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Donnerstag, 7. Juli 2005
wie ein staubsauger
kelef, 02:16h
zieh ich manchmal das unglück an, wie ein staubsauger.
sowieso sind meine gelenke beschädigt, und zwar jedes einzelne.
geh resp. hatsch ich vorige woche frühmorgens richtung u-bahn, weich einer baustelle aus, knallt mir eine hochblondierte ca. 40jährige berufsjugendliche im jungmädchenkostüm einer 15jährigen ohne die passende figur mit einem kinderscooter gegen den rechten knöchel, dass dieser auf der stelle nicht nur mörderisch weh tat (zum unterschied von normalerweise nur dezent). nein, das knöchelchen legte sofort auch ein wenig volmen zu und kolorierte sich gar passend zu, z.b., einem lavendelfeld. der trampel sah mich strafend an, meinte: "können sie nicht aufpassen" und trat davon.
frau kelef wankt in richtung büro und flucht gleichmässig, zwischendurch verwünschungen ausstossend und nach platinblonden voodoo-puppen auf kinderscootern winselnd.
donnerstags und freitags entsprechend angefressen, samstags dann schonprogramm, sonntags bei brudern eingeladen und weiter geschont, ausgezeichnet bekocht worden, bissele was getrunken, nett nach hause gebracht worden. oh, und geburtstage nachgefeiert von verschiedenen familienmitgliedern haben wir auch.
das geschenk, das bruderherz sich für mich ausgedacht hat, lässt mich allerdings über den eindruck, den meine mitmenschen von mir haben, nachdenken:

sehr aufmerksam aber, dass die weine einzeln vorgekostet wurden und es immer drei flaschen von einer sorte gibt. o-ton bruderherz: nichts ärgerlicher, als wenn man so nett am süffeln eines guten weines ist, und dann ist so eine 7/10-flasche leer. da hat er recht.
auch eine zusammenstellung klassischer musik und eine flasche metaxa waren sehr gut gewählt.
sollte man also der meinung sein, dass frau kelef erfreut, gestärkt und erholt am montag im büro erscheint.
weit gefehlt. frau kelef kommt mit der hunt von entleerung zurück, hunt geht voraus wie immer, und frau kelef fällt die stiege hinauf (hinunter kann ja jeder). schlägt sich dabei den rechten knöchel an, verreisst sich das kreuz (wieder einmal), knallt mit dem rechten knie auf eine stiegenkante und mit dem rechten ellbogen an das stiegengeländer, natürlich genau mit der stelle, an der sich der seinerzeit so hartnäckig renitente schleimbeutel befindet. und mit der linken hand so herrlich geschickt mit den fingern auf die stiege, dass der zeige- und der mittelfinger in verformung und verfärbung ausgezeichnet zum knöchel passen.
glück im unglück: wegen der kaputten bandscheiben in der halswirbelsäule spür ich den linken zeigefinger nur selten und wenn, dann nur irgendwie "entfernt", ich kann also nicht sagen, wie weh er mir tut. und ich brauch ihn wenig zum tippen. wie die tante jolesch schon sagte: gott soll abhüten vor allem, was noch ein glück ist.
montag zu hause verbracht, statt wein schmerzmittel.
dienstag im nebel.
mittwoch mittag das vergnügen, spareribs mit den fingern essen zu müssen (ich hasse das, aber mit der gabel hab ich ein problem). und nachmittags beim "insider-treffen" war es ein wenig warm im raum, und nach zwei stunden hatte ich eine pfote die aussah, als hätte ein fuss daraus werden sollen. dafür schaut der fuss aus ....
sollte jemand einen strick haben, bitte vorbreibringen, ich wrde mich gerne erschiessen.
sowieso sind meine gelenke beschädigt, und zwar jedes einzelne.
geh resp. hatsch ich vorige woche frühmorgens richtung u-bahn, weich einer baustelle aus, knallt mir eine hochblondierte ca. 40jährige berufsjugendliche im jungmädchenkostüm einer 15jährigen ohne die passende figur mit einem kinderscooter gegen den rechten knöchel, dass dieser auf der stelle nicht nur mörderisch weh tat (zum unterschied von normalerweise nur dezent). nein, das knöchelchen legte sofort auch ein wenig volmen zu und kolorierte sich gar passend zu, z.b., einem lavendelfeld. der trampel sah mich strafend an, meinte: "können sie nicht aufpassen" und trat davon.
