... newer stories
Donnerstag, 10. Februar 2005
katz macht eins
kelef, 00:51h
auf schöner katz:
mit grossem interesse hat frau kelef übrigens festgestellt, dass es sich bei dymka dem katz mitnichten um einen stallkatz verschiedenster rassenzugehörigkeiten handelt, sondern um eine mutation der besonderen art: er ist nämlich ein absolut reiner EBM-kater (na gut, kater ist er gewesen).
manche leut haben nämlich gar exorbitante sorgen: für nicht-rassekatzen werden rassen gezüchtet, EBM z.b. heisst "european black magic" und ist die bezeichnung für rein schwarze katzen, zu denen andere leute einfach "rein schwarze katze" sagen, oder auch "ganz schwarze katze" oder "völlig schwarze katze". eventuell noch mit einem zusätzlichen "kurzhaar(ige)". aber nein, das kann ja nicht sein, da muss eine rasse her.
ich rufe jetzt auch eine katzenrasse ins leben: nämlich die rasse der besonders netten, liebenswerten, dickköpfigen "und-sonst-gar-nix"-katzen. so. das haben die jetzt davon.
dymka ist gründungsmitglied, er hat schon unterpfotet.
mit grossem interesse hat frau kelef übrigens festgestellt, dass es sich bei dymka dem katz mitnichten um einen stallkatz verschiedenster rassenzugehörigkeiten handelt, sondern um eine mutation der besonderen art: er ist nämlich ein absolut reiner EBM-kater (na gut, kater ist er gewesen).
manche leut haben nämlich gar exorbitante sorgen: für nicht-rassekatzen werden rassen gezüchtet, EBM z.b. heisst "european black magic" und ist die bezeichnung für rein schwarze katzen, zu denen andere leute einfach "rein schwarze katze" sagen, oder auch "ganz schwarze katze" oder "völlig schwarze katze". eventuell noch mit einem zusätzlichen "kurzhaar(ige)". aber nein, das kann ja nicht sein, da muss eine rasse her.
ich rufe jetzt auch eine katzenrasse ins leben: nämlich die rasse der besonders netten, liebenswerten, dickköpfigen "und-sonst-gar-nix"-katzen. so. das haben die jetzt davon.
dymka ist gründungsmitglied, er hat schon unterpfotet.
... link (6 Kommentare) ... comment
seitenverkehrt
kelef, 00:17h
aber irgendwie WEITAUS besser als noch vor ein paar stunden.
FRAU TANTE KITSCH, SIE SIND (M)EIN ENGEL!!!
rechts oder links ist mir eigentlich wurscht, bin sowieso beidhändig veranlagt, und die anderen sollen sich mal gewöhnen, sag ich so.
und da ich noch einen wunsch offen hab: der herr nase hat mich gerügt, wegen des (nicht)headers, und da heute der 444 tag online dieses blogs ist, vielleicht bis zum 666 tag (oder werd ich da als hexe verbrannt)???
FRAU TANTE KITSCH, SIE SIND (M)EIN ENGEL!!!
rechts oder links ist mir eigentlich wurscht, bin sowieso beidhändig veranlagt, und die anderen sollen sich mal gewöhnen, sag ich so.
und da ich noch einen wunsch offen hab: der herr nase hat mich gerügt, wegen des (nicht)headers, und da heute der 444 tag online dieses blogs ist, vielleicht bis zum 666 tag (oder werd ich da als hexe verbrannt)???
