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Freitag, 10. Dezember 2004
tarnkatz
kelef, 02:10h
damit keiner sieht, wie er mir heimlich bei der arbeit hilft, versteckt er sich einfach, der katz.
braucht sich dazu auch nur auf die schwarze marmorplatte setzen, schon sieht ihn keiner.

schau ich weg, sind die helfenden pfoten schon wieder im spiel.

hier: bei der heillosen verwirrung von blumenbast, mit dem eigentlich die neuen vogelnester aufgehängt werden sollten.

er hat aber nicht gewusst, dass ich noch reserve habe, die nester hängen jetzt doch, und die piepkis inspizieren sie gerade ganz aufgeregt auf tauglichkeit.
braucht sich dazu auch nur auf die schwarze marmorplatte setzen, schon sieht ihn keiner.

schau ich weg, sind die helfenden pfoten schon wieder im spiel.

hier: bei der heillosen verwirrung von blumenbast, mit dem eigentlich die neuen vogelnester aufgehängt werden sollten.

er hat aber nicht gewusst, dass ich noch reserve habe, die nester hängen jetzt doch, und die piepkis inspizieren sie gerade ganz aufgeregt auf tauglichkeit.
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Donnerstag, 9. Dezember 2004
katz und kandis
kelef, 01:04h
sind, wenn auch noch rum dazukommt, nicht wirklich eine gute kombination.
die hunt kennt das schon, die riecht was sich da in der küche anbahnt und verschwindet bis ordentlich gelüftet ist. der katz ist neu, der lernt noch.
zuerst musste alles inspiziert werden, neugierig ist er ja wie der teufel.

zwischendurch musste ein wenig an der petersilie genascht werden, wegen der vitamine und dem angenehmen atem.

ein kontrollgang zu den piepkis darf nicht fehlen,

er hat sie aber nicht aufgescheucht, ist die ganze zeit nur so dagelegen, damit er nicht im weg ist.

irgendwann hatte er es dann aber nicht mehr so mit dem springen - einmal zu hoch, einmal zu niedrig, und immer mit gepolter gelandet.
die alkoholwolke ist, wenn man sein schielen so betrachtet, wohl doch um die ecke gedrungen:

die hunt kennt das schon, die riecht was sich da in der küche anbahnt und verschwindet bis ordentlich gelüftet ist. der katz ist neu, der lernt noch.
zuerst musste alles inspiziert werden, neugierig ist er ja wie der teufel.

zwischendurch musste ein wenig an der petersilie genascht werden, wegen der vitamine und dem angenehmen atem.

ein kontrollgang zu den piepkis darf nicht fehlen,

er hat sie aber nicht aufgescheucht, ist die ganze zeit nur so dagelegen, damit er nicht im weg ist.

irgendwann hatte er es dann aber nicht mehr so mit dem springen - einmal zu hoch, einmal zu niedrig, und immer mit gepolter gelandet.
die alkoholwolke ist, wenn man sein schielen so betrachtet, wohl doch um die ecke gedrungen:

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Montag, 6. Dezember 2004
rum-kandis
kelef, 01:45h
oi, oi, oi, was sind wir hier besoffen, die hunt, der katz und ich.
weihnachten kommt, alle leute backen kekse. da ich das nicht kann, aber schon gar nicht, lasse ich es eben, resp. überlasse es den leuten, die es können, z.b. der tante kitsch. wenn ich mich ordentlich benehme und nicht lästig bin, kriege ich auch welche ab.
dafür stelle ich ausgezeichneten, wenn auch waffenscheinpflichtigen rumkandis her, der von meinem bruder und der besten schwägerin von allen, sowie auch einigen anderen privilegierten um diese jahreszeit als grundnahrungsmittel bezeichnet wird.
und das geht so:
man bereite bereits im sommer vor
in alkohol eingelegten weichseln - haben wir ja auch schon für die preiselbeeren gebraucht (ganz grosses glas).
weiters ein wenig gemischtes obst, in 80%igen stroh-rum eingelegt (gelbes glas).

weiters benötigt man nun:
orangen
zitronen
limetten
zimtstangen
gewürznelken
ingwer
etwas braunen rohrzucker
kiloweise kandiszucker
literweise rum

saubere gläser

die orangen werden in dünne scheiben geschnitten, die anschnitte ausgepresst und der saft zusammen mit dem saft der zitronen und limetten und etwas weiterem orangensaft in einem krug vermischt.

eine orangenscheibe unten in jedes glas legen, dann bis zur hälfte mit kandiszucker füllen.
darauf kommt ein kleines stück zimtstange, ein paar nelken, ein hauch geriebener ingwer, je nach grösse des glases ein bis drei weichseln.