frau kelef wankt in richtung büro und flucht gleichmässig, zwischendurch verwünschungen ausstossend und nach platinblonden voodoo-puppen auf kinderscootern winselnd.
donnerstags und freitags entsprechend angefressen, samstags dann schonprogramm, sonntags bei brudern eingeladen und weiter geschont, ausgezeichnet bekocht worden, bissele was getrunken, nett nach hause gebracht worden. oh, und geburtstage nachgefeiert von verschiedenen familienmitgliedern haben wir auch.
das geschenk, das bruderherz sich für mich ausgedacht hat, lässt mich allerdings über den eindruck, den meine mitmenschen von mir haben, nachdenken:

sehr aufmerksam aber, dass die weine einzeln vorgekostet wurden und es immer drei flaschen von einer sorte gibt. o-ton bruderherz: nichts ärgerlicher, als wenn man so nett am süffeln eines guten weines ist, und dann ist so eine 7/10-flasche leer. da hat er recht.
auch eine zusammenstellung klassischer musik und eine flasche metaxa waren sehr gut gewählt.
sollte man also der meinung sein, dass frau kelef erfreut, gestärkt und erholt am montag im büro erscheint.
weit gefehlt. frau kelef kommt mit der hunt von entleerung zurück, hunt geht voraus wie immer, und frau kelef fällt die stiege hinauf (hinunter kann ja jeder). schlägt sich dabei den rechten knöchel an, verreisst sich das kreuz (wieder einmal), knallt mit dem rechten knie auf eine stiegenkante und mit dem rechten ellbogen an das stiegengeländer, natürlich genau mit der stelle, an der sich der seinerzeit so hartnäckig renitente schleimbeutel befindet. und mit der linken hand so herrlich geschickt mit den fingern auf die stiege, dass der zeige- und der mittelfinger in verformung und verfärbung ausgezeichnet zum knöchel passen.
glück im unglück: wegen der kaputten bandscheiben in der halswirbelsäule spür ich den linken zeigefinger nur selten und wenn, dann nur irgendwie "entfernt", ich kann also nicht sagen, wie weh er mir tut. und ich brauch ihn wenig zum tippen. wie die tante jolesch schon sagte: gott soll abhüten vor allem, was noch ein glück ist.
montag zu hause verbracht, statt wein schmerzmittel.
dienstag im nebel.
mittwoch mittag das vergnügen, spareribs mit den fingern essen zu müssen (ich hasse das, aber mit der gabel hab ich ein problem). und nachmittags beim "insider-treffen" war es ein wenig warm im raum, und nach zwei stunden hatte ich eine pfote die aussah, als hätte ein fuss daraus werden sollen. dafür schaut der fuss aus ....
sollte jemand einen strick haben, bitte vorbreibringen, ich wrde mich gerne erschiessen.
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Montag, 4. Juli 2005
der schuster-flurl
kelef, 21:09h
war eines der originale, die ich in meiner kindheit kennenlernen durfte, in
rohr im gebirge.

im heurigen urlaub besuchten die hunt, der katz und ich das in diesem orte neu eröffnete kaffeehaus - sehr nett geworden übrigens, und sehr gemütlich. eine der besonderheiten des lokals ist die freundin des besitzers, die doch tatsächlich mitten in der pampas hinter den sieben bergen bei den sieben zwergen shiatsu-massagen macht. und nicht bloss so, sie hat das wirklich gelernt, und sich ausserdem auch noch meiner alten knochen erbarmt um halb zehn am abend, als ich mich gar nicht mehr bewegen konnte.
die andere besonderheit ist, dass ebendiese liebe andrea mir nicht nur die gelenke zurechtrücken konnte, sondern das lokal auch mit sehr schön aufgearbeiteten bildern aus alten zeiten dekorierte. eines davon zeigt den schuster-flurl, und das bild hat sie mir dann, wie versprochen, geschickt. an dieser stelle also: vielen dank noch einmal!
der schuster-flurl hiess eigentlich florian p. und war, wie sein name schon sagt, von beruf eigentlich schuster.
im 2. weltkrieg als nicht mehr ganz junger mann war er in frankreich stationiert, und verliebte sich dort unsterblich in eine frau, von der er auch jahrzehnte später immer noch sprach. keine war so schön, so klug, so überhaupt besser als alle anderen wie sie. und sie hatte einen - wenn man den unterstreichenden bewegungen seiner hände glauben durfte - riesigen vorbau und einen ebensolchen hintern. und kochen konnte die! von beruf war sie, nun ja, eigentlich n*tte. aber eine nette. und wo die liebe hinfällt ...
als der flurl zurückkam aus dem krieg, war das mit dem schuhhandwerk nicht mehr so ausschliesslich zum leben geeignet in dem kleinen ort, und so verdingte er sich sommers als holzfäller und kriegte irgendwie den spitznamen "mecki". im winter war er schuhmacher. mein opa, der im ersten weltkrieg sieben jahre in russischer gefangenschaft in sibirien verbringen durfte, bekam von ihm die besten und schönsten filzstiefel, die ich je gesehen habe. handgemacht, aus weichem und doch formstabilen filz, wasserfest, mit genähten ledersohlen und -kappen, und gut beschlagen, damit man auch die widrigsten wege damit stapfen konnte.
mein vater ging oft zu ihm tratschen, der flurl wusste eine menge, hatte eine menge gelesen und gesehen, konnte wegen seiner grossen liebe sehr gut französisch, hatte auch englisch gelernt, kurzum, er war alles andere als der "pleampl", als der er sich oft gab. auch politisieren tat er gern.
sein leben war einfach, aber nicht einfach. er wohnte in einem kleinen steinhaus, ohne strom: "wann's finster ist, geht ma schlofn oder zum wirtn".
im sommer ging er montag früh "in schlog" (auf den holzschlag), und am freitag oder samstag kam er wieder herunter. mitgenommen wurden eine seite speck, mehl und salz, eine kleine eisenpfanne (alles zum sterzmachen), eine decke, das werkzeug. wasser und beeren und pflanzen, die man essen konnte, gab es unterwegs. geschlafen hat er unter ein paar tannen- oder fichtenästen, aus denen er sich so eine art hütte baute, immer dort, wo er gerade arbeitete, nie was festes.
aber wenn er zurückkam in den ort, dann tanzten die puppen. damals wurde noch wöchentlich ausbezahlt, und der mecki hat meist alles gleich unter die leut gebracht. eine freundin meiner grossmutter hatte ein kleines wirtshaus dort, und ich schwöre, ich hab nicht einmal gesehen wie der mecki eine eierspeis aus 24 eiern aufass, mit speck darunter, und einem ganzen brot dazu. und der notwendigen menge alkohol, versteht sich, wegen der erhöhung der überlebenschancen nach dem cholesterinschock.
ich kann mich gut daran erinnern, wie der flurl meine kleine hand in seine etwas weniger kleine nahm, ganz vorsichtig, und mit mir und meinem vater durch den wald ging. er sah so viel mehr davon als die meisten anderen, und er konnte so wunderbar spuren lesen und sie einem kleinen mädchen auch erklären. er war einer von denen, die mich die ehrfurcht vor dem leben lehrten, und den respekt gegenüber auch dem kleinsten lebewesen. wenige konnten eine ameisenburg so andächtig betrachten und auch zeigen, wie organisiert das leben dort abläuft. und wie diese völkchen für ihre gemeinschaft da sind, und wie sehr sie sich umeinander bemühen.
der flurl konnte aber auch geschichten erzählen, von seiner dulcinea, aus frankreich, von büchern die er gelesen hatte. er konnte, wenn es denn notwendig war, auch watschen austeilen von denen sich die be- und getroffenen längere zeit nicht erholten.
vor einigen jahren wurde beim kelleraufräumen auf einem hof, der schon ein paar jahrhunderte steht, ein kinderschuh gefunden. gemessene 12 cm lang, vielfach geflickt, leicht zerfallen, weiss keiner mehr ob mädchen- oder bubenschuh. solche dinge hat der mecki auch immer mit ehrfurcht behandelt: handwerksstücke, an denen man so genau sehen kann wie viel arbeit drinnen steckte, wie viele stunden, wie viele verschiedene arbeitsvorgänge, alles immer so, dass man es auch reparieren konnte, immer wieder.
manchmal sollte man über diese dinge nachdenken, und, vielleicht, sogar ein bissel was daraus lernen.
rohr im gebirge.