... link (2 Kommentare) ... comment
Sonntag, 6. Februar 2005
rehrücken
kelef, 02:44h
besuch gehabt gestern zum essen.
rehrücken (vom schmalwild), im ganzen, rosa gebraten:
mageres geselchtes ganz dünn schneiden.
rehrücken salzen, pfeffern, mit fleisch nach oben auf geputztes suppengrün in die bratpfanne legen, rundherum noch ein wenig von dem selchgift (wir brauchen später nur die schönen grossen scheiben), viele grosse knoblauchzehen, etwas jungzwiebel, ein geschälter, kleingeschnittener mürber apfel . ordentlich wacholderbeeren. kräftig zitronenthymian über die ganze sache streuen.
das fleisch sollte gerade in der pfanne liegen, darum haben wir es ja vorher schon schön gepölzt.
mit zahnstochern an den sehnen der wirbelsäule die selchfleisch-scheiben so befestigen, dass das fleisch gut abgedeckt ist. das erspart das spicken, und bei entsprechender anordnung sieht das sehr hübsch aus.
mit wasser/rotwein aufgiessen, mit alufolie abdecken und ins backrohr damit. ab und zu die folie lüpfen, den flüssigkeitsstand evtl. korrigieren, saft über den braten giessen.
kurz vor dem fertigwerden den saft mit etwas honig und blutorangensaft verfeinern.
beilage: rosmarinerdäpfelchen in der schale, preiselbeeren.
salat: rucola, kirschparadeiser, süsse rote paprika, minigurken, wachteleier, frische petersilie, grana padano. mit balsamico-essig und kürbiskern- oder olivenöl.
wein: soosser blauer zweigelt.
nachtisch: frischer obstsalat (ananas, birnen, blutorangen, physalis, kiwis) in cointreau, mit walnusseis, schlagobers und haselnuss-sirup.
schnaps: met-brand.
mokka.
die hunt hat dann die knochen bis auf die wirbel egalisiert, nachdem die beiden damen, die zu gast waren, vorher noch wie beim ritteressen das fleisch heruntergeknabbert hatten. beim zusehen begann die hunt schon zu winseln aus angst, ihr bleibt nix. war aber nicht so.
der katz hatte rohes fleisch vor beginn der kochzeremonie.
zum nachtisch nahm die hunt das walnusseis mit schlagobers und sirup, aber ohne obstsalat, übrigens.
dann war uns allen sehr, sehr wohlig schön schlecht.
rehrücken (vom schmalwild), im ganzen, rosa gebraten:
mageres geselchtes ganz dünn schneiden.
rehrücken salzen, pfeffern, mit fleisch nach oben auf geputztes suppengrün in die bratpfanne legen, rundherum noch ein wenig von dem selchgift (wir brauchen später nur die schönen grossen scheiben), viele grosse knoblauchzehen, etwas jungzwiebel, ein geschälter, kleingeschnittener mürber apfel . ordentlich wacholderbeeren. kräftig zitronenthymian über die ganze sache streuen.
das fleisch sollte gerade in der pfanne liegen, darum haben wir es ja vorher schon schön gepölzt.
mit zahnstochern an den sehnen der wirbelsäule die selchfleisch-scheiben so befestigen, dass das fleisch gut abgedeckt ist. das erspart das spicken, und bei entsprechender anordnung sieht das sehr hübsch aus.
mit wasser/rotwein aufgiessen, mit alufolie abdecken und ins backrohr damit. ab und zu die folie lüpfen, den flüssigkeitsstand evtl. korrigieren, saft über den braten giessen.
kurz vor dem fertigwerden den saft mit etwas honig und blutorangensaft verfeinern.
beilage: rosmarinerdäpfelchen in der schale, preiselbeeren.
salat: rucola, kirschparadeiser, süsse rote paprika, minigurken, wachteleier, frische petersilie, grana padano. mit balsamico-essig und kürbiskern- oder olivenöl.
wein: soosser blauer zweigelt.
nachtisch: frischer obstsalat (ananas, birnen, blutorangen, physalis, kiwis) in cointreau, mit walnusseis, schlagobers und haselnuss-sirup.
schnaps: met-brand.
mokka.
die hunt hat dann die knochen bis auf die wirbel egalisiert, nachdem die beiden damen, die zu gast waren, vorher noch wie beim ritteressen das fleisch heruntergeknabbert hatten. beim zusehen begann die hunt schon zu winseln aus angst, ihr bleibt nix. war aber nicht so.
der katz hatte rohes fleisch vor beginn der kochzeremonie.
zum nachtisch nahm die hunt das walnusseis mit schlagobers und sirup, aber ohne obstsalat, übrigens.
dann war uns allen sehr, sehr wohlig schön schlecht.