in den krug mit dem zitrussaft kommen ein paar löffel des aromatisierten rums von den eingelegten früchten, sowie ein wenig von dem alkohol der weichseln.
nun gibt man ein wenig rohrzucker auf den kandiszucker,verteilt den inhalt des kruges auf die gläser, füllt mit kandiszucker auf.
darauf giesst man den rum, deckt mit einer orangenscheibe ab und verschliesst die gläser.
mit goldstift beschriften.

einige zeit ziehen lassen, ab und zu schütteln. wenn der rohrzucker zergangen ist, hat der rum eine leicht zähflüssige konsistenz erreicht.
besonders raffiniert ist es, wenn man gleich jetzt einen neuen ansatz herstellt, und den ein jahr lang ziehen lässt (die grossen bauchigen gläser im bild). der gut rumisierte kandiszucker und der stark zuckerhältige rum werden dann gleichmässig mit dem frischen kandiszucker und rum vermischt.
der kandiszucker wird in den tee gerührt, nach lust und laune kommt dann auch rum in den tee.
der grundansatz kann immer wieder durch nachlegen von kandiszucker (gut durchrühren nicht vergessen) und nachgiessen von rum augefüllt werden. orange ab und zu erneuern.
der rum kann auch zum aromatisieren von gebäck verwendet werden.
VORSICHT bei der herstellung: nicht kosten, nicht zu viel atmen, lüften, ab und zu einen kaffe trinken. die alkoholdämpfe haben es in sich.
weihnachten kommt, alle leute backen kekse. da ich das nicht kann, aber schon gar nicht, lasse ich es eben, resp. überlasse es den leuten, die es können, z.b. der tante kitsch. wenn ich mich ordentlich benehme und nicht lästig bin, kriege ich auch welche ab.
dafür stelle ich ausgezeichneten, wenn auch waffenscheinpflichtigen rumkandis her, der von meinem bruder und der besten schwägerin von allen, sowie auch einigen anderen privilegierten um diese jahreszeit als grundnahrungsmittel bezeichnet wird.
und das geht so:
man bereite bereits im sommer vor
in alkohol eingelegten weichseln - haben wir ja auch schon für die preiselbeeren gebraucht (ganz grosses glas).
weiters ein wenig gemischtes obst, in 80%igen stroh-rum eingelegt (gelbes glas).

weiters benötigt man nun:
orangen
zitronen
limetten
zimtstangen
gewürznelken
ingwer
etwas braunen rohrzucker
kiloweise kandiszucker
literweise rum

saubere gläser

die orangen werden in dünne scheiben geschnitten, die anschnitte ausgepresst und der saft zusammen mit dem saft der zitronen und limetten und etwas weiterem orangensaft in einem krug vermischt.

eine orangenscheibe unten in jedes glas legen, dann bis zur hälfte mit kandiszucker füllen.
darauf kommt ein kleines stück zimtstange, ein paar nelken, ein hauch geriebener ingwer, je nach grösse des glases ein bis drei weichseln.

in den krug mit dem zitrussaft kommen ein paar löffel des aromatisierten rums von den eingelegten früchten, sowie ein wenig von dem alkohol der weichseln.
nun gibt man ein wenig rohrzucker auf den kandiszucker,verteilt den inhalt des kruges auf die gläser, füllt mit kandiszucker auf.
darauf giesst man den rum, deckt mit einer orangenscheibe ab und verschliesst die gläser.
mit goldstift beschriften.

einige zeit ziehen lassen, ab und zu schütteln. wenn der rohrzucker zergangen ist, hat der rum eine leicht zähflüssige konsistenz erreicht.
besonders raffiniert ist es, wenn man gleich jetzt einen neuen ansatz herstellt, und den ein jahr lang ziehen lässt (die grossen bauchigen gläser im bild). der gut rumisierte kandiszucker und der stark zuckerhältige rum werden dann gleichmässig mit dem frischen kandiszucker und rum vermischt.
der kandiszucker wird in den tee gerührt, nach lust und laune kommt dann auch rum in den tee.
der grundansatz kann immer wieder durch nachlegen von kandiszucker (gut durchrühren nicht vergessen) und nachgiessen von rum augefüllt werden. orange ab und zu erneuern.
der rum kann auch zum aromatisieren von gebäck verwendet werden.
VORSICHT bei der herstellung: nicht kosten, nicht zu viel atmen, lüften, ab und zu einen kaffe trinken. die alkoholdämpfe haben es in sich.
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