im heurigen urlaub besuchten die hunt, der katz und ich das in diesem orte neu eröffnete kaffeehaus - sehr nett geworden übrigens, und sehr gemütlich. eine der besonderheiten des lokals ist die freundin des besitzers, die doch tatsächlich mitten in der pampas hinter den sieben bergen bei den sieben zwergen shiatsu-massagen macht. und nicht bloss so, sie hat das wirklich gelernt, und sich ausserdem auch noch meiner alten knochen erbarmt um halb zehn am abend, als ich mich gar nicht mehr bewegen konnte.
die andere besonderheit ist, dass ebendiese liebe andrea mir nicht nur die gelenke zurechtrücken konnte, sondern das lokal auch mit sehr schön aufgearbeiteten bildern aus alten zeiten dekorierte. eines davon zeigt den schuster-flurl, und das bild hat sie mir dann, wie versprochen, geschickt. an dieser stelle also: vielen dank noch einmal!
der schuster-flurl hiess eigentlich florian p. und war, wie sein name schon sagt, von beruf eigentlich schuster.
im 2. weltkrieg als nicht mehr ganz junger mann war er in frankreich stationiert, und verliebte sich dort unsterblich in eine frau, von der er auch jahrzehnte später immer noch sprach. keine war so schön, so klug, so überhaupt besser als alle anderen wie sie. und sie hatte einen - wenn man den unterstreichenden bewegungen seiner hände glauben durfte - riesigen vorbau und einen ebensolchen hintern. und kochen konnte die! von beruf war sie, nun ja, eigentlich n*tte. aber eine nette. und wo die liebe hinfällt ...
als der flurl zurückkam aus dem krieg, war das mit dem schuhhandwerk nicht mehr so ausschliesslich zum leben geeignet in dem kleinen ort, und so verdingte er sich sommers als holzfäller und kriegte irgendwie den spitznamen "mecki". im winter war er schuhmacher. mein opa, der im ersten weltkrieg sieben jahre in russischer gefangenschaft in sibirien verbringen durfte, bekam von ihm die besten und schönsten filzstiefel, die ich je gesehen habe. handgemacht, aus weichem und doch formstabilen filz, wasserfest, mit genähten ledersohlen und -kappen, und gut beschlagen, damit man auch die widrigsten wege damit stapfen konnte.
mein vater ging oft zu ihm tratschen, der flurl wusste eine menge, hatte eine menge gelesen und gesehen, konnte wegen seiner grossen liebe sehr gut französisch, hatte auch englisch gelernt, kurzum, er war alles andere als der "pleampl", als der er sich oft gab. auch politisieren tat er gern.
sein leben war einfach, aber nicht einfach. er wohnte in einem kleinen steinhaus, ohne strom: "wann's finster ist, geht ma schlofn oder zum wirtn".
im sommer ging er montag früh "in schlog" (auf den holzschlag), und am freitag oder samstag kam er wieder herunter. mitgenommen wurden eine seite speck, mehl und salz, eine kleine eisenpfanne (alles zum sterzmachen), eine decke, das werkzeug. wasser und beeren und pflanzen, die man essen konnte, gab es unterwegs. geschlafen hat er unter ein paar tannen- oder fichtenästen, aus denen er sich so eine art hütte baute, immer dort, wo er gerade arbeitete, nie was festes.