... link (8 Kommentare) ... comment
Freitag, 4. Februar 2005
o tempora, o mores.
kelef, 01:25h
im tv gerade opernball geschaut.
wie viele erinnerungen werden da doch wach gerufen.
und wie viele leut ich kennengelernt hab in meinem leben. es ist zum grausen.
ein paar assoziationen kann ich nie entrinnen, z.b.
immer wenn ich h-w schimanko sehe, denke ich an seine lange zeit sehr dick verbundene hand, weil der grosse hundekenner meinte, seine rottweilerhündin beisst ihn nicht, wenn er die drei tage alten welpen angreifen will.
immer wenn ich arabella kiesbauer sehe, denke ich an eine liebe bekannte, die einen sehr netten rauhhaardackel namens arabella sittete, und dann irgendwann durch den garten schrie "kiesbauer, scheiss nicht in die ecke".
immer wenn ich die baronesse von tripstrill sehe, fällt mir wieder ein, wie sie vor jahrzehnten im alten moulin rouge (vor schimanko) in wien als jeanette auftrat, damals schon weit über zwanzig, mit unnachahmlicher grandezza mitten in der conference (die sie übrigens ganz ausgezeichnet machte) das oberteil ihres abendkleides fallen liess, den busen herausstreckte mit den worten "kaiserbirnen, kein fallobst".
edit: braucht mich nicht noch jemand kontaktieren, ich weiss, dass es baronesse lips von lipstrill heisst, bei mir heisst es trotzdem tripstrill.
immer beim anblick der feststiege in der oper denke ich an einen opernball, bei dem der legendäre roman s., stockbesoffen auf seinem platz zwischen den journalisten, beim einzug der ehrengäste, plötzlich brüllte "geht's doch alle sch..., ihr a...löcher!".
das leben ist doch etwas vergnügliches, kann man nix dagegen sagen.
wie viele erinnerungen werden da doch wach gerufen.
und wie viele leut ich kennengelernt hab in meinem leben. es ist zum grausen.
ein paar assoziationen kann ich nie entrinnen, z.b.
immer wenn ich h-w schimanko sehe, denke ich an seine lange zeit sehr dick verbundene hand, weil der grosse hundekenner meinte, seine rottweilerhündin beisst ihn nicht, wenn er die drei tage alten welpen angreifen will.
immer wenn ich arabella kiesbauer sehe, denke ich an eine liebe bekannte, die einen sehr netten rauhhaardackel namens arabella sittete, und dann irgendwann durch den garten schrie "kiesbauer, scheiss nicht in die ecke".
immer wenn ich die baronesse von tripstrill sehe, fällt mir wieder ein, wie sie vor jahrzehnten im alten moulin rouge (vor schimanko) in wien als jeanette auftrat, damals schon weit über zwanzig, mit unnachahmlicher grandezza mitten in der conference (die sie übrigens ganz ausgezeichnet machte) das oberteil ihres abendkleides fallen liess, den busen herausstreckte mit den worten "kaiserbirnen, kein fallobst".
edit: braucht mich nicht noch jemand kontaktieren, ich weiss, dass es baronesse lips von lipstrill heisst, bei mir heisst es trotzdem tripstrill.
immer beim anblick der feststiege in der oper denke ich an einen opernball, bei dem der legendäre roman s., stockbesoffen auf seinem platz zwischen den journalisten, beim einzug der ehrengäste, plötzlich brüllte "geht's doch alle sch..., ihr a...löcher!".
das leben ist doch etwas vergnügliches, kann man nix dagegen sagen.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories

