ich was brauch, schrei ich sowieso, laut, anhaltend und durchdringend, das ist dann nicht zu überhören.

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Donnerstag, 3. November 2005
und ganz vielen dank für das daumenhalten,
es hat genützt und geholfen und getröstet, meine lieben.

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hurra. ich lebe noch ...
zurück im leben - na so halbwegs jedenfalls - und jede menge anekdötchen aus dem kh mitgebracht.

und das schönste an den ebendiesen: die eine (von frau tante kitsch erwähnte, sehr betuliche) ärztin meinte so beim "plaudern" und der aufklärung über die möglichen (und frau kelef durchaus in voller konsequenz präsenten) risken der bevorstehenden operation und bereits überlebte medizinische aktionen "sie haben doch so eine eloquente art zu erzählen, schreiben sie die geschichten doch auf! das wäre doch fast schon ein buch."

sagt frau kelef: "oh, darf ich? ich schreib das aber dann lieber gleich ins internet, da haben mehr leute was davon."

sagt sie "das ist ja eine gute idee."

na denne ...

wir beginnnen also mitten in der mitte des geschehens. zur operation gehört auch narkose, welcher art auch immer, und dazu bei risikopaienten auch eine besonders gute narkosevorbereitung, incl. mehrerer gespräche mit dem anästhesisten.

und was tut gott? es kommt eine medizintante, in weiss/grün, mit blitzblauen augen, mit einem blonden haarbüschel, frech wie oskar, und wenn ich nicht gewusst hätte, dass das, was nicht sein kann, auch nicht ist, hätte ich gedacht, frau dante dokta pepa stünde neben mir und sorgte sich um mich. das war einer der momente, in denen ich mich wirklich geborgen gefühlt habe, und gut versorgt und betreut. und so war das denn dann auch, ganz offensichtlich, denn dieser teil der veranstaltung verlief ganz hervorragend.

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Freitag, 28. Oktober 2005
von der qual krank zu sein
also krank sein ansich ist ja schon entsetzlich.
wenn man dazu ins krankenhaus muss, noch einmal umso mehr.
wenn man allerdings nach lainz muss, ist es fast schon tödlich.
(lainz, das ist jenes krankenhaus in wien, wo ein paar schwestern immer wieder lästige patienten schneller als von natur aus vorgesehen loswerden wollten ...). ebenda liegt frau kelef.

Schon der Beginn war atemraubend:
Frau kelef lief dort also am dienstag ein, woraufhin ihr mitgeteilt wurde, heute würde es nichts mit dem operieren, vielleicht morgen, aber eher am donnerstag. sie sei für diesen tag auf jeden fall mal in reserve aufgestellt.

als sie dann meinte, na dann geh ich wieder, bekam sie als antwort, nein, nein sie solle hierbleiben, alle untersuchungen die sie in den wochen davor gemacht habe, würden jetzt noch einmal gemacht. frau kelef kochte. innerlich.

die operation selbst ist offenbar gut verlaufen, aber das personal ist grenzwertig. die ärztin hat mir nicht nur gleich ein psychogramm von frau kelef ungefragt aufs aug gedrückt, nein, sie war auch so betulich, dass mir fast schlecht wurde. das gegenteil von gut ist bekanntlich gut gemeint. frau kelef hat sich deshalb freiwillig eine vollnarkose verpassen lassen, damit sie ja nix mitbekommt und sich nicht aufregt. kann ich durchaus verstehen.

und als wenn es nicht schon so genug wäre (dort werden tabletten vertauscht, falsche medikamente verabreicht, patienten nicht gerade mündig behandelt - sagt frau kelef), stehen dann noch so nekische plastiktüten in den zimmer rum:


darin ist frau kelefs bekleidung samt handtasche usw. gesammelt. schaut aus, als würde sie gleich zur prosektur abgeführt, ist aber ganz normaler umgang mit dem hab und gut der patienten.

ich finde das alles ziemlich entsetzlich. möge mich einst der herzschlag beim verlassen meines hauses treffen und mich kurz und schmerzlos abtreten lassen. danke.

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Update frau kelef
Frau Kelef wurde gestern operiert, ist alles gut gegangen, heute werd ich sie besuchen. stay tuned für updates :)

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