aber wenn er zurückkam in den ort, dann tanzten die puppen. damals wurde noch wöchentlich ausbezahlt, und der mecki hat meist alles gleich unter die leut gebracht. eine freundin meiner grossmutter hatte ein kleines wirtshaus dort, und ich schwöre, ich hab nicht einmal gesehen wie der mecki eine eierspeis aus 24 eiern aufass, mit speck darunter, und einem ganzen brot dazu. und der notwendigen menge alkohol, versteht sich, wegen der erhöhung der überlebenschancen nach dem cholesterinschock.
ich kann mich gut daran erinnern, wie der flurl meine kleine hand in seine etwas weniger kleine nahm, ganz vorsichtig, und mit mir und meinem vater durch den wald ging. er sah so viel mehr davon als die meisten anderen, und er konnte so wunderbar spuren lesen und sie einem kleinen mädchen auch erklären. er war einer von denen, die mich die ehrfurcht vor dem leben lehrten, und den respekt gegenüber auch dem kleinsten lebewesen. wenige konnten eine ameisenburg so andächtig betrachten und auch zeigen, wie organisiert das leben dort abläuft. und wie diese völkchen für ihre gemeinschaft da sind, und wie sehr sie sich umeinander bemühen.
der flurl konnte aber auch geschichten erzählen, von seiner dulcinea, aus frankreich, von büchern die er gelesen hatte. er konnte, wenn es denn notwendig war, auch watschen austeilen von denen sich die be- und getroffenen längere zeit nicht erholten.
vor einigen jahren wurde beim kelleraufräumen auf einem hof, der schon ein paar jahrhunderte steht, ein kinderschuh gefunden. gemessene 12 cm lang, vielfach geflickt, leicht zerfallen, weiss keiner mehr ob mädchen- oder bubenschuh. solche dinge hat der mecki auch immer mit ehrfurcht behandelt: handwerksstücke, an denen man so genau sehen kann wie viel arbeit drinnen steckte, wie viele stunden, wie viele verschiedene arbeitsvorgänge, alles immer so, dass man es auch reparieren konnte, immer wieder.
manchmal sollte man über diese dinge nachdenken, und, vielleicht, sogar ein bissel was daraus lernen.
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Sonntag, 3. Juli 2005
samstag ist markttag
kelef, 02:20h
meint die hunt, und für meine liebe person ist das eine gute ausrede. ordentlicher spaziergang, bisserl einkaufen, bisserl herumsitzen und die leut anschauen.
pflanzen gibt es, zum beispiel, gleich aus dem lastauto:
das kochen kann man sich schenken, weil es nämlich beim hendlstand auf dem meidlinger markt um € 3.50 bis € 4.00 ganz feine sachen gibt: gebackene hühnerleber mit salat, geselchtes mit kraut und knödel, eine halbe ente mit salat, gebackenes schweinsschnitzel mit salat, und ähnliche grauslichkeiten. und ilvies lieblingsfleischhauer ist gleich nebenan, und der gewürzhändler - dependance vom naschmarkt - ebenfalls.
das ambiente ist gewöhnungsbedürftig aber unterhaltsam, wenn man rechtzeitig wieder geht. und nach ein paar jahren kennen einen die leut, und man kennt sie.
hier zum beispiel ein paar möchtegern-gentlemen, die meinethalben immer noch ein paar tische weiter entfernt sitzen könnten, obwohl meinungsforscher und psychiater da viel lernen könnten:
während frauchen isst, verdaut die hunt schon, und schaut auch nicht in die richtung der y-chromosomen-träger.
der waschi (oder wie auch immer man das schreibt, betonung auf der ersten silbe) hilft ein wenig im service. leert aschenbecher aus, bringt getränke und das essen (das man vorher zahlen muss, wegen der übersicht), wischt die tische ab und ist ein ganz lieber und freundlicher:
der indianer hat manchmal ein paar mucken, je nach alkoholpegel, mondphase, und sonst noch einigen dingen, die mir meist verborgen bleiben. hat sich versoffen, war ein "paraverer", ein möbelpacker mit bärenkräften, wenn man seinem ex-arbeitgeber glauben darf. und dem darf man glauben: fuhrwerksunternehmer in der vierten generation. der grossvater ist noch "mit die ross" gefahren, er selber hat ein paar sehr edle lkws mit allem pi-pa-po.

der indianer kann aber kein schlechter mensch nicht sein, denn ilvie grüsst ihn sehr freundlich, es sei denn, seine alk-fahne kommt vor ihm um die ecke.
er streichelt sie auch immer ganz lieb, und sie geniesst das sehr.
manchmal kommt auch ein anderer hund vorbei und schaut nach, was los ist.

da der meidlinger markt derzeit saniert - adaptiert - modernisiert wird, kurzum, man versucht die alten standeln zu modernisieren und einheitlichisieren und glaszuüberdachen und überhaupt alles zu zerstören, finden auch interviews statt, so "mit fidiokamera und mikrifon" (o-ton eines interviewten).
da sind die hunt und ich wieder gegangen. sie nahm noch einen schluck wasser mit auf den weg - eines ihrer rituale: am markt frisch zu pumpen, und im blumengeschäft das kein markt ist aus der wasserwanne.
die veröffentlichung der bilder der herren waschi und indianer erfolgt nicht nur mit deren freundlicher genehmigung, sondern sie fühlen sich geehrt, soll ich dazuschreiben, und sind ganz stolz dass sie im internetz sind.
pflanzen gibt es, zum beispiel, gleich aus dem lastauto:
das kochen kann man sich schenken, weil es nämlich beim hendlstand auf dem meidlinger markt um € 3.50 bis € 4.00 ganz feine sachen gibt: gebackene hühnerleber mit salat, geselchtes mit kraut und knödel, eine halbe ente mit salat, gebackenes schweinsschnitzel mit salat, und ähnliche grauslichkeiten. und ilvies lieblingsfleischhauer ist gleich nebenan, und der gewürzhändler - dependance vom naschmarkt - ebenfalls.
das ambiente ist gewöhnungsbedürftig aber unterhaltsam, wenn man rechtzeitig wieder geht. und nach ein paar jahren kennen einen die leut, und man kennt sie.
hier zum beispiel ein paar möchtegern-gentlemen, die meinethalben immer noch ein paar tische weiter entfernt sitzen könnten, obwohl meinungsforscher und psychiater da viel lernen könnten:
während frauchen isst, verdaut die hunt schon, und schaut auch nicht in die richtung der y-chromosomen-träger.
der waschi (oder wie auch immer man das schreibt, betonung auf der ersten silbe) hilft ein wenig im service. leert aschenbecher aus, bringt getränke und das essen (das man vorher zahlen muss, wegen der übersicht), wischt die tische ab und ist ein ganz lieber und freundlicher:
der indianer hat manchmal ein paar mucken, je nach alkoholpegel, mondphase, und sonst noch einigen dingen, die mir meist verborgen bleiben. hat sich versoffen, war ein "paraverer", ein möbelpacker mit bärenkräften, wenn man seinem ex-arbeitgeber glauben darf. und dem darf man glauben: fuhrwerksunternehmer in der vierten generation. der grossvater ist noch "mit die ross" gefahren, er selber hat ein paar sehr edle lkws mit allem pi-pa-po.

der indianer kann aber kein schlechter mensch nicht sein, denn ilvie grüsst ihn sehr freundlich, es sei denn, seine alk-fahne kommt vor ihm um die ecke.
er streichelt sie auch immer ganz lieb, und sie geniesst das sehr.
manchmal kommt auch ein anderer hund vorbei und schaut nach, was los ist.

da der meidlinger markt derzeit saniert - adaptiert - modernisiert wird, kurzum, man versucht die alten standeln zu modernisieren und einheitlichisieren und glaszuüberdachen und überhaupt alles zu zerstören, finden auch interviews statt, so "mit fidiokamera und mikrifon" (o-ton eines interviewten).
da sind die hunt und ich wieder gegangen. sie nahm noch einen schluck wasser mit auf den weg - eines ihrer rituale: am markt frisch zu pumpen, und im blumengeschäft das kein markt ist aus der wasserwanne.
die veröffentlichung der bilder der herren waschi und indianer erfolgt nicht nur mit deren freundlicher genehmigung, sondern sie fühlen sich geehrt, soll ich dazuschreiben, und sind ganz stolz dass sie im internetz sind.
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